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Freitag, 22.11.2019

Diskussion

Die Freiburger Globetrotter Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser brechen im Frühjahr 2013 auf, um zu Fuß oder per Anhalter die Welt zu umrunden und diese mit allen Sinnen aufzunehmen.

„Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles nur über Land, nicht in der Luft. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen. Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet.“

Mit diesen Vorsätzen machten sich die Filmemacher auf den Weg und legen in der Nachbereitung ihrer Tour alles daran, das auch in der Montage ihres Films zu vermitteln. Der Zuschauer wird in ein anderes Zeitgefühl und die besondere Aufmerksamkeit für die Details in Natur und Alltag hineingezogen.Ihre Erlebnisse und Erfahrungen füllen den dokumentarischen Film, der in der Überfülle an Impressionen mitunter zwar wie eine Diashow in Bewegtbildern anmutet, zugleich aber ein ansteckend positives, Mut machendes Bild der Erde und ihrer Bewohner entwirft.

Zur Weltoffenheit und Neugier der Reisenden gehört auch, dass sie eigene Vorurteile revidieren und verdeutlichen, dass man selbst nach 100.000 Kilometern immer noch sehr wenig von der Welt gesehen hat. – Sehenswert ab 12.

Hier geht es zum Film in der 3sat Mediathek



Foto: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

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