TV-Tipps für Weihnachten

Sonntag, 01.12.2019

Eine Übersicht über lohnende Filme, mit denen die Fernsehsender während der Feiertage für festliche Stimmung sorgen

Diskussion

An Weihnachten sind nicht nur Häuser und Fassaden festlich geschmückt; auch die Fernsehsender schütten ihr Füllhorn stimmungsvoller Filme aus, damit jede und jeder etwas findet. Eine Übersicht der lohnenden Filme für die Weihnachtstage.


TV-Programm am 26. Dezember 2019


7.15-8.25, Pocahontas (RTL)

Disney-Zeichentrickfilm als romantische Liebesgeschichte um eine indianische Häuptlingstochter und einen britischen Kolonialisten zu Beginn des 17. Jahrhunderts. – Ab 8.


7.40-16.40, Prinzessin Fantaghirò (zdf_neo)

zdf_neo widmet den zweiten Weihnachtstag der italienischen Märchen-Serie „Prinzessin Fantaghirò“, die auf einem toskanischen Volksmärchen aus dem 9. Jahrhundert beruht und von einer mutigen Prinzessin erzählt, die sich nicht mit Nähe und Stricken zufrieden geben will, sondern sich in die politischen Geschäfte einmischt, um Frieden zu stiften. Dazu muss sie den halsstarrigen König zur Räson rufen und viele Abenteuer bestehen, wobei sie ihr Glück mit einem Märchenprinzen gegen die Nachstellung einer bösen Hexe zu verteidigen weiß. – Ab 10.


8.00-9.45, Drachenzähmen leicht gemacht (Sat.1)


Seit Jahrhunderten kämpfen die Wikinger auf einer kleinen nordischen Insel gegen Drachen. Doch dann schließt der junge Hicks Freundschaft mit einem „Nachtschatten“-Reptilien. Der 3D-Film glänzt mit liebenswerten Figuren, pointiertem Dialogwitz und wunderschönen computeranimierten Bildern. – Sehenswert ab 8.


8.25-9.45, Mulan (RTL)

Eine junge Frau bewährt sich im alten China in Männerkleidung in der Armee und schont dabei nicht nur ihren Vater vor dem Kriegseinsatz, sondern rettet die gesamte Nation. Ein abenteuerlicher, von chinesischer Kunst inspirierter Zeichentrickfilm von außergewöhnlicher visueller Geschlossenheit. – Sehenswert ab 10.


9.30-11.15, Der kleine Lord (Das Erste)

Britische Fernsehadaption des Jugendbuch-Klassikers von Frances Hodgson Burnett aus dem Jahr 1980, in der der aufgeweckte amerikanische Junge seinen verhärmten britischen Lord-Opa aus der Reserve lockt. Der kleine Cedric soll nach England übersiedeln, um von seinem britischen Großvater zu einem jungen Adeligen erzogen zu werden. – Ab 12.


9.45-11.30, Hotel Transsilvanien (Sat.1)

Animationsfilm um die mehr lustige als gruselige Monster-Gesellschaft des von Graf Dracula geleiteten „Hotel Transsilvanien“. Während die Tochter des Vampirs ihren Geburtstag feiert, schneit als unerwünschter Gast ein Mensch ins Haus. Dracula wittert Unheil und will der sich anbahnenden Liebe einen Riegel vorschieben. – Ab 10.


9.45-11.25, Merida – Legende der Highlands (RTL)

Die rothaarige Tochter des schottischen Königs fühlt sich von ihrer Mutter zu einer ungeliebten Heirat gedrängt, flüchtet in den Wald und lässt die vermeintlich ungeliebte Königin von einer Hexe in einen Bären verwandeln. Doch schnell bereut Merida den Fluch und will ihn rückgängig machen, hat dazu aber nur sehr begrenzt Zeit. Turbulent-charmantes Animationsmärchen. – Sehenswert ab 10.


10.10-11.40, Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (ProSieben)

Überraschend werkgetreue Verfilmung des klassischen Abenteuer- und Fantasy-Romans von Jules Verne, die ihre CGI-Effekte in den Dienst der Geschichte um einen Wissenschaftler (Brendan Fraser) stellt. Auf der Suche nach dem verschollenen Vater seiner Frau entdeckt der Forscher in Alaska einen Stollen, der anscheinend ins Erdinnere führt. – Ab 12.


11.15-12.15, Aschenputtel (Das Erste)


Nach dem Tod ihrer Mutter leidet eine junge Frau unter den Schikanen von Stiefmutter und Stiefschwester. Als der König alle heiratsfähigen jungen Frauen an den Hof einlädt, damit sein Sohn eine Frau findet, will auch sie zum Tanz. Ihre tote Mutter bewirkt diverse Wunder, und das in Gold und Geschmeide gekleidete Mädchen erkennt, dass der Jäger, den es zuvor schon im Wald traf, „ihr“ Prinz ist. Reizvolle (Fernseh-)Verfilmung des Märchens vom Aschenputtel. – Ab 10.


11.30-13.40, Die Glücksritter (Sat.1)

Ein erfolgreicher junger Makler (Eddy Murphy) und ein Gauner (Dan Aykroyd) aus den Slums werden von zwei zynischen Geschäftsleuten um einer Wette willen zu einem sozialen Experiment missbraucht, durchschauen aber die Intrige und schlagen mit gleichen Mitteln zurück. Turbulente Komödie nach klassischem Hollywoodmuster, die mit viel Tempo, ungebrochener Spielfreude und anarchischem Witz gut unterhält. – Ab 10.


11.25-13.05, Das Dschungelbuch (RTL)

Der letzte abendfüllende Zeichentrickfilm, der zu Lebzeiten Walt Disneys hergestellt wurde, ist ein Triumph des Geschichtenerzählers Disney. Die Geschichte des kleinen Menschenkindes Mowgli, das im Dschungel von wilden Tieren großgezogen wird und bis zum abschließenden Zweikampf mit dem Tiger Shir Khan allerlei Abenteuer erlebt, ist ein zeitlos-spannendes Musical voller Witz und Humor. – Sehenswert ab 6.


12.05-13.40, Michel bringt die Welt in Ordnung (ZDF)

Mit leichter Hand inszenierter, lustiger Film über Kindheitserlebnisse und -streiche des kleinen Michel. Der dreiteilige Film nach einem Buch von Astrid Lindgren gibt sich rein unterhaltend und ohne Tiefgang. Im letzten Teil beweist Michel, dass er ein guter Geschäftsmann ist. Von seinem Geld ersteigert er auf den ersten Blick zwar lauter unnütze Dinge und bekommt einigen Ärger, doch im Nachhinein stellen sich seine Einkäufe als wahre Glücksgriffe heraus. – Ab 6.


12.15-13.15, Frau Holle (Das Erste)

Ein fleißiges Mädchen fällt beim Spindeln in den Brunnen und kommt in einem Zauberland wieder zu sich, in dem Brot und Bäume sprechen können. Es kommt zu Frau Holle (Marianne Sägebrecht), deren Haus es in Ordnung hält und der es beim Ausschütteln der Betten hilft, damit es im Winter auf der Erde schneit. Zum Dank lässt Frau Holle das Mädchen reich beschenkt nach Hause gehen. Da will es die faule und neidische Schwester der Fleißigen nachtun. (Fernseh-)Neuverfilmung des Grimmschen Märchen als Mischung aus „Zauberer von Oz“ und moderner Trickfantasie. – Ab 8.


13.15-14.15, Das Märchen von den 12 Monaten (Das Erste)

Die Königin Klara herrscht über ihr Königreich und über die zwölf Monate. Diese wohnen an einem magischen Ort, den die Königin jeden Monat aufsucht, um die Jahresuhr weiter stellen. Doch seit einigen Wochen wird die Regentin immer schwächer. Die Monate hegen eine schlimme Befürchtung: Versucht der Frostige Fürst, dessen dunkle Kräfte im Schaltjahr erstarken, die Königin und damit den Fortgang des Jahres zu zerstören? Kindlicher Märchenfilm. – Ab 8.


13.40-15.10, Magische Momente: Ein himmlisch fauler Engel (ZDF)

Ein angehender Engel (Katharina Thalbach) wird auf die Erde geschickt, um ein Mädchen bei einer Zugfahrt zu ihrer Großmutter zu begleiten. Der Job dient allerdings der Erprobung, weshalb lauter unvorhergesehene Dinge passieren. Der Hilfsengel sieht das gelassen und würde sich auf die faule Haut legen, wenn ihn nicht ein anderer himmlischer Bote Beine machen würde. Lustige Unterhaltung für Kinder. – Ab 8.


14.15-16.05, Bruce Allmächtig (Vox)

Ein Fernsehreporter fühlt sich in seiner Karriere übergangen. Er zweifelt an der göttlichen Gerechtigkeit und wird daraufhin von Gott selbst mit dessen Gaben ausgestattet. Diese aber nutzt er lediglich für seine egoistischen Ziele und verliert dabei noch seine Geliebte. Komödie mit Jim Carrey. – Ab 10.


14.15-15.55, Die Feuerzangenbowle (Das Erste)

Heinz Rühmann gibt als Lehrer Pfeiffer mit drei „f“ in der Adaption des gleichnamigen Romans von Heinrich Spoerl dem Affen Zucker. Als erfolgreicher Schriftsteller kehrt er aufgrund einer beschwipsten Wette freiwillig (und inkognito) auf die Schulbank zurück und wird als Primaner zum Anstifter übermütiger Pennäler-Streiche. – Ab 10.


14.50-16.40, Die Hüter des Lichts (RTL)

Der Schwarze Mann will mit Hilfe von Albträumen, die er den Menschen schickt, die Macht ergreifen und die „Hüter des Lichts“, ein Quartett aus Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Sandmann, besiegen. Der rebellische Winter-Junge Jack Frost soll helfen, muss aber zunächst einmal lernen, an sich selbst zu glauben. Der charmant-rasante Animationsfilm lässt die folkloristischen Kinder-Ikonen neu Gestalt annehmen und macht sie zu eigenwilligen Verteidigern der Fantasie sowie des kindlichen Glaubens an das Wunderbare. – Sehenswert ab 10.


14.55-16.20, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel(rbb)

Der Weihnachtsklassiker unter den Märchenfilmen, in dem Aschenbrödel (Libuse Safránková) nicht alles hinnimmt, sondern den Kampf gegen die Ungerechtigkeit anstrebt – mit List, Witz und drei Zaubernüssen. – Sehenswert ab 6.


15.35-17.30, Kevin allein zu Haus (Sat.1)


Temporeiche Komödie von Chris Columbus über einen Jungen (Macaulay Culkin), der beim überstürzten Aufbruch in den Weihnachtsurlaub von seiner Familie in Chicago „vergessen“ wird und die Tage nützt, um seine Kräfte an zwei Einbrechern auszulassen. – Ab 10.


16.05-17.55, 30 über Nacht (Vox)

Eine 13-Jährige wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich 30 zu sein. Als dieser Wunsch plötzlich in Erfüllung geht, muss sie zu ihrer Überraschung damit fertig werden, dass sie sich zu einer zwar erfolgreichen, aber nicht gerade netten Person entwickelt hat. Nicht sonderlich originelle, aber weitgehend ansprechende Hollywood-Komödie, die der Darstellerin Jennifer Garner die Chance gibt, sich in einem ganz anderen Genre zu bewähren. – Ab 12.


16.40-18.20, Ich – Einfach unverbesserlich 3 (RTL)

Der ehemalige Superverbrecher Gru arbeitet mit seiner Frau als Agent der Anti-Verbrecher-Liga, bis beide den Diebstahl eines Riesendiamanten nicht verhindern können und gefeuert werden. Mitten in einer Identitätskrise erfährt Gru von seinem Zwillingsbruder und nutzt sein ihm bislang unbekanntes „Doppel-Ich“, um sich und seine Familie aus der Krise zu befreien. Turbulenter Animationsfilm aus der „Einfach unverbesserlich“-Serie als Mischung aus Agenten-, Abenteuer- und Familiengeschichte. Anarchische Gags, viel Sentiment und ebenso viele rasante Aktionen unterhalten als spielerisch-vergnügliche Geschichte eines „Therapieverlaufs“. – Ab 8.


16.45-18.00, Der kleine Medicus (KiKA)

Ein Junge und seine Freundin reisen in einem Mini-U-Boot durch den Körper des Großvaters des Jungen, in dem ein von einem wahnsinnigen Professor gesteuerter Mini-Roboter sein Unwesen treibt. Die Informationen über den menschlichen Körper, die der animierte 3D-Familienfilm nebenbei liefert, kommen ein wenig zu kurz. Dafür wird die Rahmengeschichte um den Wissenschaftler, der die „Mikrotisierung“ nutzen will, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, unverhältnismäßig aufgeblasen. Der Film, der auf dem Buch „Der kleine Medicus“ des Arztes Dietrich Grönemeyer beruht, richtet sich an ältere Kinder mit entsprechendem Vorwissen. – Ab 10.


17.30-19.55, Kevin – Allein in New York

Fortsetzung von „Kevin - Allein zu Haus“ mit ähnlichen Mitteln. Während die übrige Familie in den Weihnachtsurlaub nach Florida fliegt, landet der findige Dreikäsehoch versehentlich in New York, wo er sich erneut mit dem Ganoven-Gespann abplagen muss, das ihm schon im Elternhaus das Leben schwermachte. – Ab 10.


17.45-20.15, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (ProSieben)

Nach der „Harry Potter“-Saga und der Fernsehadaption von „Ein plötzlicher Todesfall“ überraschte die englische Schriftstellerin J.K. Rowling 2016 mit einem Originaldrehbuch, einer Art Seitentrieb des Hogwards-Universums. – Sehenswert ab 12.


17.55-20.15, Hitch – Der Date Doktor (Vox)

Ein "Date Doktor" hilft Liebeskranken im New Yorker Single-Dschungel, ihre Auserwählten kennen zu lernen und zu erobern. Nur bei ihm selbst scheinen seine Methoden nicht richtig zu funktionieren, weshalb er alle möglichen Missgeschicke durchlebt, bis auch er den Weg zum Herzen seiner Schönen findet. Routinierte Komödie von Andy Tennant, die nicht zuletzt durch das Slapstick-Talents des Komikers Kevin James erfreut, der einen der Patienten des "Date Doktors" spielt. Der Film feiert das Glück des Zusammenkommens, wobei die eigentlichen Romanzen eher konventionell ausfallen. – Ab 10.


18.25-20.15, Matilda (RTL II)


Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das vor seinen geistlosen Eltern in die Fantasiewelt der Bücher entflieht und in der Schule zum Gegenpol einer sadistischen Direktorin wird. Nach einem Kinderbuch von Roald Dahl etwas uneinheitlich zwischen bitterer Karikatur und heiterer Märchenhaftigkeit verfilmt. Die makabren Szenen mit der monsterhaften Schuldirektorin überfordern jüngere Kinder. – Ab 12.


20.15-22.25, Mamma Mia! (Vox)

Die ehemalige Sängerin einer Pop-Gruppe betreibt auf einer griechischen Insel eine Taverne. Als ihre Tochter heiratet will, lädt die heimlich drei Ex-Liebhaber ihrer Mutter ein, von denen einer als ihr Vater in Frage kommen könnte. Da aber auch noch die beiden ehemaligen Partnerinnen der Mutter auftauchen, gibt es viel Vergangenes aufzuarbeiten. Verfilmung eines erfolgreichen Musicals, das die Songs von ABBA mehr oder weniger passend in eine altbekannte Boulevard-Geschichte einwebt. – Ab 14.


20.15-22.20, Vaiana – Das Paradies hat einen Haken (Sat.1)

Gegen den Willen ihres Vaters segelt die 16-jährige Häuptlingstochter eines polynesischen Stamms aufs offene Meer hinaus, um gemeinsam mit einem Halbgott einen Fluch aufzuheben, der ihre Heimatinsel bedroht. Technisch bestechend perfekter Animationsfilm um eine ebenso starke wie sympathische junge Heldin, der sich erzählerisch auf die handlungstragenden Gesangsszenen klassischer Disney-Zeichentrickfilme besinnt. – Sehenswert ab 10.


20.15-22.00, Türkisch für Anfänger (WDR)

Kinofilm nach der gleichnamigen Fernsehserie um eine deutsch-türkische Multikulti-Familie. Bei einer Urlaubsreise nach Thailand geraten die beiden Familienclans aneinander, als ihre erwachsenen Kinder nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel stranden. Ohne Einbettung der Figuren in den Berliner Alltag büßt der Stoff zwar viel von seinem politisch unkorrekten Witz ein, unterhält als überspannte Parodie auf einschlägige Film- und Fernsehformate wie auch als romantische Komödie aber weit über dem Durchschnitt des Genres. - Ab 12.


20.15-21.45, Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück (zdf_neo)

Als eine nicht mehr ganz junge und nicht mehr ganz schlankgehungerte Frau Anfang 30 ihr Single-Dasein hinter sich lassen will und sich wild entschlossen auf die Suche nach dem Mann fürs Leben begibt, erweist sich die richtige Wahl als äußerst schwierig. Beschwingte Beziehungskomödie, die konsequent aus der Sicht der Frau (Renée Zellweger) erzählt wird. Liebenswürdig gezeichnete Charaktere, präzise Alltagsbeobachtungen und ein ebenso harter wie herzlicher Humor unterscheidet den Film von Gros des Genres. - Ab 12.


20.15-23.35, Und dann gabs keines mehr (RTL NITRO)


TV-TIPP: Zehn einander fremde Menschen folgen im Jahr 1939 einer Einladung auf eine Insel vor der englischen Küste. Vom Gastgeber ist zunächst nichts zu entdecken, bis die Gäste beim Abendessen von einer Grammophon-Aufnahme aufgestört werden. Eine Stimme beschuldigt jeden einzelnen, ein Mörder zu sein. Als kurz darauf der Erste vor aller Augen tot zusammenbricht, manifestiert sich zusehends die Gewissheit, dass sie in die Hände eines irren Rächers gefallen sind. Dreiteilige Fernseh-Neuverfilmung des klassischen Kriminalromans „Und dann gab es keines mehr“ von Agatha Christie. – Sehenswert ab 16.


20.15-22.45, King Arthur – Legend of the Sword (ProSieben)

Visuell bombastische Fantasy-Verfilmung der Artus-Saga, die sich auf die frühen Jahre der Figur und das mächtige Schwert Excalibur konzentriert. Als er sich als Beherrscher des Schwerts Excalibur und damit als rechtmäßiger Thronfolger erweist, gerät er ins Visier seines perfiden Onkels (Jude Law) und wird gegen seinen Willen von Widerstandskämpfern rekrutiert. Der von Regisseur Guy Ritchie inszenierte Film lebt ganz vom Einsatz vorzüglicher 3D-Spezialeffekte und rasanter Schnittsequenzen. - Ab 16.


20.15-22.40, Der Prinz aus Zamunda (Kabeleins)

Ein afrikanischer Prinz begibt sich inkognito auf Brautschau nach New York, wird auch fündig, muss sich aber mit einer anderen Welt und seiner vermeintlichen Armut auseinandersetzen. Naives Filmmärchen mit einigen fröhlichen Seitenhieben, das Unterhaltung für die ganze Familie bietet; dabei ist der Film ganz auf seinen Hauptdarsteller Eddie Murphy abgestimmt, der sich hier auch als Komödiant der leiseren Töne empfiehlt. - Ab 12.


21.45-23.20, Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns (zdf_neo)

Fortsetzung der erfolgreichen Verfilmung von Helen Fieldings „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ (2001). Bridget ist zwar nicht mehr Single, sondern mit Mark Darcy liiert; trotzdem bleibt ihr Leben eine Abfolge peinlicher Vorfälle und emotionaler Turbulenzen. Die romantische Komödie begeistert auch weiterhin dank überzeugender Hauptdarsteller und der exzentrischen Figuren, allen voran Bridget Jones, die als weiblicher Don Quijote der modernen Großstadt hartnäckig ihrem Idealbild der perfekten Frau und einer perfekten Beziehung nacheifert. - Ab 14.


22.20-00.05, Die Reise zur geheimnisvollen Insel (Sat.1)

Rasante Mischung aus Jules-Verne-Versatzstücken um einen 17-jährigen Jungen, der seinen verschollenen Großvater auf einer Insel vermutet, die es angeblich gar nicht gibt. Die Koordinaten des Notrufs, den Sean erhält, sind auf keine Karte eingezeichnet. Kein Wunder, denn der Ort entpuppt sich als das verschollene Atlantis, auf dem urzeitliche Tiere und Monster leben. – Ab 14.


22.25-00.00, Men in Black (Vox)

Die „Men in Black“-Reihe spielt in einer Welt, in der Aliens still und unerkannt unter den Menschen leben. Falls es doch einmal Ärger gibt, stehen die „MIB“ bereit, eine geheime US-Behörde, die seit den 1950er-Jahren die Außerirdischen auf der Erde überwacht. Als eine intergalaktische Riesenkakerlake im „Edgar-Kostüm“ Jagd auf eine diamantgroße Minigalaxie macht, gerät die Erde an den Rand des Abgrunds. Doch Tommy Lee Jones und Will Smith als ultracoole Agenten K und J sind auf Zack, um die Katastrophe abzuwenden. – Ab 14.


22.45-01.15, Mission Impossible – Phantom Protokoll (ProSieben)

„Unmöglich“ ist für Superagent Ethan Hunt ein relativer Begriff. Im fünften Film der Agenten-Reihe wird der von Tom Cruise gespielte Hunt und seine Truppe kurzerhand für nicht existent erklärt, damit sie unerkannt gegen den Dieb der Abschusscodes russischer Nuklearwaffen ermittelt können. Der spektakuläre Actionthriller von Regisseur Brad Bird folgt unterhält spektakulär als fulminantes, mitunter amüsant selbstironisches Feuerwerk exzellent inszenierter Action- und Effekte-Szenen. – Ab 14.


23.20-01.25, Tatsächlich ... Liebe (zdf_neo)

Der moderne Klassiker der weihnachtlichen Liebesfilme, in dem eine Handvoll wunderbarer Schauspieler und Figuren ums romantische Dauerthema gruppiert sind, wobei aus den zwischenmenschlichen Reibungen nicht nur komische Funken, sondern auch ganz viel Wärme entsteht. Regisseur und Drehbuchautor Richard Curtis entpuppt sich hier erneut als souveräner Meister des gepflegten Gefühlskinos. – Ab 14.


23.30-01.05, Der Medicus (Das Erste)

Ein verwaister junger Mann bricht im 11. Jahrhundert in den Orient auf, um Schüler des Gelehrten Ibn Sina zu werden. Dabei wechselt er seine christliche mit der jüdischen Identität und wird bei der Suche nach medizinischer Erkenntnis mit den sich radikalisierenden Tendenzen in der islamischen Welt konfrontiert. Aufwändig ausgestattetes Abenteuerepos nach dem Roman von Noah Gordon. – Ab 16.


23.50-02.00, Robin Hood (ZDF)

Grimmiges Historienspektakel um den mythenumrankten britischen Volkshelden, mit Russel Crowe in der Hauptrolle einen desillusionierten Protagonisten, der dennoch dessen schalkhaften Humor nicht verliert. Die Love Story zwischen Robin und Lady Marian (Cate Blanchett) wird hier als unerwartete Annäherung zweier nicht mehr ganz junger Leute entfaltet. – Ab 16.


00.00-01.30, Mister Universo (arte)


TV-TIPP: Das zärtliche Road Movie von Tizza Covi und Rainer Frimmel krönt den traditionellen „Zirkus-Abend“ von arte, der auch Aufzeichnungen von Zirkusvorstellungen beim 40. Weltfestival des Zirkus von Morgen und des Cirque du Soleil umfasst. „Mister Universo“ zeigt ein Zirkusmilieu allerdings fern von Glamour. Der junge Dompteur Tairo arbeitet in einem Zirkus, der kaum noch Umsatz macht. Als eines seiner Raubtiere stirbt und ein anderes aggressiv wird, steckt der Dompteur in der Krise. Dann verschwindet auch noch sein Talisman. Überzeugt, vom Pech verfolgt zu sein, nimmt sich Tairo eine Auszeit und macht sich in Italien auf die Suche nach Arthur Robin, dem „Mister Universum“ des Filmtitels, um sich einen neuen Talisman zurechtbiegen zu lassen. – Sehenswert ab 14.


00.35-02.05, Serenade zu dritt (rbb)

TV-TIPP: Als die beiden Freunde George Curtis (Gary Cooper) und Tom Chambers (Fredric March), von sich überzeugte, aber noch erfolglose Künstler, die Werbezeichnerin Gilda Farrell (Miriam Hopkins) kennenlernen, fühlt sich die junge Frau zu beiden hingezogen. Da Gilda keinen Grund sieht, sich zu entscheiden, gehen sie zunächst eine unkonventionelle Bindung zu dritt ein, was die Männer auf Dauer aber nicht akzeptieren können, sodass mal der eine, mal der andere einen Vorstoß wagt oder die Dreierkonstellation gänzlich verlassen will. – Sehenswert ab 14.




Fotos: die jeweiligen Fernsehsender

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