Die besten Weihnachts- und Feiertagsfilme bei Netflix & Amazon Prime

Freitag, 20.12.2019

Auch die Streaminganbieter legen sich in diesen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ins Zeug, um mit tollen Filmen zur festlichen Atmosphäre beizutragen

Diskussion

Was wären die Weihnachtstage ohne Filme wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Der kleine Lord“ oder „Kevin allein zu Haus“? Wer der Zeitpunkt selbst bestimmen will, wann er vielgeliebte Weihnachtsfilme zu sich ins warme Zimmer holt, ist bei den großen Streaminganbietern Netflix & Amazon Prime gut aufgehoben, die eine Vielzahl ein Weihnachtsfilmen anbieten. Bei der Auswahl hilft die kleine Übersicht, wer welchen Film im Angebot hat.


Streaming-Tipps: Weihnachtsklassiker


Ist das Leben nicht schön?“ (Amazon Prime)

Ein verzweifelter Mann wird von einem Engel vor dem Selbstmord gerettet. Der hilfreiche Geist führt ihn durch sein zurückliegendes Leben und zeigt ihm, wieviel Gutes er unwissentlich seinen Mitmenschen getan hat. Meisterliche Frank-Capra-Komödie mit viel Phantasie, liebenswürdiger Naivität und einem kräftigen Schuß sentimentaler Wehmut: Eine Hymne auf Nachbarschaftsgeist und Kleinstadtvertraulichkeit, die nicht zuletzt auch einen Gegenentwurf versucht zur gesellschaftlich-politischen Katerstimmung im Amerika der ersten Nachkriegsjahre. - Sehenswert ab 12.




Weiße Weihnachten“ (Amazon Prime)


Zwei Entertainer veranstalten in dem vor der Pleite stehenden Wintersporthotel ihres ehemaligen Divisionskommandeurs eine Galavorstellung. Ein sentimental-anspruchsloser Unterhaltungsfilm, reizvoll vor allem durch die Melodien von Irving Berlin und die choreografisch, tänzerisch und musikalisch perfekten Revueszenen. Eine Variation des Films "Musik, Musik" aus dem Jahr 1942 in der Inszenierung von Michael Curtiz, erneut um den Erfolgsschlager "White Christmas" herumgestrickt. - Ab 12.




Wir sind keine Engel“ (Amazon Prime)

Drei Zuchthäusler auf der Teufelsinsel brechen zu Weihnachten aus und lösen - zunächst unfreiwillig - die Schwierigkeiten in einer französischen Kaufmannsfamilie mit Hilfe einer mörderischen Schlange, ehe sie wieder freiwillig in die Strafanstalt zurückkehren. Von hervorragenden Darstellern getragene Gangstergroteske, reich an schwarzem Humor, Ironie und Satire, zuweilen an der Grenze zum Zynismus. Inzwischen eine Art Kultfilm des komischen Genres. - Ab 16.




Das Wunder von Manhatten“ (Amazon Prime)

Ein gütiger alter Mann lehrt die Menschen in seinem Amt als Weihnachtsmann eines Kaufhauses Menschlichkeit und Nächstenliebe. Sogar ein amerikanisches Gericht sieht sich genötigt, die Existenz des Weihnachtsmannes anzuerkennen. Liebenswürdige Komödie mit satirischer Schilderung des "modernen" Geschäftsgeistes der 40er Jahre und heiteren Pointen. - Ab 8.




Das Wunder in der 8. Straße“ (Amazon Prime)

Die Bewohner eines alten New Yorker Mietshauses, das der Bodenspekulation zum Opfer fallen soll, bekommen Hilfe aus dem All: Intelligente kleine UFOs verhindern den Abriß und wenden alles zum Guten. Spannende und witzige Märchenkomödie, die ihre optimistische Botschaft mit der allerneuesten Tricktechnik des amerikanischen Unterhaltungskinos kombiniert und ein erfreuliches Wiedersehen mit den alten Hollywood-Stars Hume Cronyn und Jessica Tandy bietet. - Ab 12.




Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Amazon Prime, Netflix)

Der große Weihnachtsklassiker unter den Märchenfilmen, in dem Aschenbrödel (Libuse Safránková) nicht alles hinnimmt, sondern den Kampf gegen die Ungerechtigkeit anstrebt – mit List, Witz und drei Zaubernüssen. Die tschechoslowakische Variante des Grimm’schen Märchen aus dem Jahr 1973 wurde von Regisseur Václav Vorlícek frech und witzig inszeniert und entstand vor allem an Naturschauplätzen. – Sehenswert ab 6.




Charlie und die Schokoladenfabrik“ (Amazon Prime, Netflix)


Der Sohn einer armen Wäscherin kommt durch ein Los und seine Ehrlichkeit zu Glück und Reichtum. Verfilmung eines Kinderbuches, die Musical-Elemente mit Ansätzen von Märchen und Satire vermischt. Regie führte Mel Stuart. - Ab 10.




Santa Clause: Eine schöne Bescherung“ (Amazon Prime)

Die unfreiwillige langsame Verwandlung in den leibhaftigen Weihnachtsmann macht einen lieblosen Geschäftsmann zu einem sympathischen Querulanten, der von der Gesellschaft schikaniert wird. Eine gelungene fantastische Komödie, die durch ihren bissigen Humor aufkommende Sentimentalitäten im Zaum hält und Kinder wie Erwachsene vorzüglich unterhält. - Ab 10.




Nightmare Before Christmas“ (Amazon Prime)

Die liebenswert-häßlichen Quälgeister aus dem Halloween-Land entdecken das Weihnachtsfest, dessen eigentlicher Sinn ihnen freilich verborgen bleibt. Sie entführen den Weihnachtsmann und basteln makabre Geschenke für die damit gar nicht glücklichen Kinder. Ein in ebenso düsterer und romantischer wie bewegender und komischer Atmosphäre angesiedelter Puppentrickfilm von außergewöhnlich reicher Bildfantasie. Unter Nutzung aller technischen wie autoriellen Möglichkeiten entstand (im Original) ein kleines Meisterwerk des surrealen Kinos. - Sehenswert ab 12.




Gremlins“ (Amazon Prime)

Durch Unachtsamkeit verwandeln sich zu Weihnachten putzige Fabelwesen in garstige Monster und versetzen eine amerikanische Kleinstadt in Angst und Schrecken. Eine boshaft-hintersinnige Horror-Farce über die Ambivalenz des Wunderbaren und die Kehrseite des technischen Fortschritts und der modernen Konsumgesellschaft; ätzend-karikierend, bisweilen auch trivial und kraß in den Ausdrucksmitteln, aber insgesamt in ihrer Gesellschaftskritik treffend. - Ab 16.




Die Geister, die ich rief“ (Amazon Prime)

Unterhaltsame Neuverfilmung der "Weihnachtserzählung" von Charles Dickens, verlegt ins moderne Medienzeitalter: Der hartherzige Präsident einer Fernsehstation, der das Weihnachtsfest für sentimentalen Unfug hält, wandelt sich durch drei Geister, die ihn in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schauen lassen und ihm damit sein Leben vor Augen führen, zum Menschenfreund. Dickens' anrührende Fabel wird jedoch durch zahlreiche Spezialeffekte verwässert, so daß das Anliegen, der Appell an Menschlichkeit und Güte, erst spät zum Tragen kommt. - Ab 14.



Kevin allein zu Haus“ (Amazon Prime)


Temporeiche Komödie von Chris Columbus über einen Jungen (Macaulay Culkin), der beim überstürzten Aufbruch in den Weihnachtsurlaub von seiner Familie in Chicago „vergessen“ wird und die Tage nützt, um seine Kräfte an zwei Einbrechern auszulassen. – Ab 10.




Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ (Amazon Prime)

Geisterbesuch läutert den herzlosen Geizhals Scrooge und macht aus ihm rechtzeitig zu Weihnachten einen besseren Menschen. Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte in einer (fast) reinen Puppenversion. Die aus dem Fernsehen bekannten Muppets schwächen in ihrem vierten Kinofilm mit bewährtem Schalk und Witz das Sentimentale der Vorlage ab; viele Gags funktionieren jedoch nur mit Kenntnis der Fernsehshow und ihrer Typen. - Ab 10.




Versprochen ist versprochen“ (Amazon Prime)

Ein tüchtiger Geschäftsmann versucht, sich bei seinem kleinen Sohn für seine mangelnde Zuwendung zu entschuldigen, indem er verspricht, ihm die begehrte Turbo-Man-Figur zu Weihnachten zu schenken. Doch das Spielzeug ist längst ausverkauft, und die absurde Jagd danach beginnt. Der Regisseur verläßt sich ganz auf die Wirkung einzelner Szenen, nutzt das komische Potential der Figuren aber nicht. - Ab 12.




Betty und ihre Schwestern“ (Amazon Prime)

Die vier heranwachsenden Töchter einer Pfarrersfamilie erleben in einer amerikanischen Kleinstadt zur Zeit des Bürgerkriegs Freundschaft, Liebe, Tod und all die kleinen Alltagssorgen. Verfilmung eines populären Familienromans des vorigen Jahrhunderts; eine Huldigung an das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie und ein allzu zaghaft formuliertes Plädoyer für die Unabhängigkeit der Frau. - Ab 14.




Der kleine Lord“ (Amazon Prime)

Ein alter, stolzer und strenger englischer Earl holt seinen Enkel aus Amerika zu sich, damit dieser eine standesgemäße Erziehung erfährt. Der aufgeweckte Achtjährige macht mit seiner Herzlichkeit und seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen aus dem Großvater einen liebenden Menschen. Detailgetreue Verfilmung eines Jugendromans aus dem 19. Jahrhundert, angesiedelt zwischen poesievoller Unwirklichkeit und humorvoller Distanz. Trotz einer gefühlvollen und melodramatischen Inszenierung ein gelungener Appell an Güte und Mitmenschlichkeit. - Sehenswert ab 6.


Filme, die erst nach der Jahrtausendwende entstanden sind:


Der Grinch“ (Amazon Prime)

Adaption eines in Amerika beliebten Weihnachtsmärchens über ein Fabelwesen mit dünnen Fingern und grünem Zottelfell, das den Menschen den Heiligen Abend verdrießen will. Komischer Fantasy-Film, der sich mit immensem Budget und Jim Carrey in der Hauptrolle auf die Suche nach der Bedeutung von Weihnachten macht und eine wüste Mischung aus Kitsch und Galle anrichtet. Bei aller Turbulenz schlägt er durchaus auch hintergründige Töne an. - Ab 14.




Der Grinch (2018) (Amazon Prime)


Neuerliche Verfilmung von Dr. Seuss’ gleichnamigem Kinderbuchklassiker über einen hartherzigen Zyniker im grünen Fell, der das Weihnachtsfest so sehr hasst, dass er es stehlen will. Dabei hat er aber nicht mit der Güte eines selbstlosen Mädchens gerechnet. Der knallbunte, atemlos-vergnügliche Animationsfilm erzählt von der Wandlung eines verbitterten Einzelgängers zum warmherzigen Menschenfreund mit großem Aplomb, vorzüglich gestalteten Figuren und einem mächtigen Soundtrack. Großer Kitsch im positiven Sinne, der in der deutschen Synchronfassung überdies durch die überragende Stimme von Otto Waalkes punktet. - Ab 10.




Tokyo Godfathers“ (Amazon Prime)

Drei Obdachlose finden in der Weihnachtsnacht im verschneiten Tokio ein Baby im Müll und machen sich auf die Suche nach dessen Mutter. Auf ihrer abenteuerreichen Reise fungiert das Findelkind als Katalysator für die Zweckgemeinschaft, die lange gehütete Geheimnisse über sich selbst preis gibt. Meisterliche Trickfilm-Adaption von Peter B. Kynes Erzählung "Three Godfathers", die die vertrauten Elemente der Weihnachtsgeschichte mit Action, Tiefgang und hemmungslosem Kitsch verbindet. Die dabei geäußerte Kritik an einer egoistischen Gesellschaft gewinnt in dieser Mischung zusätzliche Radikalität. (O.m.d.U.) - Ab 14.




Merry Happy Whatever“ (Serie; Netflix)


Eine weihnachtliche Sitcom um eine turbulente Familien-Zusammenkunft. Ein Musiker aus L.A. begleitet anlässlich des Weihnachtsfests erstmals seine Freundin zu ihrer Familie nach Pennsylvania. Der bärbeißige Vater seiner Liebsten ist allerdings von dem Schwiegersohn in spe nicht gerade angetan und zeigt das auch ziemlich unverfroren, was die Pläne des jungen Mannes, seiner Freundin während der Feiertage einen Antrag zu machen, ins Wanken bringt. - Ab 14.




Weihnachten zu Hause“ (Serie; Netflix)

Eine RomCom-Weihnachtsserie aus Norwegen: Eine Single-Frau um die 30, die als Krankenschwester arbeitet, leidet dank Freunden und Familie zwar nicht gerade unter Einsamkeit, trotzdem geht ihr der soziale Druck, doch endlich einen festen Partner zu finden, so unter die Haut, dass sie sich in der Vorweihnachtszeit unter Hochdruck auf die Suche nach einem geeigneten Boyfried macht, den sie zu Weihnachten mit nach Hause bringen kann.  - Ab 14.




Liebe braucht keine Ferien“ (Amazon)

Eine junge Engländerin und eine junge Amerikanerin, beide im Liebesunglück, tauschen zur Weihnachtszeit ihre Wohnungen und machen dadurch auf dem jeweils anderen Kontinent neue Bekanntschaften, in deren Verlauf auch die Verheißung einer großen Liebe wieder möglich wird. Die konventionell, aber sympathisch entwickelte und abwechslungsreich inszenierte Liebeskomödie kann auf eine gut aufgelegte Darstellerriege bauen. Zugleich eine liebevolle Verbeugung vor dem klassischen Hollywood-Kino. - Ab 12.




Klaus“ (Netflix)


Weihnachtlicher Animationsfilm um ein emotional unterkühltes, vom Zwist zwischen zwei Clans geprägtes Städtchen auf einer nordischen Insel, in das zwei Außenseiter neue Wärme bringen: Ein junger, frisch auf die Insel strafversetzter Postbote entdeckt das Talent eines seltsamen Einsiedlers dafür, Kinderspielzeug zu bauen, und überredet ihn dazu, damit die Kinder des Ortes zu beschenken. Dies wird zum Anstoß dafür, dass sich unter Kindern wie Erwachsenen einiges zum Besseren ändert.  - Ab 6.




Holiday Rush“ (Netflix)

Ein alleinerziehender Vater und Radio-Moderator verliert ausgerechnet kurz vorm Weihnachtsfest im Zuge der Übernahme seines Senders durch einen größeren Konzern seinen Job. Zwar tut sich die Chance auf, zusammen mit seiner engen Freundin und Managerin einen anderen Sender zu kaufen, bei dem er einst seinen beruflichen Durchbruch hatte, und so weiter seinen Beruf auszuüben. Doch dafür müssen er und seine Kinder finanziell erstmal deutlich kürzer treten und aus ihrer Villa zurück ins alte, bescheidene Haus der Familie ziehen. - Ab 10.




Zwei Weihnachtsmänner“ (Netflix)

Zwei grundverschiedene Männer, ein ehrgeiziger Wirtschaftsanwalt und ein erfolgloser Vertreter für Pool-Accessoires, wollen Weihnachten so schnell wie möglich nach Hause, geraten aber auf dem Heimflug von Wien in einen Schneesturm und landen nicht in Berlin, sondern werden nach Bratislava umgeleitet. Damit beginnt eine winterlich-turbulente Odyssee quer durch Osteuropa. (Fernseh-)Komödie mit zwei gut aufgelegten Schauspielern. - Ab 14.




Die Eiskönigin“ (Amazon Prime


Eine nordische Prinzessin kann alles in Eis und Schnee verwandeln, doch als ihre Kräfte ein Eigenleben entfalten, erstarrt ihr Reich zur Schneelandschaft. Erschrocken flieht sie aus dem Palast, verfolgt von ihrer jüngeren Schwester, die sie zurückzuholen will, wobei auch sie einen Reifeprozess durchmacht. Temporeicher, amüsanter Animationsfilm auf den Spuren des Märchens von Hans Christian Andersen. - Ab 8.




Die Hüter des Lichts“ (Amazon Prime, Netflix)

Der Schwarze Mann will mit Hilfe von Albträumen, die er den Menschen schickt, die Macht ergreifen und die "Hüter des Lichts", ein Quartett aus Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Sandmann, besiegen. Der rebellische Winter-Junge Jack Frost soll helfen, muss aber zunächst einmal lernen, an sich selbst zu glauben. Der charmant-rasante Animationsfilm lässt die folkloristischen Kinder-Ikonen neu Gestalt annehmen und macht sie zu eigenwilligen Verteidigern der Fantasie sowie des kindlichen Glaubens an das Wunderbare. Visuell und akustisch gleichermaßen spektakulär, verbindet der Film beste Unterhaltung mit einer hintergründig humanistischen Botschaft. - Sehenswert ab 10.




Krampus“ (Amazon Prime)


Als unliebsame Verwandte an Weihnachten bei einer Familie einfallen, wünscht sich deren kleiner Sohn eine echte Festtags-Atmosphäre zurück. Seine Wehklage beschwört jedoch den Krampus herbei, das böse Gegenstück des Weihnachtsmannes, der mit seinen grausigen Gesellen das Leben der Großfamilie bedroht. Atmosphärische, besonders in den schaurigen Teilen gelungene Mischung aus Fantasy, Horror und Komödie. Die im ersten Teil dominanten sarkastischen Hiebe auf die ignorante Wohlstandsgesellschaft sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film einen eher grimmigen als einen sonderlich amüsanten Ton anschlägt. - Ab 16.




Tatsächlich… Liebe“ (Amazon Prime)

Der moderne Klassiker der weihnachtlichen Liebesfilme, in dem eine Handvoll wunderbarer Schauspieler und Figuren ums romantische Dauerthema gruppiert sind, wobei aus den zwischenmenschlichen Reibungen nicht nur komische Funken, sondern auch ganz viel Wärme entsteht. – Ab 14.


Christmas Chronicles“ (Netflix)

Zwei Geschwister wollen am Weihnachtsabend unbedingt mit ihrer Kamera Bilder vom Weihnachtsmann erhaschen und legen sich deswegen auf die Lauer. Tatsächlich bekommen sie den mythenumrankten Santa Claus zu sehen und können sich in seinem Schlitten einschleichen, verursachen dabei aber eine Bruchlandung. Damit nun Weihnachten trotzdem stattfinden kann, müssen die Kinder Santa Claus und seinen Elfen zur Hand gehen. - Ab 8.




Charles Dickens – Der Mann, der Weihnachtener fand (Amazon Prime)


Ein biografisches Drama von Bharat Nalluri über den englischen Schriftsteller Charles Dickens (Dan Stevens) und die Umstände, die Anfang der 1840er-Jahre zu seiner berühmten Erzählung „A Christmas Carol“ führten. Der glänzend besetzte Film folgt einer Romanvorlage über das Leben des Romanciers, erweckt dabei aber auch die literarischen Figuren wie Ebenezer Scrooge (Christopher Plummer) zum Leben und lässt sie mit dem unzufriedenen Autor in einen kreativen Clinch treten. Mit feinen Ideen und großer Schauspielkunst vereint die Inszenierung Fantasy-Elemente und Sozialdrama zu einem beseelten Film über die Entstehung eines legendären Buches. – Ab 12.




Petterson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt (Amazon Prime, Netflix)

Der alte Erfinder Pettersson und sein aufgeweckter Kater Findus freuen sich in ihrem verschneiten Holzhaus auf Heiligabend. Doch als die Weihnachtsvorbereitungen beginnen sollen, verletzt sich Pettersson am Fuß und kann weder einen Baum schlagen noch einkaufen gehen. Damit das Weihnachtsfest nicht ausfällt, muss Pettersson über seinen Schatten springen und die Nachbarn um Hilfe bitten. Mit viel Liebe zum Detail gelingt es dem Film, die aus den Kinderbüchern von Sven Nordqvist bekannte Welt mitsamt ihrer Bewohner kurzweilig lebendig werden zu lassen. - Ab 6.




Tage wie diese“ (Netflix)


Eine Verfilmung des gleichnamigen Buchs um drei lose miteinander verbundene, weihnachtliche Teenager-Geschichten um Liebe und Freundschaft. Ein schneereicher Weihnachtstag in einer Kleinstadt in Illinois wird für verschiedene junge Protagonisten zum wichtigen Wendepunkt. Der Film verwebt seine Handlungsstränge flüssig zu einem tragikomischen, von sympathischen Figuren getragenen Reigen um emotionale Reifungsprozesse. - Ab 14.



Fotos: © Netflix, Amazon Prime


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