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Das Filmrätsel im April: Die Erde & das Kino

Mittwoch, 01.04.2020

Die Fragen des Gewinnspiels drehen sich im April um die Erde und das Kino

Diskussion

Der Planet Erde braucht den aktiven Schutz und die Fürsorge seiner Bewohner, um auch in der Zukunft noch als Wohnstätte dienen zu können. Die Bedeutung von Umweltschutz und verantwortungsbewusstem Verhalten sind nicht erst seit gestern bekannt: So wurde bereits 1970 der „Earth Day“ ins Leben gerufen und seither mit zahllosen Aktionen begangen. Seit 1990 ist der „Earth Day“ weltweit am 22. April verankert. Das Kino ist zwar wie die Menschen durchaus auch dafür bekannt, der Erde einiges an Schaden zuzufügen und mitunter sogar deren Untergang zu inszenieren. Ebenso oft findet man allerdings auch Filme, die Vorsicht im Umgang mit dem Planeten als hohes Gut zeigen – sei es auf den Punkt gebracht in aktivistischen Filmen oder indirekt in fiktionalen Erzählungen, die von der Bedrohung der Erde handeln.


Anlässlich des 50. „Earth Day“ drehen sich die Fragen des April-Gewinnspiels um Filme, die den Planeten Erde auf besondere Weise ins Bild rücken:

Frage 1: Das Science-Fiction-Kino rückt die Erde und ihre Bedrohung/Zerstörung/Rettung besonders gern in den Fokus. Im Roman „I Am Legend“ von Richard Matheson schickt sich der einsame Überlebende einer globalen Katastrophe an, die Menschheit im zweiten Versuch zu mehr Ehre zu führen. Vor der Neuverfilmung mit Will Smith im Jahr 2007 wurde der Roman schon 1964 als „The Last Man on Earth“ erstmals fürs Kino adaptiert. 1971 folgte eine weitere (freie) Adaption mit Charlton Heston. Wie lautet deren Titel?


Frage 2: Auch reale Umweltprobleme des Planeten Erde können Handlungen von Spielfilmen anstoßen. In dem 2012 uraufgeführten US-Spielfilm „Beasts of the Southern Wild“ sind es der gestiegene Meeresspiegel durch das Schmelzen der Polkappen, die an der Küste Louisianas zu Überschwemmungen führen und damit die Existenz einer kleinen Gemeinschaft gefährden. Wer gab mit dem Film sein Regiedebüt?


Frage 3: Filme über die Erde müssen nicht notwendigerweise düster gestimmt sein. Um die Vielstimmigkeit des Lebens auf dem blauen Planeten zu zeigen, wurde 2010 ein Filmprojekt initiiert, das weltweit dazu aufrief, am 24. Juli des Jahres einen Ausschnitt des eigenen Daseins mit der Kamera aufzuzeichnen. Aus den dabei entstandenen 80.000 Kurzfilmen erwuchs unter der Schirmherrschaft des britischen Regisseurs Kevin Macdonald eine außergewöhnliche Collage. Unter welchem Titel lief sie 2011 in den Kinos?


Teilnehmer des Gewinnspiels schreiben bitte eine Mail an redaktion@filmdienst.de mit dem Betreff „Erde“, Antworten auf die drei Fragen und einer Angabe, welcher Film im Fall des Gewinnens gewünscht wird – und dort, wo es beide Möglichkeiten gibt, ob es die DVD oder die Blu-ray sein soll. Bitte vergessen Sie außerdem auch nicht Ihre Postadresse, damit die Gewinne auch verschickt werden können.

Viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 30. April.


Zu gewinnen sind auch im April wieder hochwertige DVDs und Blu-rays. Die Gewinne im Überblick:

- Alles außer gewöhnlich (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.4., Anbieter: Prokino), eine mit dezentem Humor und einer großen Leichtigkeit inszenierte Dramödie über eine private Hilfseinrichtung für autistische Menschen im Großraum Paris, deren Leiter unkonventionelle Methoden pflegen (Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache, mit Vincent Cassel, Reda Kateb, Hélène Vincent, Bryan Mialoundama).

Hier geht es zur Kritik von „Alles außer gewöhnlich“


- Lara (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 23.4., Anbieter: StudioCanal), ein bemerkenswertes Drama über Kunst, Familie und Einsamkeit, festgemacht an einem ereignis- und desillusionsreichen Tag im Leben einer kühlen frühpensionierten Beamtin, der auf ein Galakonzert ihres Sohnes zusteuert (Regie: Jean-Ole Gerster, mit Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Volkmar Kleinert).

Hier geht es zur Kritik von „Lara“


- A Rainy Day in New York (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 23.4., Anbieter: Filmwelt), eine bittersüße Liebeskomödie um ein junges Paar, das mit der oberflächlichen Kunstszene von New York konfrontiert wird, zugleich ein melancholischer Abgesang auf die von Gentrifizierung zerfressene Stadt (Regie: Woody Allen, mit Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law).

Hier geht es zur Kritik von „A Rainy Day in New York“


- Aretha Franklin: Amazing Grace (DVD, Erscheinungstermin: 3.4., Anbieter: Weltkino), ein Dokumentarfilm über die Live-Aufnahmen der Soulsängerin Aretha Franklin und berühmter Gospelmusiker für das Album „Amazing Grace“ im Jahr 1972, der auf Grund technischer und juristischer Probleme erst 46 Jahre später uraufgeführt werden konnte (Regie: Alan Elliott & Sydney Pollack). Achtung: Der Film erscheint nur auf DVD!

Hier geht es zur Kritik von „Aretha Franklin: Amazing Grace“


- Giant Little Ones (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 27.3., Anbieter: EuroVideo), ein sensibler, Mut machender Coming-of-Age-Film über einen kanadischen Teenager, der durch Gefühle für seinen besten Freund und dessen ablehnende Reaktion in Gefühlsverwirrungen gerät (Regie: Keith Behrman, mit Josh Wiggins, Darren Mann, Taylor Hickson, Maria Bello).

Hier geht es zur Kritik von „Giant Little Ones“


- The Farewell (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 17.4., Anbieter: DCM), eine auf autobiografischen Erlebnissen fußende Tragikomödie um eine chinesische Großfamilie, die ihrer todkranken Großmutter eine Hochzeitsfeier vorgaukelt, um das Zusammentreffen zu erklären (Regie: Lulu Wang, mit Awkwafina, Zhao Shuzhen, Hong Lu, Hong Lin).

Hier geht es zur Kritik von „The Farewell“


Für Teilnehmer des März-Gewinnspiels hier noch die richtigen Antworten zum Filmrätsel um das Kino und die Wahrheit:

1. Leo McCarey

2. Brigitte Bardot

3. Charade


Foto aus „Der große Diktator“: © StudioCanal

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