© Universum, Salzgeber, Alamode, Ascot Elite

Das Filmrätsel im Februar: Berlinalen

Samstag, 01.02.2020

Unsere Gewinnspielfragen im Februar drehen sich um Berlinalen

Diskussion

Mit ihrer Ausgabe 2020 steht die Berlinale nicht nur unter neuer Leitung, sie findet auch zum insgesamt 70. Mal statt. Seit ihrem Debüt in der seinerzeit geteilten Stadt Berlin im Jahr 1951 hat das Filmfestival einige turbulente Zeiten durchgemacht, wurde vom anfänglichen Sommer in den Winter verlegt, wurde vom Starauflauf zum „Arbeitsfestival“ zum Publikum lockenden Großevent und über alle Epochen hinweg für die Vergabe der „Goldenen“ und „Silbernen Bären“ bejubelt oder aber mit Stirnrunzeln bedacht bis angefeindet. Trotz allem hat sich die „Berlinale“ zweifelsohne zu einer der meistbeachteten Kulturveranstaltungen nicht nur in Deutschland gemausert und schickt sich auch mit der Jubiläumsausgabe an, ihren Ruf zu verteidigen.


Anlässlich der 70. Berlinale drehen sich auch die Fragen des Februar-Gewinnspiels um das Berliner Filmfestival und frühere „Goldene Bären“:


Frage 1: In vielfacher Hinsicht musste sich die „Berlinale“ in den Anfangsjahren erst einspielen. So wurden die Wettbewerbspreise in den ersten Jahren noch nicht von einer internationalen Jury vergeben. Erst 1956 wurde diese etabliert und zeichnete in jenem Jahr unter Vorsitz des Franzosen Marcel Carné den an Ballett und Pantomime angelehnten Film „Einladung zum Tanz“ aus. Welcher amerikanische Tänzer und Choreograph war der Regisseur des Werks?

Frage 2: Die „Berlinale“ ist, wie auch andere Festivals, bekannt dafür, Filmemacher immer wieder einzuladen. Das hat manches Mal nur die qualitative Fallhöhe zwischen einzelnen Werken derselben Regisseure demonstriert, mitunter aber auch zu Mehrfachauszeichnungen geführt. Nur einem Filmemacher gelang es jedoch bisher, zwei „Goldene Bären“ für den besten Film zu gewinnen. Um welchen aus Taiwan stammenden Regisseur handelt es sich?

Frage 3: Die „Berlinale“ wird naturgemäß seit ihren Anfangstagen auch genutzt, um den deutschen Film international zu promoten. Gerade im Wettbewerb erfahren Produktionen aus Deutschland regelmäßig besondere Aufmerksamkeit, die sich durchaus immer wieder auch in Preisen der Jury auszahlt. Sieben genuin deutsche Produktionen (aus der BRD, der DDR und dem wiedervereinigten Land) konnten bislang sogar den Hauptpreis gewinnen, das bislang letzte Mal im Jahr 2004. Welchem Film wurde diese Ehre zuteil?


Teilnehmer des Gewinnspiels schreiben bitte eine Mail an redaktion@filmdienst.de mit dem Betreff „Berlin“, Antworten auf die drei Fragen und einer Angabe, welcher Film im Fall des Gewinnens gewünscht wird – und dort, wo es beide Möglichkeiten gibt, ob es die DVD oder die Blu-ray sein soll. Bitte vergessen Sie außerdem auch nicht Ihre Postadresse, damit die Gewinne auch verschickt werden können.

Viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 29. Februar.


Zu gewinnen sind auch im Februar wieder hochwertige DVDs und Blu-rays. Die Gewinne im Überblick:

- Nurejew – The White Crow (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.2., Anbieter: Alamode), biografisch orientiertes Drama mit elektrisierenden Bühnenszenen über den russischen Ausnahmetänzer Rudolf Nurejew, seine Ausbildungszeit und seine Flucht in den Westen Anfang der 1960er-Jahre (Regie: Ralph Fiennes, mit Oleg Ivenko, Ralph Fiennes, Adèle Exarchopoulos, Chulpan Khamatova).

Hier geht es zur Kritik von „Nurejew– The White Crow“


- Skin (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.2., Anbieter: Ascot Elite), an die Lebensgeschichte des früheren Anhängers einer rassistischen Bewegung angelehntes Drama. Neben der Nachzeichnung des Gesinnungswandels fokussiert der Film auch auf die Liebesgeschichte des Protagonisten (Regie: Guy Nattiv, mit Jamie Bell, Danielle Macdonald, Vera Farmiga, Bill Camp).

Hier geht es zur Kritik von „Skin“


- Mein Lotta-Leben: Alles Bingo mit Flamingo (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.2., Anbieter: Universum), originell umgesetzte, farbenfrohe erste Verfilmung einer erfolgreichen Kinderbuch-Reihe über ein elfjähriges Mädchen, das alles daransetzt, auf eine Party eingeladen zu werden, bei der sie und ihre beiden Freundinnen nicht willkommen sind (Regie: Neele Leana Vollmar, mit Meggy Hussong, Yola Streese, Laila Ziegler, Levi Kazmaier).

Hier geht es zur Kritik von „Mein Lotta-Leben“


- Nevrland (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 17.1., Anbieter: Salzgeber), ein erzählerisch wie ästhetisch mutiger Film über einen getriebenen Jugendlichen, der durch die Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Mann und ein Drogenexperiment mit seinen Ängsten konfrontiert wird. Die Entwicklungsgeschichte nähert sich mit abstrakten Wendungen dem Horrorgenre an (Regie: Gregor Schmidinger, mit Simon Frühwirth, Paul Forman, Josef Hader, Wolfgang Hübsch). Achtung: Wir verlosen nur DVDs!

Hier geht es zur Kritik von „Nevrland“


- Requiem für eine romantische Frau (DVD, Erscheinungstermin: 31.1., Anbieter: Alamode), ein historisches Melodram über den deutschen romantischen Dichter Clemens Brentano und seine zweite Frau Auguste Bußmann. Ein Film über das Missverhältnis zwischen einer auf ihre Körperlichkeit und Lust fixierten Frau und einem auf den Intellekt konzentrierten Mann erscheint in restaurierter Fassung neu auf DVD (Regie: Dagmar Knöpfel, mit Sylvester Groth, Janina Sachau, Jeanette Hain, Felix von Manteuffel). Achtung: Der Film erscheint nur auf DVD!

Hier geht es zur Kritik von „Requiem für eine romantische Frau“


Für Teilnehmer des Januar-Gewinnspiels hier noch die richtigen Antworten zum Filmrätsel um den Ersten Weltkrieg und das Kino:

1. Die große Illusion

2. John Huston

3. Peter Jackson


Foto: © Berlinale

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