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Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Zur neuen Kategorie "Beste Visuelle Effekte und Animation" beim Deutschen Filmpreis

Dienstag, 21.01.2020

Diskussion

Awards-Season! „Oscars“, „Golden Globes“ etc.! Auch die Deutsche Filmakademie ist derzeit am Auswählen für die kommenden nationalen „Lolas“, die Deutschen Filmpreise; am 7.1. wurde die Vorauswahl für die Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und Kinderfilm bekannt gegeben. Ganz neu ist dieses Jahr ein Preis für Animation und VFX eingerichtet worden. Grundsätzlich: Ein sinnvoller Preis für ein Segment, das gerade im letzten Jahrzehnt das Filmerzählen völlig verändert hat; das lässt spüren, dass die Akademie ihre Fühler am Puls des internationalen Filmgeschehens hält. So scheint es auf den ersten Blick.

Doch spätestens beim zweiten Blick trübt sich die Freude: Anders als bei einem Preis der Pressevertreter (wie den „Golden Globes“) oder bei Festival-Preisen, wo eine bunt zusammengestellte Jury eine subjektive Auswahl trifft, soll bei einem Filmpreis einer Akademie das jeweilige Gewerk selbst die Auswahl treffen und die Mitglieder schließlich in toto dann über alle Nominierungen abstimmen. So macht es etwa die „Oscar“-Academy vor. Wi

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