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Das Leben, das ein Film bedeuten kann

Montag, 27.01.2020

LaCinetek und Filmgeschichte im digitalen Zeitalter

Diskussion

Vor rund einem Jahr ist mit LaCinetek die erste deutschsprachige Plattform online gegangen, die sich den Filmklassikern des 20. Jahrhunderts widmet. Im Unterschied zu anderen Streaminganbietern bilden hier kuratierte Reihen das Herzstück, in denen renommierte FilmemacherInnen wichtige Werke präsentieren. Ein Anlass für Überlegungen zum Überleben der Filmgeschichte im Internet.


Einen Film zu sehen, kann einem Menschen das Leben retten. Im Zeitalter der scheinbar grenzenlosen Verfügbarkeit von Filmgeschichte und der realen visuellen Überschwemmung vergisst man das leicht. Filmgeschichte war lange Zeit eine Sache des Kinos. Kinematheken, Filmfestivals und mancherorts auch reguläre Spielstätten definierten mit ihren Retrospektiven und Programmen das, was bleibt. Neben Publikationen, der Filmkritik und dem wissenschaftlichen Betrieb bestimmten sie eine Art Kanon, mal ganz bewusst, mal eher als Nebenprodukt. Von „Citizen Kane“ über „Die Spielregel“ bis zu „Fahrraddiebe“ behielt darin ein tendenziell humanistisches, sozialrealistisches und mit Sicherheit männliches und westliches Kino die Oberhand.

Die immergleichen Listen und Helden der Filmgeschichte

Diese Kanonbildung war trotz ihrer offensichtlichen Schwachpunkte von großem Wert. Wie der US-Filmtheoretiker Jonathan Rosenbaum in seinem Buch „Movie Wars“ feststellt, kam es zu Beginn der 1970er-Jahre, als die Autorentheorie an Bedeutung verlor und weniger an personenbezogenen Listen der besten oder wichtigsten Filme entstanden, zu einem Verlust der Wahrnehmung des Kinos als ästhetischer Praxis. Nicht mehr die Kunst stand im Vordergrund, sondern die repräsentative Funktion einzelner Filme als Indikatoren dieser oder jener Theorie sowie politischer Geschehnisse.

Heute gibt es ähnliche Entwicklungen. Die berechtigte Müdigkeit angesichts der immergleichen Listen und Helden der Filmgeschichte, die anhaltende Ignoranz gegenüber marginalisierten Stimmen führt auch dazu, dass Filme nicht mehr aus ästhetischer oder formaler Sicht betrachtet werden.

Orson Welles "Citizen Kane" hat seinen Platz in der Filmgeschichte verdient; Entdeckungen jenseits des Kanons müssen aber auch möglich sein.
Orson Welles' "Citizen Kane" hat seinen Platz in der Filmgeschichte verdient; Entdeckungen jenseits des Kanons müssen aber auch möglich sein. (© Studiocanal)

Ein Text wie Elena Gorfinkels Pamphlet „Against Lists“ ist ein in seiner Dringlichkeit mitreißender wie logischer Ausdruck dieses kritischen Diskurses. In stichhaltigen Argumenten wendet sie sich gegen die besonders zum Ende des Jahrzehnts überbordende Anzahl an Listen der besten Filme. Also auch gegen Kanonisierung, auch wenn diese wohl weniger mit individuellen Listen zusammenhängt als mit den Plattformen, auf denen diese zu Gesamtlisten verarbeitet werden. Der Guardian publizierte rund um die vor allem aus repräsentativer Sicht intensiv diskutierten Nominierungen für die kommenden „Oscars“ einen Text, der die durchaus naive, weil rhetorische Frage stellt, ob politische Interessen die Bedeutsamkeit von Filmen beeinflussen.

Das Kino als Advokat einer besseren Gesellschaft

Zugespitzt könnte man sagen, dass es kaum mehr eine Rolle spielt, dass Filme Filme sind. Im kritischen wie auch im wissenschaftlichen Diskurs ist es wichtiger, von wo diese Filme kommen, wer sie gemacht hat und was sie zeigen. Anhand des Kinos wird ein Stellvertreterkrieg geführt. Das Kino spielt die Rolle des Advokaten einer besseren Gesellschaft, was absurd ist, wenn man sieht, wie stark diese angeblichen Verbesserungen von großen Konzernen geleitet werden. So ist das eben. All jene, die jubelnd über „Black Panther“ und „Wonder Womanvon Fortschritt kündeten, müssten eigentlich auch jeden Tag Fair-Trade-Salate im Fast-Food-Restaurant essen. Die Enttäuschung darüber, dass diese Industrie dann doch wieder in alte Muster verfällt, ist vorprogrammiert und bestätigt sich Jahr für Jahr. Es könnte daran liegen, dass das Interesse der Firmen hinter diesen Superheldenfilmen nicht das einer besseren Welt ist.

"Wonder Woman": Nur ein emanzipatorisches Feigenblatt der Filmindustrie in Hollywood?
"Wonder Woman": Nur ein emanzipatorisches Feigenblatt der Filmindustrie in Hollywood? (© Warner)

In einem solchen Diskurs kann letztlich auch das Dispositiv „Kino“ keine größere Rolle spielen. Die halbherzigen Bekundungen im cinephilen Talk, die sich für analoges Kino und den Kinosaal als Ort der Ausstellung von Film einsetzen, sind zu großen Teilen kalkulierte und tragische Heuchelei. Kaum jemand, der ernsthaft über Filme schreibt, kann sich den Luxus erlauben, Filme tatsächlich in der Mehrzahl im Kino zu sehen. Sich dafür einzusetzen ist ein Kampf gegen Windmühlen, der von jedem Meter Film auf der Leinwand belohnt wird. Es ist schön, dass es noch zahlreiche Pressevorführungen in den großen Städten gibt und noch schöner, dass Festivals und Kinematheken zum Teil aufregende historische Programme zusammenstellen und dabei auch alle Register ziehen, um analoge Kopien projizieren zu können. Dieser Kampf ist wichtig, weil er das Kino als kulturelle Praxis bewahrt. Und weil er romantisch ist und an Film als einem ästhetischen Artefakt festhält. Der tägliche Betrieb funktioniert dennoch anders. Wie in so vielen Feldern des Alltags und der Kunst gibt man sich mit der Idee eines Objekts zufrieden. Die Idee eines Objekts, das waren lange Zeit die inzwischen nostalgisch verklärten Datenträger VHS oder DVD und ist inzwischen das Streaming.

Das Internet ermöglichte neue Blicke auf Filmgeschichte

Aus der nie wirklich gewordenen Anarchie des Versprechens Internet hat der Umgang mit der Filmgeschichte für all jene, die bereit waren und sind, über die Legalitätsgrenze hinaus zu suchen, tatsächlich einige Versprechen eingelöst. Obskure Werke aus Indien, Mitschnitte aus dem koreanischen Fernsehen, ein neuer, noch zu erschließender Fundus an Amateurfilmen und Download-Plattformen mit unzähligen Filmen sowjetischer Regisseurinnen haben einen neuen Blick auf Filmgeschichte ermöglicht.

Theoretisch kann in diesen Welten jede ihr eigenes Programm zusammenstellen. Der alte Kanon hat kaum eine Daseinsberechtigung, wenn er vom persönlichen, idiosynkratischen Kanon abgelöst wird. Einige Bestrebungen hin zu einer neuen Cinephilie finden inzwischen Gehör. Es sind Ideen, die das Kino aus der Interneterfahrung heraus definieren. Kritisch und frei nach Jean-Luc Godard formuliert, könnte man sagen, dass es eine Utopie ist, die nicht mehr zur Leinwand aufblickt, sondern auf den Bildschirm des Laptops hinabblickt. Von dort scheint alles veränderbar, individuell bestimmbar, neu und durchschaubar.

Nur hängen an dieser an sich verlockenden digitalen Utopie einige Haken. Zum einen wird dafür einiges an Aktivität von den Konsumenten erfordert, die zu Nutzern werden. Die Begegnung mit einem Film wird seltener ein Zufall als eine bewusste Entscheidung. Aber sind es nicht oft die Filme, denen man zufällig, beinahe unfreiwillig begegnet, die einen verändern können? Zumal das Kino auch und vor allem für jene da ist, die sich darin verlieren wollen. Außerdem bewegt man sich natürlich immer wieder über den Schwellen der Legalität, was die bürgerliche Seele, die im Herzen des Kulturbetriebs schlägt, in Unruhe versetzt. Unruhe, die der Begegnung mit dem Film im Weg steht.

Die Hinwendung zu Filmen hat viel mit der Liebe von anderen zu tun

So ergibt sich auch aus dieser Ansammlung an möglichen Sichtungen am Heimbildschirm letztlich ein Zu-Viel, das sich ohne weiteres in all die anderen Bilder einfügt, mit denen man Tag für Tag bombardiert werden kann. Für viele endet die Erfahrung von Filmen nicht nur in der direkten Begegnung mit dem Werk, sondern trägt sich weiter zu jenen Menschen, die Serge Daney „Passeur“ nannte. Also Menschen, die ihre Leidenschaft, ihre subjektiven Erfahrungen mit dem Kino weitertragen wie ein Feuer. Im vielerorts unpersönlichen Internet fehlt diese so wichtige persönliche Note.

Vier Filme von Arthur Penn zu sehen, kann einen weniger initiieren, als nur seinen „Night Moves“ zu sehen und davor, danach, ja währenddessen jemanden zu hören, zu lesen, der diesen Film liebt. Die Hinwendung zu Filmen hat letztlich viel mit der Liebe von anderen zu tun. Das wäre übrigens auch ein entscheidendes Argument für Listen. Noch schwerwiegender aber wirkt, dass die mögliche Anarchie dieses Modells des Filmeschauens inzwischen von Konzernen und deren Algorithmen übernommen wurde. Das, was legal sichtbar ist im Internet, ist oftmals eine einzige Beschränkung. Warum werden wem welche Filme auf Youtube angezeigt? Wie viele historische Filme gibt es auf Netflix oder Amazon zu sehen? Welche Filme sieht man nicht? War das Kino oft eine Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden, der man sich ausliefern musste, wird nun alles vorgekaut, maßgeschneidert. Niemand kann dabei etwas vermissen, und die Verarmung des Geistes ist sowieso kaum spürbar, wenn sie alle gleichermaßen betrifft.

Aber wenn es noch irgendwo darum geht, dass Menschen sich in den Filmen selbst finden, dass die Filme auf sie zurückschauen, dann wird es immer schwer, wenn Schauen und Zurückschauen dort passiert, wo alles andere auch passiert, nämlich Beziehungen, Arbeit, Information, Spiel, Verbrechen, Langeweile, Lust und Terminkalender, dann wird der Kraft des Mediums einiges genommen.

Einmal im Monat: Eine Liste mit persönlichen Lieblingsfilmen

In dieser Welt eine digitale Streamingplattform zu eröffnen, die auf kanonischen Listen von Filmemachern basiert und sich auf Filmgeschichte (das heißt Filme des 20. Jahrhunderts) spezialisiert, klingt zunächst paradox. LaCinetek heißt eine verhältnismäßig junge Plattform, die 2015 in Frankreich von Pascale Ferran, Laurent Cantet und Cédric Klapisch gegründet wurde. In Deutschland wird die Seite von EYZ Media betrieben. Die Idee ist klar und einleuchtend: Einmal im Monat stellt eine Filmemacherin oder ein Filmemacher eine Liste mit persönlichen Lieblingsfilmen zusammen, die von dem Zeitpunkt an auf der Seite verfügbar sind. Ab und an gibt es noch ein kurzes Video oder Statements, in denen die Filmschaffenden ihre Auswahl begründen.

Taucht auf mehreren Listen bei LaCinetek auf: "Die Spielregel" von Jean Renoir (©Filmconfect)
Taucht auf mehreren Listen bei LaCinetek auf: "Die Spielregel" von Jean Renoir (©Filmconfect)

Mit MUBI und dem (nur in den USA und Kanada verfügbaren) Criterion Channel gibt es schon seit längerer Zeit Streamingplattformen, denen eine handverlesene Auswahl und die Präsentation von „heritage“-Filmen wichtig sind. Es ist klar, dass man sich mit einer selbst auserwählten „Beschränkung“ auf Filmgeschichte auch im Feld der kulturellen und ästhetischen Erziehung bewegt. Was Geschichte ist und was von ihr vermittelt wird, ist eine ungleich wichtigere und kompliziertere Frage als jene, die sich um jene Sachen dreht, mit denen man finanziellen Gewinn optimieren will. Gleichzeitig existiert natürlich keines dieser Felder abgetrennt vom anderen. Dass Filmgeschichte Freude bereiten kann, ist nicht zuletzt deshalb wichtig zu kommunizieren. Die vielen Bilder auf der Startseite helfen dabei mehr als die etwas trockenen Listenformen, denen man begegnet, wenn man die verfügbaren Filme unter „Filmklassiker“ durchsieht. Auch der auf der Website integrierte Blog ist leider noch nicht wirklich aktiv.

Die menschliche Alternative zum Empfehlungsalgorithmus

Die Auswahl der verfügbaren Filme (leider sind viele der Filme nicht oder in nicht besonders berauschender Qualität verfügbar, was notwendig wäre, um wirklich in die Lücke zu stoßen, die Netflix lässt) ist also auch eine Frage der Auswahl der Filmschaffenden, die Listen einreichen. Aufgrund der französischen Prägung der Website sind viele der Künstler und folglich auch deren ausgewählte Filme aus Frankreich. Auch aufgrund der fehlenden oder ausstehenden Verfügbarkeiten entsteht ein merkwürdiges Bild, wenn man durch die Filme scrollt. So befindet sich ein Großteil der Arbeiten von Maurice Pialat auf der Plattform, einige Klassiker des alten Kanons wie die bereits genannten „Fahrraddiebe“ oder „Die Spielregel“, aber auch ein Film von Hilary Harris sind vorhanden. Insgesamt ist die Herangehensweise mit individuellen Listen eine sehr gute Idee. So fungieren die Filmemacher als Passeure, ihre Auswahl kann Nutzer für einen bestimmten Film interessieren. Mag man zum Beispiel die Filme von Leos Carax, verspürt man vielleicht Lust, sich mit seiner Auswahl zu beschäftigen. Ein Passeur ist die überlegene, weil menschliche, widersprüchliche, am Nutzer desinteressierte Alternative zum Empfehlungsalgorithmus.

Dass Filmemacher in der Geschichte von Listen und Kanon nun wirklich nicht die zuverlässigsten Vertreter sind, sei dahingestellt, tut der Attraktivität des Konzepts aber keinen Abbruch. Schließlich bringen sie in ungezwungener, weil persönlicher Haltung eine besondere Ordnung in die Unordnung der scheinbaren Freiheit des Internets. Sie haben überdies zumindest theoretisch die Möglichkeit, einen neuen, weiblicheren, östlicheren, anderen Kanon zu kreieren. Um einen Kanon am Leben zu halten, braucht es Lebensläufe, die sich mit dem Kino verbinden, die ihre Leidenschaft weitertragen können. LaCinetek macht subjektive Begegnungen mit dem Kino gleichermaßen zur Bedingung, wie es sie durch die Zusammenstellung unterschiedlicher Listen auch ausradiert.

Neugier für Filmgeschichte auslösen

Ein schmaler Grat, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele der Filmemacher ihre Begegnung mit den genannten Filmen in einem Kino gehabt haben dürften. Ein Verständnis für die sogenannten Klassiker kann nicht gegeben sein, wenn man diese in einem anderen Format sieht. Eine Neugier für das Medium kann dennoch sehr wohl ausgelöst werden. Vor allem, weil nicht alle den Luxus haben, in der Nähe von Kinematheken zu leben. Man baut eine andere Beziehung zu den Filmen auf, deren Überleben so gesichert wird. Da diese Filme immer noch Erinnerungen eines ganzen Jahrhunderts in sich tragen, ist das bedeutend. Auch wenn diese Digitalisate nur eine Idee dieser Erinnerungen wiedergeben.

Auf der Plattform kann man sich Filme leihen oder kaufen. Hat eine Streaming-Session begonnen, kann man jederzeit unterbrechen oder sich durch den Film klicken. Das ist wichtig, weil es ein integraler Bestandteil dieser Form des Filmkonsums ist. So kann man sich bestimmte Szenen wiederholt ansehen, Screenshots erstellen oder einfach pausieren. Als Netflix jüngst veröffentlichte, dass drei Viertel aller Nutzer, die sich „The Irishman“ von Martin Scorsese am ersten Tag ansahen, diesen nicht beendeten, konnte man sehr leicht die Grenze dieser Art des Filmesehens erkennen. Aber selbst dann wäre es wohl besser, wenn sich die Nutzer ein Drittel eines Films von Jean Renoir ansehen als die nächste Netflix-Serie. Ob das Konzept aufgeht, ist noch nicht erkennbar. An der Attraktivität der Filmemacher liegt es jedenfalls nicht. Selbst wenn noch nicht viele Filme online sind, macht es Freude, sich durch die Listen zu klicken.

Wünschenswert: Ein "Projekt Gutenberg" für das Kino

Eine Frage sei dennoch erlaubt: Sollte denn ein solcher Kanon, wenn es ihn schon geben muss, aus pädagogischen Zwecken nicht umsonst angeboten werden? Ist es vermessen oder träumerisch, das zu fragen oder zu erwarten? Ein Projekt Gutenberg für das Kino? Nun gibt es ja schon Plattformen, die Filme online zur Verfügung stellen, deren Rechte ausgelaufen sind. Auch verschiedene Filmemacher entscheiden sich immer wieder zu diesem Schritt. Auf diese Weise entstehen visuelle Datenbanken zu bestimmten historischen Themen.

Um Filmgeschichte vor der totalen Abwesenheit im digitalen Zeitalter zu schützen, wäre ein solches Projekt womöglich entscheidender als die Nischenstrategie einer Streamingplattform. Bei dieser Gelegenheit könnte man Film als Kunst verteidigen und gleichzeitig die Chance nutzen, um den Kanon am Süd- und Ostflügel sowie bezüglich einiger Gesellschaftsgruppen zu erweitern. Bedenkt man, wo eine junge Generation heute aller Wahrscheinlichkeit nach zuerst mit Filmen in Berührung kommt, wäre das sicher keine vertane Energie. Bis zu diesem Tag in einer fernen Zukunft muss man eben bezahlen, um legal zu sein. Und weiter analoge Filme zeigen und vom Leben schreiben, filmen und reden, das ein Film bedeuten kann.


Zu LaCinetek

Die deutschsprachige Version der Plattform ist seit Februar 2019 online. Mehr als 60 Regisseurinnen und Regisseure haben bisher Listen für die Plattform kuratiert, darunter Maren Ade, Todd Haynes, Christoph Hochhäusler, Aki Kaurismaki, François Ozon, Park Chan-wook, Christian Petzold, Céline Sciamma, Agnès Varda und Wim Wenders. Die Auswahl umfasst mehr als 1000 Filme.

Im Januar 2020 wurde das Programm um eine Auswahl von Lieblingsfilmen des deutsch-türkischen Filmemachers Thomas Arslan erweitert; darunter Robert Bressons „Mouchette“, Jacques Tourneurs „Katzenmenschen“, Michael Ciminos „Die durch die Hölle gehen“ und Carl-Theodor Dreyers „Vampyr“. Am 21. Februar 2020 folgt dann die Filmauswahl der französischen Independent-Regisseurin Justine Triet.

Alle Filme des Katalogs sind ohne Abonnement verfügbar. Es besteht die Möglichkeit, sich einzelne Filme zu einem Preis ab 2,99 Euro als Stream zu leihen oder ab 4,99 Euro dauerhaft zu erwerben.

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