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Liebesgrüße aus Moskau (RTL NITRO)

Mittwoch, 18.03.2020

31.3., 20.15-22.15, RTL NITRO

Diskussion

In seinem ersten Kino-Einsatz Dr. No hatte Großbritanniens Superagent James Bond sich 1962 erfolgreich eingeführt, doch erst mit dem unmittelbar danach produzierten zweiten Film „Liebesgrüße aus Moskau“ wurden die Elemente etabliert, die der Reihe bis heute ein einzigartiges Gesicht verleihen: Mehrere exotische Schauplätze, komplexe Geflechte aus Organisationen, die auf Geheimdienst- und Verbrecherseite im Untergrund agieren, Actionsequenzen mit staunenswerten Stunts, die Vortitelsequenz, der Vorspann nebst ohrwurmtauglichen Titellied. Stilprägend für alle zukünftigen Bond-Filme wurden zudem die Prügelei zwischen Bond (Sean Connery) und seinem physisch ebenbürtigen Gegner Red Grant (Robert Shaw) in einem engen Zugabteil sowie die Jagd auf den flüchtenden Bond mit Hubschrauber und Schnellbooten.

All das führt dazu, dass „Liebesgrüße aus Moskau“ bis heute einer der besten Bond-Filme geblieben ist. Unter der zupackenden Regie von Terence Young entwickelt sich ein abwechslungsreiches, ironisches Abenteuer um den Versuch der internationalen Geheimorganisation „Spectre“ (oder deutsch „Phantom“), in den Besitz einer sowjetischen Dechiffriermaschine zu gelangen. Dazu gilt es, den russischen wie den britischen Geheimdienst in Istanbul gegeneinander auszuspielen. Mit Hilfe der russischen Agentin Tatiana Romanowa (Daniela Bianchi) und des türkischen Kontaktmanns Kerim Bey (Pedro Armendáriz) erweist sich Bond freilich als harter Gegner, der die Maschine eigenhändig in Sicherheit zu bringen gedenkt. Verfolgt wird er dabei von einem illustren Schurkentrio, das neben dem Handlanger Grant aus der durchtriebenen Ex-KGB-Chefin Rosa Klebb (Lotte Lenya) und dem Schachspieler und Strategen Kronsteen (Vladek Sheybal) besteht. – Ab 16.

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