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Mittwoch, 08.07.2020

Bis 31.10. in der arte-Mediathek

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1990 erschütterte ein schweres Erdbeben den Norden Irans. Vier Jahre zuvor hatte Abbas Kiarostami in dieser Region den poetischen Kinderfilm "Wo ist das Haus meines Freundes?" gedreht. Er machte sich sofort nach der Katastrophe auf, um nach seinen beiden kleinen Hauptdarstellern zu suchen. Diese Reise durch das Katastrophengebiet und dessen verwüstete Ortschaften inspirierte ihn zu einem semidokumentarischen Spielfilm, in dem ein Vater (Farhad Kheradmand) mit seinem Sohn (Pooya Pievar), der Erwachsene ist Regisseur, nach den beiden Kindern sucht. Daraus wurde ein zutiefst humaner Film, der von der Hoffnung auf ein Morgen lebt und der Natur des Menschen die Zuversicht zuschreibt. Trotz des ernsten Themas ein mitunter heiteres Werk, das Mut machen will und durch den liebevollen Umgang der beiden Hauptdarsteller miteinander überzeugt. (O.m.d.U.) - Sehenswert ab 14.

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