© MFA (aus „Snowpiercer“)

In der Arche Noah durch die Eiswüste

Freitag, 12.03.2021

Die Folgen des Klimawandels als Apokalypse im zeitgenössischen Film – theologische Perspektiven

Diskussion

Die realen Bilder verheerender Folgen des Klimawandels regen Filmemacher seit längerem zu apokalyptischen und dystopischen Gedankenspielen an. Dabei greifen sie mit besonderer Vorliebe auf biblische Motive zurück, um Katastrophenfilme oder philosophische Beschäftigungen mit den Fragen nach einer Zukunft menschlicher Werte plastisch zu bebildern. Aus theologischer Perspektive bieten diese Filme vielfältige Anknüpfungspunkte.


Wir werden in einem engen Raum enden, in einem atemlos durch Eislandschaften ratternden, irgendwann entgleisenden Zug, in einem klimatisierten Auto, das ziellos auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch höllisch glühende Landschaften fährt, während die Welt, wie wir sie kannten, um uns versinkt. Die Metropolen in Trümmer gefallen, die Natur und nahezu die gesamte Menschheit verglüht, erfroren, verhungert oder verdurstet.

Genau so laufen menschliche Beziehungen und Gesellschaften heiß und explodieren im sozial oder politisch ungebändigten Dauerkonflikt. Oder ihre Betriebstemperatur fällt weit unter den Gefrierpunkt, zurück in quasi-animalische, tribale Verhältnisse ohne Rechtssicherheit, in denen der Stärkere überlebt, der/die über Leichen geht, der/die schneller und mehr knappe Ressourcen hortet – Wasser, Treibstoff, Nahrung, Atemluft, bewohnbaren Raum.


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Es ist eher eine klaustrophobische Arche Noah, die in den Filmen der vergangenen Jahre als parabiblische Metapher überlebt hat, wenn es um die menschengemachte Naturzerstörung geht. Der apokalyptische Endkampf, die finale Atom- oder Klimakatastrophe, liegt in postapokalyptischen Dystopien wie Waterworld (1995) oder Mad Max - Fury Road (2015) oft schon in der Vergangenheit. Sie ist damit irrelevant und aus Selbstschutz vergessen; die Zukunft ist nicht nur ungewiss, sondern unwahrscheinlich. Was zählt, ist die pure Gegenwart und das eigene Überleben.

In „Snowpiercer“ beherbergt ein rasender Zug die letzten Menschen (© MFA+)
In „Snowpiercer“ beherbergt ein rasender Zug die letzten Menschen (© MFA+)

Der Klimawandel und der Weltuntergang im Kino

Nachdem Waldsterben, Meteoriteneinschlag und der atomare oder digitale Super-GAU in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Relevanz und damit an Aufmerksamkeit verloren haben, tritt im abendfüllenden Fiction-Film der Klimawandel als apokalyptisch konnotiertes Thema in den Vordergrund. Grundsätzlich wird dabei das Muster des weltweiten (und damit weltweit vermarktbaren) Katastrophenfilms nicht in Frage gestellt. Doch im Widerspruch zu den bis heute aufrechten Klimaleugnern ist die menschengemachte Bedrohung durch den Klimawandel im Mainstream-Katastrophenfilm nicht erst nach drei Hitzesommern und tauenden Polkappen, sondern bereits vor mehr als 15 Jahren angekommen.

Fielen in den Anfangssequenzen von Armageddon (1998) noch die Wahrzeichen von New York City aufgrund eines Meteoritenschauers in Schutt und Asche, so fegt im ambitionierten Blockbuster The Day After Tomorrow (2004) ein Tornado in selbstironischer Geste zunächst den legendären Schriftzug oberhalb von Hollywood hinweg, bevor eine Orgie der Zerstörung durch Wetter-Extreme ihren Lauf nimmt. Das kreisrunde Gebäude von Capitol Records wird „zerfleddert“, als würde man eine Nussschale knacken. Riesige Trümmer fliegen wie achtlos weggeworfene Papiertaschentücher herum und zerschmettern einen Reporter vor Ort. Ein gewaltiger Öltanker schiebt sich durch die überfluteten Straßenfluchten New Yorks, bis sich sein Rumpf in einem Knäuel aus Autos und Bussen festläuft. Dann kommt die Kälte. Die amerikanische Fahne gefriert zum eisigen Brett, auf den Trümmern der Freiheitsstatue wachsen gigantische Eiszapfen, die Menschen erstarren innerhalb von Sekunden zu Eissäulen. Militär-Helikopter fallen vom Himmel wie mitten im Flug gestorbene Vögel. Nichts geht mehr, nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel, weder in Tokio, wo riesige Hagelkörner die Menschen erschlagen, noch in Neu-Delhi, wo alles in Schnee versinkt. Der Blick vom Weltall aus eröffnet Unvorstellbares: Die Welt im tödlichen Winterschlaf – das Ende.

Schon damals waren radikale Klimaveränderungen absehbar, aber scheinbar noch in weiter Ferne. Das Abschmelzen der Polkappen und das drohende Abreißen des Golfstroms mit unkalkulierbaren Folgen lag Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte in der Zukunft, und auch heute sind die im Film angenommenen dreistelligen Minusgrade auf dem nordamerikanischen Kontinent unwahrscheinlich. Doch das Medium Film hat nur maximal zwei Stunden Zeit, um seine Geschichte zu erzählen, und Kälte lässt sich offenbar besser ins Bild setzen und löst größeren Schrecken aus als die tatsächlich drohende Hitze. Sie bleibt dem deutschsprachigen Autorenfilm vorbehalten, auf den später noch einzugehen sein wird.


Die Menschheitskultur versinkt im Schnee: „The Day After Tomorrow“ (© Twentieth Century Fox)
Die Menschheitskultur versinkt im Schnee: „The Day After Tomorrow“ (© Twentieth Century Fox)

Der 100 Millionen teure The Day After Tomorrow, der das Scheitern einer vor allem an ökonomischen Interessen orientierten US-amerikanischen Umweltpolitik drastisch ins Bild setzt, stammt bezeichnenderweise von einem Deutschen: Roland Emmerich, der seit Mitte der 1990er-Jahre mit Werken wie Independence Day (1996) künstlerisch selten überzeugende Hymnen auf amerikanische Tugenden geschaffen hatte. Hier hält er sich mit explizitem Hurra-Patriotismus allerdings zurück und strahlt dabei eine verblüffende Frische aus. „The Day After Tomorrow“ zeigt die USA als ein politisch gescheitertes Land und bildet damit schon früh einen Stimmungsumschwung ab, der einerseits die Mentalität in der Spätphase der abgewirtschafteten Bush-Administration spiegelt (der Vize-Präsident in "The Day After Tomorrow" hat erstaunliche Ähnlichkeit mit Dick Cheney), andererseits aber auch die weltweit wachsende Einsicht dokumentiert, dass der Emission von Treibhausgasen endlich ein Riegel vorgeschoben werden muss. Sie hat unter Präsident Trump angesichts seiner Kündigung des Pariser Klima-Abkommens nichts an Aktualität verloren.

Es ist Emmerichs Verdienst, aber auch die Crux von „The Day After Tomorrow“, dass er mit grandiosen Effekten und einer einfühlsamen Dramaturgie gleich alle Möglichkeiten eines Films zu den katastrophalen Folgen des Klimawandels gleichzeitig abgearbeitet hat und es möglichen Epigonen damit schwermachte. Und noch etwas ist zu vermerken: Abgesehen von der neuen Katastrophenursache schnurrt hier das bekannte Programm des universalen Katastrophenfilms ab bis hin zur finalen Rede des US-Präsidenten „Urbi et Orbi“ am Ende. Kein Gott, der rettet, keine Aufforderung ans Individuum, sein Leben zu ändern, wohl aber eine neue (und bis heute wirkungslose) US-amerikanische Selbstkritik, was die Umweltthematik angeht. Immerhin im Film!


Mit dem Zug durch den arktischen Winter

Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho, der für sein Sozialdrama Parasite (2019) alle namhaften Filmpreise gewonnen hat, knüpfte bereits 2013 in seiner Verfilmung eines französischen Comics („Le Transperceneige“ aus dem Jahr 1982), Snowpiercer, in leichter Variation der Ursachen an Emmerichs eisige Vision an: Nicht der unterbrochene Golfstrom, sondern die Entnahme einer zu großen Menge CO2 aus der Atmosphäre im Abwehrkampf gegen die wachsende Erderwärmung hat den weltweiten arktischen Winter erzeugt. Als Arche Noah fungiert ein ewig langer, metallisch glänzender Zug, der wie ein Perpetuum mobile seine Kreise über die verharschten Gleise zieht.

Damit jene, die sich innerhalb der blitzenden Stahlhaut aufhalten, auch weiterhin überleben können, bedarf es der ständigen Bewegung und einer gewissen „gesellschaftlichen Struktur“: Im vorderen Teil jene, die den Zug erdacht haben, um den Folgen der globalen Erwärmung zu entgehen, sowie eine vergnügungssüchtige Elite, im hinteren Teil zusammengepfercht und abgeschottet das genretypische Lumpenproletariat, abgespeist mit Heilserklärungen, Machtdemonstrationen und Proteingelee. Der Konstrukteur Wilford und seine Maschine werden vorne als göttlich verehrt und hinten als teuflisch verachtet.

Dystopische Filme wie „Hell“ fragen nach Hoffnung auf Menschlichkeit angesichts extremer Verhältnisse (© Paramount)
Hoffnung auf Menschlichkeit angesichts extremer Verhältnisse: "Hell" (© Paramount)

„Snowpiercer“ führt im Spiegel der Zukunft auch die wachsenden sozialen Spannungen vor Augen, die wir auch in Europa bis heute gerne verdrängen. Was sich innerhalb der Waggons ereignet, spiegelt die ganze Crux des menschlichen Zusammenlebens wider, die ein Überleben auf Dauer eigentlich unmöglich macht. Alle komplexen Fragen der Gegenwart wurden in ein nicht minder vielschichtiges dystopisches Revolutionsepos transformiert, in dem es keinen Sieger geben kann, außer vielleicht dem Planeten Erde, der die Eskapaden der Menschen schließlich loswird und einem Menschenpaar, das in einer genialen Verknüpfung von Arche-Noah- und Paradies-Erzählung den Zuschauern am Ende immerhin einen Funken Hoffnung lässt.


Dystopien und die Reste von Menschlichkeit

In Europa arbeitete man vor knapp zehn Jahren allein schon wegen der knapperen finanziellen Mittel anders, aber mit ebenso wirkungsvollem Ergebnis: In Hell von Tim Fehlbaum (2011), einer dystopischen deutsch-schweizerischen Produktion, fahren vier junge Menschen in einer nahen Zukunft in einem abgedunkelten Auto durch sengende Hitze in Richtung Gebirge, wo es angeblich noch Wasser geben soll. Die Durchschnittstemperatur in Europa ist um zehn Grad Celsius gestiegen. Viele Menschen sind gestorben, politische Institutionen zerfallen. Es herrscht der nackte Kampf ums Überleben. Die Spannungen innerhalb der Notgemeinschaft explodieren, als sie in einen Hinterhalt geraten und schließlich sogar Zombie-Kannibalen in die Hände fallen.

Der so radikale wie originelle Film ist von hervorragenden Schauspielern getragen (Hannah Herzsprung, Lars Eidinger) und übernimmt gut sichtbar Motive aus Invasion of the Body Snatchers (1956), I am Legend (2007) und The Road (2010), um uns unsere Lage drastisch vor Augen zu führen. Anders als The Day After Tomorrow schildert Hell nicht nur das geothermisch wahrscheinlichere Szenario, sondern berührt dabei, wenn man den Film ernst nehmen will, auch seriösere Fragen nach dem Verhältnis von Anthropologie und Moral: Wie tief verankert sind zivilisatorische Tabus? Was sind Menschen unter extremen Verhältnissen bereit zu tun? Der Film lässt zwar das Ende offen, doch die Nachdenklichkeit, die er beim Zuschauer auslöst, ist bemerkenswert.

Der vielfach preisgekrönte Film The Road schließlich stellt diese Frage noch einmal drängender in einer fotographischen Brillanz und cineastischen Konsequenz, dass man hier ebenfalls von einem Meisterwerk sprechen möchte: Was bleibt von uns übrig, wenn alles um uns herum zerstört ist, wenn wir zurückgeworfen sind auf die nackte Existenz? Was wird aus Menschen, die einst ein „normales“ Leben geführt haben, wenn eine namenlose Katastrophe sie auf die Stufe von Tieren reduziert, wenn man ihnen den Lebensraum raubt, den die Zivilisation über Jahrtausende geschaffen hat?

Auch „The Road“ fragt, welche Werte übrigbleiben können, wenn um die Menschen herum alles zerstört ist (© Senator)
Auch „The Road“ fragt, welche Werte übrigbleiben, wenn alles zerstört ist  (© Senator)

Aus dem ebenso verstörenden wie profunden Entwurf des Romans von Cormac McCarthy einen Film zu machen, ist schon deshalb eine Herausforderung, weil die Essenz des Buches im Philosophischen liegt, und dieses sich der Übersetzung in die Filmsprache verweigert. John Hillcoat erreicht die Dringlichkeit der philosophie-gesättigten Vorlage durch die herausragende Schauspielerleistung Viggo Mortensens, aber mindestens ebenso durch einen cineastischen Verismus: Er zeigt in albtraumhaften Sequenzen verfallende Orte, ausgelöschte Lebensräume und verlorene Hoffnungen nicht digital, sondern indem er reale apokalyptischer Naturereignisse – wie die abgestorbene Region rund um den Vulkan Mount St. Helens – fotografiert.

Es geht Hillcoat nicht um die Zerstörung der Erde durch Atomwaffen oder um die Vergiftung der Atmosphäre. In Nachbarschaft anderer apokalyptischer Filme, aber auch bezugnehmend auf die literarischen Arbeiten von Thomas Pynchon, Günter Grass, Christa Wolf, Gabriel Garcia Márquez und anderen scheint hier eine Funktion des Apokalyptischen auf, die – ursprünglich geboren aus der antihedonistischen Grundbewegung der biblischen und frühchristlichen Tradition, von der säkularen Kultur neu hervorgebracht wird, aktuell aber noch einer (schöpfungs-)theologischen Aneignung harrt: In ihrem unwiederbringlichen Verlust scheint der Wert der Welt, wie sie von Gott erschaffen und vom Menschen gestaltet wurde, scheinen Naturschönheit und Menschengüte wie in einem „Afterimage“, einem „Nachbild“, noch einmal in ihrer ganzen Klarheit und ihrem Wert auf, bevor sie endgültig verlöschen.


Biblische Bilder im Katastrophenfilm

Es bleiben im dystopischen Klimawandel-Film der Gegenwart also durchaus gut wahrnehmbar biblische Bilder als Deutekategorie – Apokalypse, Hölle, Paradies, Arche Noah, Messias, Gott, Teufel, Hure Babylon, apokalyptische Frau, die im Film unausweichlich nötig sind, um das Unausdenkbare einer weltumspannenden Klimakatastrophe mit der Perspektive einer Auslöschung allen Lebens ins Bild zu bringen. Hier kommt die Stärke und Schwäche eines mehr als überfälligen theologischen Zugangs zum Thema ins Spiel. Theologie muss einmal mehr der Plünderung oder freundlicher: der „Dispersion“ ihrer – vor allem schöpfungstheologischen und apokalyptischen – Narrations- und Bildbestände tatenlos zusehen, anstatt in einer gesellschaftspolitisch wirksamen Handlungstheorie und Eschatologie, die an der Zeit wäre, die allerorten zerstörerisch wuchernde Apokalyptik reflexiv zu umfangen. Es wäre eine Handlungs- und Hoffnungsperspektive über das letztlich nihilistische Betrauern oder gar nur Konstatieren des Verlustes alles irdischen (und vor allem menschlichen) Lebens hinaus zu entwickeln und einer demnächst zutiefst verunsicherten Weltgemeinschaft anzubieten. Endkampf, Gericht und Vollendung könnte theologisch verantwortbar nur unter einer Hoffnungsperspektive gefasst werden, die im Sinne einer hegelschen Aufhebung des Alten im Neuen Jerusalem mündet.

Für uns heute und gestern Handelnde hätten solche Filme, ebenso wie der Lehr-Film des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore Eine unbequeme Wahrheit (2006) oder die hochmoralischen Arthouse-Filme von Andrej Tarkowski und Derek Jarman, schon vor Jahrzenten eine emotional aufgeladene, plastische Warnung und Motivation sein sollen und können, unser Verhalten gegenüber der Schöpfung endlich zu ändern. Stattdessen genossen wir den wohligen Schauer weiterer „fiktionaler“ Horrormärchen – ein Fehler, wie wir angesichts der greifbaren Folgen heute wissen.

Wie Jarman und Tarkowski schon vor Jahren gelingt es in jüngerer Zeit einzig dem Erfinder des „Transcendental Style in Cinema“, Paul Schrader, mit First Reformed (2018), den überwältigenden Monumentalismus des furchteinflößenden globalistischen Endzeitfilms zugunsten eines nachdenklichen Kammerspiels zu verlassen, das nicht auf eine innerweltliche Gesamterlösung (oder -vernichtung) schielt, sondern das Individuum ein letztes Mal in die Pflicht nimmt. Mary, eines der wenigen verbliebenen Mitglieder einer reformierten Gemeinde, bittet den von Ethan Hawke grandios gespielten Reverend Toller um ein Gespräch mit ihrem suizidgefährdeten Mann Michael, einem radikalen Umweltaktivisten, der die Welt vor die Hunde gehen sieht. Mary ist schwanger, aber ihr Mann will nicht, dass das Kind in eine ökologische Hölle geboren wird, deren Ende er kommen sieht.

Nimmt das Individuum in die Pflicht: "First Reformed" von Paul Schrader (imago images)
Nimmt das Individuum in die Pflicht: "First Reformed" von Paul Schrader (© imago images/Mary Evans)

In dem Gespräch der beiden Männer, der zentralen Szene von "First Reformed", erkennt Toller im drohenden Untergang der Welt und Kirche, wie wir sie kannten, die Ursache der melancholischen Selbstzweifel, die er selbst Tag für Tag angstvoll und inzwischen auch körperlich „an der Abwesenheit Gottes“ erkrankt, in seine Kladde schrieb. Ob ein Leben der Liebesbeziehung zwischen dem Pfarrer und der schwangeren, am Ende zur Witwe gewordenen Mary gegen jede Hoffnung für Regisseur und Zuschauer eine tragfähige Antwort auf diese Lebens- und Weltkrise ist, bleibt offen. Vermutlich hält es Paul Schrader mit Martin Luther und würde ein Apfelbäumchen pflanzen.

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