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Mel Brooks – Make a Noise

Dienstag, 01.06.2021

Filmgeschichtliche Dokumentation über den US-Regisseur - bis 16.7. in der ARD-Mediathek

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„Humor ist eine Form der Verteidigung gegen das Universum“, erklärte Mel Brooks einmal und machte sich ab den 1950er-Jahren daran, mit übersprudelnden Einfällen, Respektlosigkeit und einem gehörigen Schuss Vulgarität das US-Entertainment neu durchzudeklinieren. Zuerst beim Fernsehen als Autor von bahnbrechenden Sketch-Shows wie „Caesar’s Hour“ beschäftigt, trat er ab den 1960er-Jahren sehr erfolgreich auch als Schauspieler und Filmregisseur hervor, schuf eine Form der Filmparodie, die ganze Genres durch den Kakao zog, und ist bis heute der einzige veritable Komiker, der das seltene Preise-Quartett aus „Oscar“, „Emmy“, „Tony“ und Grammy“ gewonnen hat.

Das 2013 für die Doku-Reihe „American Masters“ entstandene Porträt „Mel Brooks – Make a Noise“ würdigt den 1926 geborenen, auch im hohen Alter noch quirlig und vital erscheinenden Entertainer und lässt seine Arbeit Revue passieren. Neben dem Altmeister selbst kommen zahlreiche seiner Kollegen und Wegbegleiter wie Carl Reiner, Cloris Leachman oder Gene Wilder in Interviews zu Wort, sodass sich eine kurzweilige Hommage ergibt. Die spezielle – und zu keiner Zeit unumstrittene – Komik von Mel Brooks ist dabei allerdings nur ein Element. So geht es ebenso um Brooks’ ernste Produktionen wie „Der Elefantenmensch“, um seine lange Ehe mit Anne Bancroft, aber auch um berufliche und persönliche Tiefpunkte, die es immer wieder erforderlich machten, sich neu zu erfinden.- Ab 14.


Hier geht es zum Streaming von "Mel Brooks - Make A Noise" in der ARD-Mediathek.

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