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Momê

Donnerstag, 16.09.2021

Türkischer Politthriller um Flucht und Überwachung - bis 16.10. in der ARD-Mediathek

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Eine junge, politisch engagierte Türkin (Heja Türk) aus Istanbul will das Land verlassen und beantragt bei den Ämtern die dazu nötigen Papiere. Während dieser Zeit bittet sie ein Freund, eine Frau in ihre Wohnung aufzunehmen, die verfolgt wird und als einzige einem Massaker entkommen ist. Sie stimmt zu, findet zu der Fremden aber keinen Zugang. Sie ahnt nicht, dass der türkische Geheimdienst längstens sie beide überwacht und sich in der Annahme, es mit einer terroristischen Zelle zu tun zu haben, bestätigt fühlt, als die auswanderungswillige Frau auch noch einen Anwalt trifft, der seinerseits überwacht wird.

Momê ist das Regiedebüt des kurdischen Regisseur Rodi Güven Yalçinkaya, der sich in seinem hochbrisanten Politthriller mit der Kurdenfrage beschäftigt und überdies auf reale Ereignisse rekurriert. Im Kern aber geht es in dem Film um die Frage, was die ständige Kontrolle eines Überwachungsstaates mit einem anstellt, emotional wie intellektuell. – Ab 16.


Zum Streaming des Films in der ARD-Mediathek.



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