© Florian Brückner, Köln

Kurzfilm: Lychen 92

Montag, 04.10.2021

Mehrfach ausgezeichneter Diplomfilm über die unschönen Sommerferien eines Jungen - bis 14.11. in der arte Mediathek

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Für ihren dreißigminütigen Film gewann die Regisseurin Constanze Klaue 2020 sowohl beim Filmfestival Max Ophüls Preis als auch beim Nachwuchspreis „First Steps“ die Auszeichnung für den besten mittellangen Film. Der Titel „Lychen 92“ verrät den Handlungsort, die gleichnamige uckermärkische Kleinstadt, und das Jahr des Geschehens: 1992. Der 12-jährige Moritz (Béla Westhaus) verbringt den Urlaub mit seinen Eltern auf dem Zeltplatz, die Entspannung hält sich aber in Grenzen. Die Änderungen nach der Wende drücken auf die Beziehung der Eltern, der Vater (Christian Näthe) erteilt Moritz brutalen Schwimmunterricht. Erst ein Beinahe-Unglück weckt den Widerstandsgeist des Jungen.

Die 1985 geborene Constanze Klaue ist auch als Romanautorin und Jazzmusikerin tätig. „Lychen 92“ ist ihr Diplomfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln, für den sie die Kurzgeschichte „Elmer“ von Andreas Steinhöfel adaptierte und ins Nachwende-Deutschland übertrug. – Ab 16.

Hier geht es zum Film in der arte Mediathek

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