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Serie: Trigonometry

Mittwoch, 13.10.2021

Britische Serie um eine turbulente Dreiecksbeziehung zwischen einem Paar und seiner neuen Untermieterin - bis 7.11. in der ZDF Mediathek

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Es ist gar nicht so leicht zu sagen, was diese Serie eigentlich ist. Für ein Drama ist sie zu leichtfüßig, für eine Komödie zu ernst und für eine Seifenoper zu nachdenklich. Irgendwo dazwischen pendeln sich die acht Folgen der britischen Serie „Trigonometry“ in einen ganz eigenen Rhythmus und Ton ein. Die titelgebende Dreiecksgeschichte ist dabei das Gravitationszentrum, um das sich die Figuren Kiernan, Gemma und deren neue Mitbewohnerin Ray bewegen.

Kiernan und Gemma sind ein Paar. Er ist Rettungssanitäter und sie baut gerade ein eigenes Café auf – um die Miete der Londoner Wohnung bezahlen zu können, müssen die beiden so viel arbeiten, dass sie einander kaum noch sehen. Sie vermieten deshalb ein Zimmer an die ehemalige Synchronschwimmerin Ray. Bereits Ende zwanzig, nabelt sich die junge Frau gerade erst von den Eltern ab. Ihre Sportkarriere musste sie wegen eines Unfalls beenden und ist deshalb gerade auf der Suche nach einem Leben danach. Als neue Untermieterin von Gemma und Kiernan bringtt sie deren Gefühlshaushalt bald heftig durcheinander: Beide fühlen sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen, und auch sie erwidert die Gefühle.

Mit viel Gespür für zwischenmenschliche Dynamik nimmt sich die Serie Zeit, um die drei Figuren kennenzulernen und ihre Beziehungen zueinander auszuloten. Fern von moralisierenden oder problematisierenden Perspektiven macht sie das Gefühlschaos und den Herzschmerz von Liebesbeziehungen mehr als greifbar. - Sehenswert ab 14.

Hier geht es zur Serie in der ZDF Mediathek

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