© Katholisches Filmwerk Frankfurt ("Late Afternoon")

Geschenkaktion: AUGENBLICKE 2.021

Montag, 13.12.2021

Die Kurzfilm-Reihe „Augenblicke“ erlebt bis zum 31. Dezember eine digitale Auswertung und lockt mit Online-Tickets zum Verschenken

Diskussion

Eine ungewöhnliche Geschenkidee bieten die kirchlichen Medienstellen für die letzten Wochen des Jahres an: ein Online-Ticket für die Kurzfilmrolle „Augenblicke“ mit insgesamt 11 Kurzfilmen, die als Stream zuhause geschaut werden können. Passend dazu wurde die Aktion kurzerhand in „Augenblicke 2.021“ umbenannt.


Seit vielen Jahren ist die Katholische Kirche ein echter Fürsprecher und Kämpfer für den Kurzfilm; die Kinoreihe „Augenblicke, die jährlich im Frühjahr mit einer Kurzfilmrolle durch die Lichtspielhäuser tourt, ist eine der wenigen konzertierten Aktionen, die sich für diese Spielart des Filmischen mit viel Herz und Engagement einsetzt. Doch Corona hat auch dieser lobenswerten Initiative den Schwung geklaut, weil im Frühjahr die Kinos geschlossen waren und eine Herbsttournee an der Überfülle langer Filme gescheitert ist.

Doch die Initiatoren wollen nicht klein beigeben und haben für die Weihnachtszeit kurzfristig eine Aktion mit dem Titel „Augenblicke 2.021“ kreiert, mit der man die Kurzfilme zuhause streamen kann. Die „Augenblicke“-Rolle 2021 kann man damit quasi als Online-Ticket zum Preis für 9,55 EUR verschenken, wobei der Erlös zwischen den Lizenz-Anbietern der Filme und den Kinos geteilt wird, die normalerweise bei der „Augenblick“-Reihe mitmachen.

"Die Größe der Dinge" (Methode-Film)
"Die Größe der Dinge" (© Methode-Film)

Auf der Webseite von „Augenblicke“ findet man bis zum 31.12.2021 alle notwenigen Informationen zu dem Projekt und wie man ein Geschenkticket werben kann.


Mit Herz und Leidenschaft

Die 11 ausgewählten Kurzfilme von „Augenblicke 2.021“ verbindet inhaltlicher Anspruch, formale Innovation und pointierte Unterhaltung. Das diesjährige Programm umfasst fantastisch-emphatische Kurzspielfilme, experimentelle Arbeiten und natürlich auch Animationsfilme. Inhaltlich geht es einmal quer durchs pralle Leben: Mystisch-Geheimnisvolles ist dabei, viel Herz und Leidenschaft, poetische Momente und gewagte Visionen, Szenen, in denen man losheulen will, aber auch solche, in denen man lauthals losprustet.

Eines der Highlights ist dabei sich der deutsch-japanische Animationsfilm „Like and Follow“ von Tobias Schlage und Brent Forrest, in dem ein Smartphone seinen kleinen Besitzer an der Leine mit sich schleppt. Bis Zeichen aus dem Rest der Welt kommen, die alles verändern. Auch in „Die Größe der Dinge“ von Carlos Felipe Montoya wird die Welt der Menschen auf den Kopf gestellt, nur dass dies hier mit einem Stuhl zusammenhängt, der bei einer Familie, die bislang ohne Möbel ausgekommen ist, für Unruhe, Rätselraten und viele Konflikte sorgt. In dem experimentellen Stummfilm „Universe“ nähern sich hingegen zwei unterschiedliche Körper in einer zärtlichen Liebeberührung einander an, die keiner Worte bedarf. Das sind nur drei der insgesamt 11 Verlockungen, die in kleiner, nur wenige Minuten umfassender Form komplexe Welten zum Klingen bringen.

Augenblicke 2.021 im Stream“ ist nur bis zum 31.12.2021 zugänglich. (Geschenk-)Tickets für den Online-Stream der 83 Minuten umfassenden Kompilation gibt es auf der Website von „Augenblicke“. Ausführliche Hinweise und Inhaltsangaben finden sich im Programmheft.

"XXX" (Katholisches Filmwerk Frankfurt)
"Universe" (© Carolin Biedermann)

Die Reihe wird 2022 mit neuen Kurzfilmen fortgesetzt und soll dann als Hybrid, im Kino wie auch online, aufgestellt werden. Bildungsangebote rund um die Kurzfilme gibt es bei den beteiligten Medienzentralen ebenfalls online und in Präsenz.

Organisiert und veranstaltet wird „Augenblicke“ von den diözesanen Medienstellen Bamberg, Eichstätt und Würzburg zusammen mit der AG der diözesanen Medienstellen und dem Katholischen Filmwerk (kfw) in Kooperation mit dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz – Bereich Kirche und Gesellschaft.

Die technische Umsetzung des Online-Angebots geschieht durch die Firma Versatil Leipzig.

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