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Dark Rider - Blindes Vertrauen

Donnerstag, 13.01.2022

Doku über einen blinden Motorrad-Rennfahrer - bis 12.2. in der ARD-Mediathek

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Blind Motorrad zu fahren ist anscheinend keine so schlechte Idee. Es gibt sogar einen Weltrekord, der es ins Guiness Buch der Rekorde geschafft hat. Dafür braucht es eine Person, die sehen kann und dem blinden Fahrer Anweisungen gibt. In dem Dokumentarfilm „Dark Rider – Blindes Vertrauen“ rast der Australier Ben Felten mit über 200 Stundenkilometer schnell über den „Lake Gairdner“-Salzsee im Süden Australiens, obwohl er nicht sehen kann, begleitet von dem ehemaligen Profi-Rennfahrer Kevin Magee, der nach einem schweren Unfall seiner Leidenschaft für schnelle Gefährte jetzt eine andere Richtung gegeben hat.

Der Film dokumentiert ihre Begegnungen und welche Bedeutung das zunächst seltsame Unterfangen einer blinden Motorradfahrt für sie darstellt. Über den gemeinsamen Trainings sind Magee und Felten Freunde geworden. Ihre im Film dokumentierte Fahrt vollführen sie bei der Speed Week auf dem Lake Gairdner, bei der Geschwindigkeitsfanatiker mit ganz unterschiedlichen Gefährten so schnell wie möglich fahren.

Neben den nicht nur visuell aufregenden Rennen geht es um die Vergangenheit der beiden und einen Teenager, der wie Felten an einer seltenen Augenkrankheit leidet. „Dark Rider“ erzählt von Leidenschaften und warum es Sinn macht, ihnen nachzugehen, auch wenn das vielen unsinnig erscheint. – Ab 14.


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