„Ich sehe mit Freuden, dass Sie wieder den Geschmack an mutwilliger Zerstörung gefunden haben“, bemerkt Butler Alfred im dritten Teil von Christopher Nolans "Batman"-Trilogie süffisant, als Bruce Wayne (Christian Bale) im Gewand des „dunklen Ritters“ Batman von einem neuerlichen Einsatz zurückkehrt. Acht Jahre war Batman aus Gotham City verschwunden, nachdem er, schwer verletzt, die Abenteuer in "The Dark Knight" bestanden und sich dann erstmal vom Superhelden-Dasein verabschiedet hatte. Doch nun droht Gotham City neues, weit größeres Ungemach, und Batman sieht sich wieder zum Eingreifen genötigt.
Diese Bedrohung kommt weniger von Seiten der raffinierten Diebin Selina Kyle (Anne Hathaway), die im hautengen Katzenkostüm auf Beutezug geht und es nicht nur auf die Perlenkette von Waynes Mutter, sondern vor allem auf dessen Fingerabdrücke abgesehen hat. Sondern von dem Verbrecherimperium, das hinter diesen Fingerabdrücken her ist und dessen augenfälligster Protagonist der Söldner Bane (Tom Hardy) ist – ein muskelbepackter Hüne. Dessen Plänen, Gotham City ins nackte Chaos zu stürzen, scheint Bruce alias Batman zunächst nichts entgegen zu setzen zu haben; sein Kampf gegen Bane wird zum schmerzhaften Leidensweg. Doch der physisch wie seelisch schwer angeschlagene „dunkle Ritter“ gibt sich nicht so schnell geschlagen. Und er wird alle seine Kräfte brauchen, denn er wird zudem mit dem Erbe seines einstigen Förderers und Widersachers Ra’s Al Ghul konfrontiert, aus dessen Liga der Schatten auch Bane hervorgegangen ist. Alles hängt auf dämonische Weise miteinander zusammen...
Ein bildgewaltiger Schlusspunkt der "Batman"-Trilogie, der eine auf aktuelle politische Verwerfungen rekurrierende Interpretation des Stoffs liefert; als Abschluss der "Heldenreise" seiner Titelfigur bietet er eine mitreißende Mischung aus emotionalem Pathos und fulminanter Action. - Ab 16.