© UCM.ONE ("Searching Eva" von Pia Hellenthal wurde durch das Gerd-Ruge-Stipendium gefördert)

NRW-Dokutag

Dienstag, 26.04.2022

Der 6. NRW-Dokutag am 4. Mai findet in Präsenz in der Wolkenburg in Köln statt

Diskussion

Der 6. NRW-Dokutag steht ganz im Zeichen der rasanten Veränderungen innerhalb des non-fiktionalen Filmschaffens und findet in Präsenz am Mittwoch, 4. Mai, in der Wolkenburg in Köln statt. Die Panels und Diskussionen stehen unter dem Motto „Dok on the move – Der Markt, die Formate, die Themen“. Zum Abschluss werden die Gerd-Ruge-Stipendien verliehen.


Die aktuelle Corona-Gesetzeslage plus die sinkenden Covid-Zahlen machen es möglich, dass der NRW-Dokutag und die Verleihung des 21. Gerd-Ruge-Stipendiums wieder live und in Präsenz stattfinden können. Am Mittwoch, 4. Mai, lädt die Film- und Medienstiftung NRW zur Fachtagung, die unter dem Titel „Dok on the move – Der Markt, die Formate, die Themen“ steht und von 9.00 bis 19.30 Uhr in der Wolkenburg in Köln stattfindet.

Die Panels und Diskussionen kreisen um die Veränderungen des Dok-Markts, der von neuen Formaten und Auswertungsformen, aber auch von einer großen Themenvielfalt bewegt wird. Zum Auftakt spricht der Dokumentarfilmer Arne Birkenstock, der die aktuellen Entwicklungen im dokumentarischen Feld nachzeichnet und sie anschließend im Gespräch mit Susanne Binninger und Brigid O’Shea diskutiert.

Die Schwerpunkte des Dokutags tragen die Titel „Dok on air, online und in Serie“ (10.45-13.30), „Documentaries around the World“ (14.15-15.40) sowie „Docudays UA Kyiv" mit Victoria Leshchenko (15.40-16.00).

Um 16.30 Uhr beginnt die Verleihung des Gerd-Ruge-Stipendiums, das zum 21. Mal vergeben wird. Das nach dem früheren Chefredakteur des Westdeutschen Rundfunks (WDR) benannte Stipendium in Höhe von insgesamt 100.000 Euro soll vor allem dem filmischen Nachwuchs bei der Entwicklung innovativer Projekte zugutekommen; Filmschaffende können sich mit ihren Projekten dafür bewerben.


Sehr erfolgreich: Das Gerd-Ruge-Stipendium

Von den bislang rund 1000 Einreichungen wurde etwa 100 Projekte für ein Stipendium ausgewählt, die im Schnitt zwischen 20.000 und 40.000 Euro erhalten haben, um die Filme bis zur Produktionsreife zu entwickeln. Nicht alle schaffen es dann zwar, die Filme auch zu realisieren; doch mehr als die Hälfe der bezuschussten Vorhaben erlebte ihre Uraufführung im Kino oder auf Festivals, darunter auch berühmt gewordene Filme wie „Weiße Raben - Albtraum Tschetschenien“ von Tamara Trampe, „Space Dogs“ von Elsa Kremser und Peter Levin oder „Searching Eva“ von Pia Hellenthal.

Die Vielfalt von Themen und Formen, Temperamenten und Stimmungen, Handschriften und Bildeinfällen, die sich in den bisherigen Projekten des Gerd-Ruge-Stipendiums spiegelt, lässt auch für die 21. Vergabe Großes erhoffen.

Im Anschluss an die Preisverleihung findet im Innenhof der Wolkenburg ein „Dok together: Ausklang“ (17.30-19.00) statt. Als Filmprogramm begleiten den Dokutag „Die Kunst der Stille“ (18.30 Uhr, Odeon Kino) und „We are all Detroit“ (20.00 Uhr, Filmhaus Köln). Dazu kommt der zweite Teil der Filmreihe "Hauptsache Arbeit?", die an den Filmemacher Konstantin Faigle erinnert, dessen Filme „Frohes Schaffen“ und „Baumarkt“ ab 19.30 Uhr in Odeon Kino zu sehen sind. Tags darauf am 5. Mai läuft in der ifs-Reihe #standwithukraine der Film „Mariupolis“ von Mantas Kvedaravicius (19.00 Uhr, Filmforum Köln).

Der 6. NRW-Dokutag findet in Kooperation mit Creative Europe Desk NRW, Filmbüro NW, der Deutschen Filmakademie, AG DOK, Duisburger Filmwoche und dem Film- und Medienverband NRW statt.

Anmeldungen sind auf der Seite des Filmkongress NRW möglich. Es gilt „2G+“: Für die Teilnahme benötigt man einen vollständigen Impf- oder Genesungsnachweis, der nicht älter als drei Monate ist, sowie einen tagesaktuellen Antigenschnelltest (nicht älter als 24 Stunden, kein Selbsttest) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden). Die Testpflicht entfällt bei Nachweis der erfolgten Boosterimpfung. Darüber wird das Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Wolkenburg empfohlen..

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