Tannbach - Schicksal eines Dorfes (Teil IV-VI)

Fortsetzung der Miniserie um ein zwischen Ost und West geteiltes Dorf

Diskussion

Der historische Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ (Kritik hier) zählte zu den erfolgreichsten Fernsehproduktionen des Jahres 2015. Die Mini-Serie spannte den zeitlichen Bogen zwischen den Jahren 1945 und 1952 und schilderte das Schicksal des fiktiven oberfränkisch-thüringischen Dorfes Tannbach (reales Vorbild: der Weiler Mödlareuth), das nach Kriegsende, alten Verwaltungsgrenzen folgend, geteilt wurde. Der Ostteil gehörte fortan zur sowjetischen, der Westteil zur amerikanischen Besatzungszone.

Die deutsch-deutsche Grenze zerschnitt das Dorf und die Schicksalslinien dreier exemplarisch hervorgehobener Familien. Auf dem Figurenkarussell drehten sich Opportunisten, Karrieristen und Ex-Nazis, die sich nun auf beiden Seiten den neuen Machthabern andienten, sowie naive Träumer, die an einen Neubeginn in Freiheit und Frieden glauben wollten. Dieses Story-Geflecht spinnen die drei neuen "Tannbach"-Neunzigminüter weiter und erzählen aus den 1960er-Jahren von Kollektivierung im Osten, Wirtschaftswunder im We

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren