© IMAGO / Prod. DB (aus „Der Pirat“)

Über dem Regenbogen - Judy Garland

Donnerstag, 09.06.2022

Erinnerungen an die US-Schauspielerin und Sängerin Judy Garland anlässlich ihres 100. Geburtstages

Diskussion

Die am 10. Juni 1922 geborene Judy Garland war eine perfekte Entertainerin. Mit Charme, Natürlichkeit und ihrer samtigen Stimme prägte sie ihre Filme der 1930er- und 1940er-Jahre für das Hollywood-Studio MGM. Ihre Musical-Auftritte sind oft denkwürdige Höhepunkte. Doch neben ihren Erfolgen stand ein Leben der Krisen und Zusammenbrüche, was die Legende um Judy Garland aber nach ihrem verfrühten Tod nur noch mehr befeuerte. Eine Hommage an eine Unvergessliche.


Wenn ich an Judy Garland und ihre Filme denke, fallen mir sofort gleich mehrere bezaubernde und vergnügliche, anrührende und mitreißende Momente ein. Das wunderschöne „Somewhere Over the Rainbow“ zum Beispiel aus „Der Zauberer von Oz“ (1939), in dem sie als Dorothy mit großen Augen sehnsüchtig ihren Träumen nachhängt; das erotische „Get Happy“ aus „Summer Stock“ (1950), in dem sie einen Männeranzug, allerdings mit kurzer Hose, und einen Bogart-Hut trägt, den sie sich neckisch über das rechte Auge schiebt; die wundervolle „Oscar“-prämierte Nummer „On The Atchison, Topeka And The Santa Fé“ aus „The Harvey Girls“ (1946), in dem sie zusammen mit allen ausgestiegenen Zugreisenden auf dem Bahnsteig mit ausladenden, runden Armbewegungen die Drehungen der Treib- und Kuppelstangen einer Dampflok nachahmt.

Meine Lieblingsnummer von Judy Garland ist aber der fröhliche „Trolley Song“ aus „Heimweh nach St. Louis (1944), in dem sie inmitten von Fahrgästen in einer Straßenbahn Ausschau nach dem Nachbarsjungen hält. Unsicher steigt sie die Treppen nach oben hoch, blickt scheu die Fahrgäste an und hält sich wacklig an den Schlaufen fest. Dann sieht sie, wie der junge Mann der Straßenbahn hinterherläuft. „Chuck, chuck, chuck goes the motor“, singt die Garland erleichtert – bis er am Schluss der Szene neben ihr sitzt. Judy Garland erweist sich in diesen Szenen als perfekte Entertainerin, die nicht nur mit ihrer samtigen Alt-Stimme mit dem schönen Vibrato bezaubert und virtuos tanzen kann – sie überzeugt auch durch ihren Charme und ihre Natürlichkeit, ihre Vitalität und ihre Eindringlichkeit.

„Somewhere Over the Rainbow“ wird auf ewig mit Judy Garland identifiziert (© IMAGO / Everett Collection)
„Somewhere Over the Rainbow“ wird auf ewig mit Judy Garland identifiziert (© IMAGO/Everett Collection)

Chaos und Integrität

Judy Garland hat alle beeindruckt – ihre Fans, ihre Kollegen, ihre Regisseure und Produzenten, aber auch Filmhistoriker und Filmjournalisten. Umso bedauerlicher ist es, wie sehr die Schauspielerin mit sich selbst kämpfte. Garlands Karriere war von Katastrophen, Zusammenbrüchen und Krisen bestimmt, die – diese These vertritt der Filmhistoriker David Thomson – von ihrer emotionalen Intensität dominiert waren. „Ihre größten Bewunderer konnten das Chaos fast als Beweis für ihre Integrität interpretieren“, schreibt Thomson. Vielleicht wäre sie ohne ihre Probleme nie eine so große Künstlerin geworden. Bei allen Krisen hat sie ihr Talent aber nie eingebüßt – im Gegenteil.


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Judy Garland ist mehr als nur eine Filmschauspielerin. Sie ist eine Hollywood-Ikone, ohne die das US-Musical anders verlaufen wäre. Und: Sie war eine glänzende Sängerin, die größte Konzertsäle mühelos beherrschte. Dass der Ruhm auch seine Schattenseiten hat, lässt sich in Vincente Minnellis „Ziegfeld Follies“ (1946) beobachten. In der Episode „A Great Lady Has An Interview“ wird sie von einem guten Dutzend Männern umringt und befragt. Sie antwortet in einem rappenden Sprechgesang: „What is my next picture? What does Betty Grable have that I don’t have?“ Bis alle in einen frenetischen Tanz ausbrechen: „Hallelujah!“ Und was wäre George Cukors „Ein neuer Stern am Himmel“, Garlands triumphales Comeback 1954, nachdem MGM sie vier Jahre zuvor hinausgeschmissen hatte, ohne die Annahme, dass sich die Schauspielerin hier auch ein wenig selbst spielt?


The little girl with the big voice

Judy Garland wurde am 10. Juni 1922 als Frances Ethel Gumm in Grands Rapids, Minnesota, geboren. Als jüngste Tochter von Vaudeville-Künstlern stand sie schon im Alter von drei Jahren auf der Bühne, 1929 tanzte und sang sie mit ihren älteren Schwestern Mary Jane und Virginia als „The Gumm Sisters Kiddie Act“; auch mehrere Kurzfilme entstanden, die mit „the little girl with the big voice“ beworben wurden. Als eine der Schwestern heiratete, bedeutete dies das Ende des Trios. Ihre ehrgeizige Mutter schickte Judy Garland zu Auftritten in Nachtclubs, Kabaretts und Theatern quer durch die USA, was sie ihr nie verzieh: „the real-life Wicked Witch of the West“ wird sie später über ihre Mutter urteilen.

Licht und Schatten des Ruhms führt die Episode in „Ziegfeld Follies“ vor (© MGM)
Licht und Schatten des Ruhms führt die Episode in „Ziegfeld Follies“ vor (© MGM)

Mit 13 Jahren spracht sie bei Louis B. Mayer, dem Produktionschef der MGM, vor und unterschrieb sofort einen Sieben-Jahres-Vertrag, so sehr war er von ihrer Stimme beeindruckt. Nach dem Kurzfilm „Every Sunday“ (1936) wurde sie für ihr Spielfilmdebüt „Pigskin Parade“ im selben Jahr an Fox ausgeliehen, doch mit „Broadway-Melodie 1938“ kehrt sie zu MGM zurück und stahl mit dem sehnsuchtsvoll-schönen Song „Dear Mr. Gable“ den anderen Schauspielern die Show.

Mit „Thoroughbreds Don’t Cry“ beginnt ihre Zusammenarbeit mit Mickey Rooney. Neun Filme drehten sie gemeinsam, etwa „Babes on Broadway“ (1941) und „Girl Crazy“ (1943), aber auch mehrere um die Figur des Kleinstadtjungen Andy Hardy. Das waren zumeist Musikkomödien, die sich durch das jugendliche Ungestüm, die schiere Lebensfreude und das positive Denken der beiden Hauptdarsteller auszeichnen. Kleinere und größere Probleme umschiffen sie darin stets mit körperlicher Energie oder einem fröhlichen Lied – am Happy End ist nach einigem Hin und Her kein Zweifel.

1939 dann der Film, der auf immer mit ihrem Namen verbunden ist: „Der Zauberer von Oz“ von Victor Fleming. Kaum 17 Jahre alt, stieg Judy Garland zum Star auf und erhielt den „Special Junior Oscar“. Über 80 Jahre ist der Film jetzt alt, und doch strahlt er so hell wie am ersten Tag. Es geht um die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, um das Bedürfnis nach Sicherheit, aber auch um das Verlangen nach Freude. Im Wissen um Judy Garlands problematisches Privatleben und ihren kräftezehrenden Kampf im Showgeschäft rührt der Film noch mehr an. „Somewhere Over the Rainbow“ singt Judy Garland, und aus Gründen, die man nicht erklären kann, wird man von diesem Lied mitgetragen. Natürlich sind da auch noch die anderen Klassiker „Ding Dong, the Witch Is Dead“, „Follow the Yellow Brick Road“ und „We’re Off to See the Wizard“ – Songs, die zu den beliebtesten Hollywoods zählen. „Der Zauberer von Oz“ ist ein bewundernswertes, fantasievolles Musical, wunderschön inszeniert und gespielt – ein Klassiker wie kein anderer. Judy Garland hatte sich mit einem Schlag in die Herzen von Millionen gespielt und gesungen.

Jugendliches Leinwandtraumpaar: Mickey Rooney und Judy Garland in „Musik ist unsere Welt“ (© IMAGO / Allstar)
Junges Leinwandtraumpaar: Mickey Rooney & Judy Garland in „Musik ist unsere Welt“ (© IMAGO/Allstar)

Musical-Höhepunkte mit Vincente Minnelli

1944 drehte sie unter der Regie von Vincente Minnelli das Musical, das als eines seiner schönsten und populärsten gilt: „Heimweh nach St. Louis“, eine bezaubernde Americana aus einer Zeit, die es so nicht mehr gibt und darum Minnellis ausgeprägten Sinn für Nostalgie beweist. Angesiedelt zur Zeit der Weltausstellung in St. Louis zwischen 1903 und 1904, erzählt der Film die Geschichte der Familie Smith, die einträchtig in ihrem schönen, bürgerlichen Haus lebt. Judy Garland ist als Esther, eine von vier Schwestern, zu sehen, die sich in den neuen Nachbarsjungen verliebt: „The Boy Next Door“. Doch die Idylle findet ein abruptes Ende, als der Vater mit Bestimmtheit verkündet, dass die Familie bald nach New York umziehen werde, wo er eine neue, lukrative Stelle erhalten hat.

Ausgehend von dieser Familienkrise haben Judy Garland und Vincente Minnelli ein Musical voller Lichtblicke und Höhepunkte geschaffen. Der schon erwähnte „Trolley Song“ gehört zu den magischsten fünf Minuten der Musical-Geschichte, nicht zu vergessen die Party-Sequenz und der Weihnachtsball, in denen Minnelli Menschengruppen immer wieder neu arrangiert und quadriert. Judy Garland gehört in diesen Szenen wie selbstverständlich dazu, sie ragt nicht heraus und geht förmlich in der Gruppe auf.

Ein Jahr nach „Heimweh nach St. Louis“ heiratete Judy Garland Vincente Minnelli. Zwei höchst unterschiedliche Menschen. Sie: extrovertiert, ungezügelt. Er: schüchtern und zurückhaltend. Sie: stets bereit, Fünfe gerade sein zu lassen. Er: ein verlässlicher Profi. Er liebte ihr Talent und war immer gewillt, sich mit Umsicht und Sensibilität in seinen Dienst zu stellen. Nie war Judy Garland schöner als in „Heimweh nach St. Louis“, nie fürsorglicher und bewegender, wenn sie für ihre kleine Schwester „Have Yourself a Merry Little Christmas“ singt. Die Ehe dauerte allerdings nur bis 1951; schon bei den Dreharbeiten zu „Der Pirat“ hatten sie sich voneinander entfremdet, was man dem Film aber nicht anmerkt. Das Wichtigste aber: Sie sind die Eltern von Liza Minnelli, die später eine eigene bemerkenswerte Karriere auf der Bühne und im Film erlebte.

Das nostalgische Musical „Heimweh nach St. Louis“ bleibt einer der Evergreens in Judy Garlands Oeuvre (© IMAGO / EntertainmentPictures)
Das Musical „Heimweh nach St. Louis“ bleibt ein Evergreen (© IMAGO/EntertainmentPictures)

Silberstreif am Horizont

Bei „Bis die Wolken vorüberzieh’n“ (1946) führten eigentlich Richard Whorf und George Sidney Regie. Allerdings hat Vincente Minnelli jene drei Nummer inszeniert, in denen Judy Garland im Mittelpunkt steht: „Look for the Silver Lining“, „Sunny“ und „Who“. Die erste ist vielleicht am überzeugendsten. Judy Garland spielt darin Marilyn Miller (1898-1936), den berühmten Musical-Star der 1920er-Jahre. Zunächst empfängt sie in einer kirschroten Garderobe ihre Verehrer, nimmt gelassen das Lob entgegen, plant ihren Kleiderwechsel, bis sie sich in eine Tellerwäscherin verwandelt hat. Minnelli verfolgt sie nun von der Garderobe in das Set einer nachgebauten Restaurant-Küche auf einer Theaterbühne. Garland, mit streng zurück gekämmten Haaren und großem Schmutzfleck auf der Stirn, verschwindet förmlich hinter Türmen von dreckigen Tellern (auch um ihre Schwangerschaft zu verbergen). Dann fängt sie zu singen an, vom Silberstreif am Horizont, vom zukünftigen Ruhm, während sie sich gleichzeitig – ganz alltäglich – das Haar aus der Stirn wischt oder die Blusenärmel hochschiebt, damit sie nicht nass werden. Eine sehr unglamouröse und doch magische Nummer.

In „Der Pirat“ (1948) spielt Judy Garland die naive, reiche Manuela, die glaubt, dass ein wandernder Zirkus-Clown der berüchtigte Pirat Macoco ist. Einmal zieht sie Gene Kelly, den Titeldarsteller, in einen rotglühenden, feuersprühenden Traum hinein. Diese „Pirate Ballet Fantasy beweist nach den Worten von Lindsay Anderson, wie aufregend Tanz und Kino sein können, „wenn ein Regisseur, ein Tänzer und ein Designer sensibel genug sind, beide Medien zusammenzuführen.“ Richard Schickel spricht gar von „einem der authentischsten Triumphe unseres Kinos.“ Gilles Deleuze antwortet auf die Frage, was es bedeute, im Traum von jemandem gefangen zu sein: „Das kann ja schreckliche Folge haben, bis hin zum Horror.“


Schillernde Kontraste

In „The Harvey Girls“ (1946) von George Sidney verkörpert Judy Garland eine junge Frau, die – angelockt durch eine Heiratsanzeige – mit dem Zug in einem kleinen Kaff im Wilden Westen ankommt und – weil es mit der Liebe nicht klappt – im Restaurant von Fred Harvey als eine von vielen, adrett gekleideten Kellnerinnen anheuert. Das Bordell Alhambra von gegenüber sorgt als vermeintlicher Sündenpfuhl mit seinen „lockeren“ Damen für schillernde Kontraste, dessen Geschäftsführer John Hodiak für einiges Liebes-Hin-und-Her.

Mit Gene Kelly in „Der Pirat“ (© IMAGO / Everett Collection)
Mit Gene Kelly in „Der Pirat“ (© IMAGO/Everett Collection)

Judy Garland ist wunderschön, wenn sie gleich zu Beginn des Films am Ende des Zuges das melancholische Lied „In the Valley“ singt. Köstlich die Szene, in der sie mit vorgehaltenen Pistolen das Alhambra entert, um gestohlenes Fleisch zurückzuholen. Höhepunkt ist, neben der bereits erwähnten Zugankunft, die Nummer, in der sie mit Cyd Charisse und Virginia O’Brien It’s a Great Big World“ singt und tanzt. Die Szene bezeugt, wie sehr Judy Garland in einem Ensemble aufgeht und sich unterordnet. Fans von Prügeleien werden sich an der Massenschlägerei zwischen den Harvey Girls und den Alhambra-Damen freuen, an der Judy Garland unbeholfen teilnimmt. Und dann sagt sie noch im Zug den Satz der Sätze: „The constitution guarantees the Pursuit of Happiness, but it’s me who does the pursuing.“

Auch in „Osterspaziergang“ (1948), inszeniert von Charles Walters, spielt die Handlung nur zweite Geige. Fred Astaire spielt einen Tänzer, der von seiner Partnerin Ann Miller für ein Angebot vom berühmten Ziegfeld verlassen wurde. Trotzig behauptet er, er könne aus jedem Chorus-Girl eine begnadete Tänzerin machen. Auftritt Judy Garland, die ihr linkes Beim nicht vom rechten unterschieden kann und erst, in einer originellen, ironischen Umkehrung ihrer eigenen Fähigkeiten, tanzen lernen muss. Köstlich, wie sie im Duett mit Astaire immer einen Schritt zu spät kommt, seine reichende Hand verpasst und den Takt vermasselt. Amüsant, wie sie auf der Straße versucht, mit Männern zu flirten, aber nur durch Grimassen ihr Interesse erregt. Am Schluss – ein Jahr ist vergangen – ist sie die Judy Garland, wie man sie kennt. Bester Beweis: Die ironische Nummer „We’re a Couple of Swells“. in der sie mit Fred Astaire, beide als Obdachlose verkleidet, ein wenig bedauert, nicht zu den Oberen Zehntausend zu gehören.


Das Showbusiness und die Tragödie

1950 endete ihr Vertrag bei MGM. Diätpillen schon als Teenager, Aufputsch- und Schlafmittel, ständiger Arbeitsdruck, ein Film nach dem anderen hatten sie in eine Tabletten- und Alkoholabhängigkeit getrieben. Der Stress des Star-Lebens und des privates Unglücklichsein behinderten zunehmend ihre Karriere. Sie kam zu spät oder gar nicht zur Arbeit, brach Verträge, sorgte für Drehausfälle.

„Ein neuer Stern am Himmel“ ist später Höhepunkt und Zusammenfassung von Judy Garlands Karriere (© Warner)
„Ein neuer Stern am Himmel“ ist später Höhepunkt und Zusammenfassung der Karriere (© Warner)

Bis zu ihrem Tod drehte sie nur noch vier Filme: Stanley Kramers „Urteil von Nürnberg“ (1961), John Cassavetes’ „Ein Kind wartet“ (1962), Ronald Neames „Bretter, die die Welt bedeuten“ (1962) und George Cukors „Ein neuer Stern am Himmel“, der 1954 Garlands kurzes Comeback einläutete. Sie spielt eine Schauspielerin, die – wie sie selbst – im Filmgeschäft berühmt wird. Gleichzeitig vermittelt sie immer eine Ahnung davon, wie hoch der Preis ist, den man für diesen Ruhm bezahlen muss. Weil es der Mann, nämlich James Mason, ist, der den Boden unter den Füßen verliert, kann sie von außen auf die Tragödie schauen, die das Showbusiness ausgelöst hat. Wenn sie singt, tut sie es für jemand anderen, und das macht ihre Szenen mit James Mason so bewegend.

Judy Garland starb am 22. Juni 1969 in London an einer Überdosis Schlaftabletten. Am 10. Juni 2022 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende. Jetzt, mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod, ist sie Kult.

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