© Ziegler Film/TOBIS/ Peter Hartwig ("In einem Land, das es nicht mehr gibt")

Gebrochen wie das Land - Aelrun Goette

Samstag, 08.10.2022

Ein Interview mit Aelrun Goette über ihren autobiografisch inspirierten Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“

Diskussion

In ihrem Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ bringt die Filmemacherin Aelrun Goette die in der DDR-Rezeption bislang kaum wahrgenommene Kombination Mode, Osten & Glamour zusammen. Ihre autobiografisch geprägte Geschichte kreist um eine junge Frau, die auf der Straße als Mannequin entdeckt wird und in die schillernde Mode-Avantgarde um die Zeitschrift „Sibylle“ gerät. Ein Gespräch über spannende Lebenswege, schräge Buntheit im Alltag und die Liebe zu Schönheit und Kreativität.


Wenn man sich Ihre Biografie anschaut, kommt ja doch so einiges zusammen: das Verbot, Abitur zu machen und zu studieren, Arbeiten als Krankenschwester und in der Psychiatrie, sogar als Fotomodell. Außerdem haben Sie Philosophie und Regie studiert. Ist das eine gebrochene Biografie oder eine abwechslungsreiche?

Aelrun Goette: Spannende Frage. Erst mal die Fakten. Ich war auf einer Russischschule der Deutsch-sowjetischen Freundschaft, wo das Abitur nahezu obligatorisch war. Doch wegen eines Aufnähers der Friedensbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ wurde ich in der 10. Klasse verhaftet. Wegen meines Widerspruchsgeistes war ich aber schon lange im Visier meiner Lehrer und Lehrerinnen. Irgendwann wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht zum Abitur „delegiert“ werde – so nannte man das im Osten. Für mich war eine Ausbildung als Zerspanungsfacharbeiterin vorgesehen, da ich „keine reife, sozialistische Persönlichkeit“ war. Auch zu einer Ausbildung wurde man damals „delegiert“, um den Bedarf der Fachkräfte zu steuern. Ich wollte aber auf keinen Fall ans Band, ich wollte Psychologie studieren. Aber das konnte ich mir ja nun abschminken. Zum Glück habe ich dann einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester in der Psychiatrie ergattert. Aber auch dort hatten sie mich relativ schnell auf dem Kieker, weil ich zeitgleich in der „Sibylle“ zu sehen war, der „Vogue des Ostens“. Das hat den anderen Schwestern gar nicht gefallen. Ich musste daraufhin jeden Morgen die Nachttöpfe scheuern, aber immer waren die Handschuhe weg. Naja, und dann musste ich mit bloßen Händen in die Lösung greifen. Weil ich Allergikerin bin, hatte ich bald keine Haut mehr an den Händen. Das erwies sich dann aber als mein Glück, denn ich wurde vom Institut für Arbeitsmedizin berufsunfähig geschrieben. Ich musste also nicht in dem Beruf arbeiten.

Fremde neue Modewelt (© Ziegler Film/TOBIS/ Peter Hartwig)
Fremde neue Modewelt (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)

Wie ging es dann weiter?

Goette: Ich habe eine Zulassung als Mannequin bekommen. Ein paar Mal habe ich versucht, an der Volkshochschule das Abitur nachzumachen; es hieß aber immer, die Kurse seien voll. Ich habe mich dann einfach in einen Kurs gesetzt, und der war überhaupt nicht voll. Als ich mich bei der Sekretärin beschwerte, hieß es: „Für Sie werden die Kurse immer voll sein.“ Aus meiner Stasi-Akte habe ich später erfahren, dass ich von der Hauptabteilung II/Spionageabwehr beobachtet wurde. Sie waren in meiner Wohnung, haben die Nachbarn befragt und meine Post geöffnet. Das erste, was ich in der Akte fand, war eine Zeugnisabschrift der achten Klasse. Das Abitur hätte ich in der DDR niemals machen können. Nach dem Fall der Mauer habe ich es nachgeholt und danach vier Semester Philosophie studiert, anschließend Regie an der Filmhochschule in Babelsberg. Ich war ehrenamtlich im Frauengefängnis Plötzensee als Vollzugshelferin tätig. Ist das eine gebrochene Biografie? Sie ist ebenso gebrochen wie das Land. Ich kenne einige Menschen aus dem Osten, deren Vergangenheit nicht linear verlaufen ist, weil ab einem bestimmten Punkt in ihrem Leben die Welt, in der sie aufgewachsen waren, plötzlich zu Ende war. Das sind oft spannende Lebenswege. Manche konnten sich damals ein gewisses Rüstzeug erwerben, das sie für Umbrüche gewappnet hat. Heute ist das eine Fähigkeit, die man gut gebrauchen kann.


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Sie erwähnten Ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Vollzugshelferin, die Sie beeinflusst hat, den Dokumentarfilm „Ohne Bewährung – Psychogramm einer Mörderin“ zu machen…

Goette: Das war andersherum. Ich habe den Film während des Studiums realisiert. Im Zentrum stand ein junges Mädchen, das mich im Anschluss an die Dreharbeiten bat, ihre Vollzugshelferin zu werden. Das habe ich dann sechs Jahre gemacht, bis sie entlassen wurde.

Sie haben auch andere Filme mit ähnlichen Themen gedreht, etwa „Die Kinder sind tot“, wo eine Mutter ihre Söhne verdursten lässt, den Fernsehfilm „Ein Jahr nach morgen“, in dem eine 16-Jährige zwei Menschen erschossen hat. Woher kommt Ihr Interesse für diese doch sehr extremen Charaktere und der Wunsch, sie verstehen zu wollen?

Goette: Wenn ich das wüsste! Mich interessieren die Extreme, oder genauer: Menschen in extremen Situationen und ihr Verhalten. Das finde ich hochspannend und deshalb habe ich einige Filme dazu gedreht. Das waren intensive Welten, die ich kennen lernen durfte, und das habe ich eine Zeit lang erfolgreich gemacht. Die Kehrseite des Erfolgs war, dass ich bald fast nur noch Geschichten zu diesem Thema angeboten bekam. Ich habe mal lax gesagt: Wenn in irgendeinem Drehbuch in Deutschland ein Kind sterben musste, dann landete das Buch bei mir auf dem Tisch.

Aus dem Kabelwerk in die Mode-Branche (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)
Aus dem Kabelwerk in die Mode-Branche (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)

Wenn Spielfilmregisseure zwischendurch einen Dokumentarfilm machen, sind das zumeist sehr persönliche Themen, die die Filmschaffenden antreiben. Ist das bei Ihnen auch so?

Goette: Ja, zum Beispiel bei dem Film „Die Kinder sind tot“, in dem zwei Kinder starben und die Nachbarschaft zuschaute. In der DDR kannte jeder jeden, und ich konnte nicht verstehen, wie es sein kann, dass in einem Neubaugebiet, wo die Wände dünn sind und man alles vom Nachbarn mitbekommt, unter den Augen eben dieser Nachbarschaft zwei Kinder qualvoll verdursten mussten. Das war ja nicht lange nach dem Ende der DDR. Alle schienen die kleinen Kinder irgendwie bemerkt zu haben, aber keiner hat ihnen geholfen. Ich habe damals viel Zeit in Frankfurt/Oder verbracht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was nach der Wende aus den Menschen dort geworden war. Ich habe eine Gesellschaft vorgefunden, die mir vollkommen vergessen und am Rande schien. Das hat mir das Herz zerrissen.

Ihr neuer Film erzählt Ihre Geschichte als Mannequin. Wie nah ist er an dem, was Ihnen damals passiert ist?

Goette: Ich habe die Geschichte nah an meinem Leben erzählt, aber natürlich fiktional verdichtet und überhöht. Es ist ja keine Doku, sondern ein Kinofilm, der die Zuschauer mit Spannung unterhalten soll. Das Mannequin-Leben, die kleine Schwester, die ganze Architektur – das ist alles aus meinem Leben geboren. Ich stecke in jeder Figur. Mir war es wichtig, dass sich die Menschen, die im Osten Individualisten waren und sich um Freiheit bemüht haben, in dem Film wiederfinden. Deshalb war es sehr schön, bei den Testvorführungen vom Publikum zu hören: „Das fühlt sich an wie mein Leben.“ Ich wollte der Schablone, die in den vergangenen 30 Jahren über den Osten gewachsen ist, etwas entgegensetzen. Denn durch dieses Raster sehen wir nur Täter, Opfer und Zeitzeugen, aber kaum die Menschen in ihrer Vielfalt.

Wann ist dann der Wunsch entstanden, aus diesem Lebensabschnitt einen Film zu machen?

Goette: Ich begann damit vor 14 Jahren. Damals hatte ich meinen Freunden aus dem Westen immer wieder von dieser Welt erzählt, die ihnen gänzlich unbekannt war. Jedes Mal bekam ich die Rückmeldung: „Daraus musst du unbedingt einen Film machen!“ Doch lange Zeit konnte ich kaum einen Finanzierungspartner gewinnen, weil sich niemand die Kombination Mode, Osten & Glamour vorstellen konnte oder wollte. Das änderte sich 2018, als der rbb unter der Federführung von Cooky Ziesche in das Projekt einstieg. Mit ihr habe ich sehr eng zusammengearbeitet; sie brachte mich mit Tanja Ziegler als Produzentin zusammen. Zeitgleich kam Susa Kusche dazu, und dann ging alles plötzlich sehr schnell. Bis Corona kam.

In der Redaktion der „Sibylle“ (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)
In der Redaktion der „Sibylle“ (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)

Sie erwähnten Vorbehalte gegen das Thema Mode und Osten. Ist es denn nicht so, dass die Mode die Menschen heraushebt und so den sozialistischen Idealen eigentlich widerspricht?

Goette: Ja und nein. Die DDR war nicht schwarz-weiß. Die Sätze, die Professor Grünwald sagt, sind so ähnlich damals gesagt worden: „Wir müssen an das Morgen denken. Mode ist Veränderung. Und Veränderung trifft auf Widerstand.“ Es gab auch dieses fortschrittliche Element in der Mode, zum Beispiel die Zeitschrift „Sibylle“, die „Vogue des Ostens“, oder die Exquisit-Läden. Es reicht nicht aus, wenn wir den Osten nur in die Kategorien richtig/falsch, schwarz oder weiß, gut/böse einordnen. Es geht gerade auch um die Zwischenbereiche, Grauzonen und Nischen. Kurz vor dem Fall der Mauer wurde zum Beispiel ein Verkaufsstand für Exquisit Mode in der Galerie Lafayette in Paris eingerichtet. Das muss man sich mal vorstellen: DDR-Mode im edelsten Kaufhaus Westeuropas. Wenn das nicht das Klischee des Ostens bricht! Bei den „Sibylle“-Fotografen saßen die Kollegen von „Magnum“ auf dem Sofa und haben über die Kunst der Fotografie diskutiert. Das gab es alles. Oder die Theaterkunst; Heiner Müller, der zwischen Ost und West pendelte. Ich möchte, dass die Menschen ihren Blick öffnen, um die DDR und ihre Menschen besser zu verstehen. Es gibt diesen schönen Gedanken von Kierkegaard: „Wir müssen unser Leben vorwärts leben, aber wir können es nur rückwärts verstehen.“ Damit wir uns verstehen, müssen wir uns kennen. Aber wenn wir nur durch eine Schablone auf den Osten schauen, können wir uns nicht kennen lernen. Andreas Dresen (mit „Gundermann“) und Andreas Kleinert (mit „Lieber Thomas“) haben diese Richtung bereits eingeschlagen, indem sie Ost-Biografien historischer Persönlichkeiten vorgestellt haben. Ich gehe jetzt den nächsten Schritt, in dem ich keine historische Figur als Vorbild nehme, sondern es persönlich mache.

Es geht nicht nur um Mode, sondern auch um ein 18-jähriges Mädchen, das nach einem Platz im Leben sucht. Es geht also auch um Begriffe wie Sehnsucht, Selbstverwirklichung und – als wichtigsten – die Freiheit.

Goette: Richtig. Das war von Anfang an mein Anliegen. Mit meinen kreativen Köpfen – Kamera: Benedict Neuenfels, Szenenbild: Silke Buhr, Kostüm: Regina Tiedeken, Maske: Annett Schulz, Montage: Julia Karg, Musik: Boris Bojadzhiev – habe ich mich immer gefragt: Wie transportieren wir die Geschichte vom gestern auch sinnlich ins Heute? Wir wollten keinen Guckkastenfilm machen, sondern den Bogen größer schlagen, denn es geht darum, dass unser Film heute relevant ist. Deshalb stellt die Geschichte die wesentlichen Fragen von heute. Welchen Preis bin ich bereit, für das Leben zu zahlen, das ich leben will? Wo hört Selbstverwirklichung auf und wo fängt Selbstverrat an? Wo ist eigentlich mein Platz in dieser Welt? Das sind auch für mich zentrale Fragen: Was ist eigentlich wirkliche Freiheit?

Wie nähert man sich beim Set-Design und den Kostümen einer Vergangenheit, die schon so weit zurückliegt?

Goette: Zum einen über endloses Fotomaterial und Filme. Das ist übrigens sehr interessant: Das Einheitsgrau, das man mit der DDR assoziiert, haben wir in vielen Bildern so nicht gefunden. Wenn man sich Farbfotos ansieht, fällt einem gleich auf, dass dieses Grau durchbrochen war und es im Alltag eine schräge Buntheit gab. Die Menschen haben viel genäht, gestrickt und gehäkelt und waren sehr einfallsreich. Wir sehen das im Film am Anfang in den privaten Super-8-Aufnahmen, wie bunt es damals auch war. Man sieht dort ebenso, dass es Straßen voller Autos gab, anders, als es oft dargestellt wird. Im Laufe der Recherche haben wir uns immer näher an unsere eigene filmische Übersetzung herangearbeitet und einen neuen Blick entwickelt. Hinzu kommt, dass Filme über die DDR häufig in den gleichen Straßen entweder im Studio Babelsberg oder in Breslau gedreht werden. Das haben wir bewusst nicht gemacht, sondern uns etwas Neues einfallen lassen, indem wir mit einer Mischung aus Originalmotiven und VFX einen authentischen Look des Ostens hergestellt haben, den es vorher so noch nicht gab.

Regisseurin Aelrun Goette (© Nadja Klier)
Regisseurin Aelrun Goette (© Nadja Klier)

Arbeiten Sie dann sehr eng zum Beispiel mit Silke Buhr zusammen oder lassen Sie sie erst einmal machen?

Goette: Ich hatte im Drehbuch sehr ausführlich viele Details beschrieben. Silke Buhr und ihr Team haben sich dann das Material angeeignet und sind in die Welten eingetaucht. Wir hatten in Sascha Strutz auch einen fantastischen Requisiteur, der auch aus dem Osten kommt und sehr akribisch auf Realitätsgenauigkeit geachtet hat. Dieser Mann muss Häuser voller Props haben – bis hin zur ostdeutschen Stecknadel hat er die tollsten Dinge angeschleppt und einen Adlerblick darauf geworfen, dass alles stimmt. Wir haben alle sehr eng zusammengearbeitet. Eine solche Arbeit im Team macht mir große Freude.

Sehr spannend ist auch der Kontrast zwischen der Modewelt und dem Kabelwerk, in dem die Protagonistin arbeitet. Das knallt regelrecht gegeneinander.

Goette: Ja, das hat eine schöne Sinnlichkeit, wenn Suzie in diesem seidenen Kleid an der öligen Bohrmaschine steht. In der Zeitschrift „Sibylle“ gibt es Fotostrecken, wo die Mannequins in Fabriken fotografiert wurden. Es ist also gar nicht weit hergeholt. Marei Wenzel, unsere „Location Scoutin“, hat in Zwickau ein Seilwerk gefunden, das noch mit Maschinen aus den 1950er-Jahren aus der DDR beziehungsweise der Sowjetunion arbeitet. Dort haben wir einen Großteil der Innenaufnahmen gedreht. Der Leiter dieser Seilfabrik hat uns erzählt, dass die Maschinen bis heute super funktionieren, zum Teil sogar besser als die neuen Geräte. Für die Außenaufnahmen sind wir ins Original-Kabelwerk Oberspree gegangen, das heute nicht mehr in Betrieb ist.

Eine schöne Idee, weil auf einmal diese völlig unterschiedlichen Welten doch zusammenfinden.

Goette: Genauso ist es.

Sabin Tambrea als Fotograf Rudi (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)
Sabin Tambrea als Fotograf Rudi (© Ziegler Film/TOBIS/Peter Hartwig)

Zu diesem Kontrast passen auch Suzies Kolleginnen, einmal Jördis Triebel als warmherzige, hilfsbereite Malocherin und dann Claudia Michelsen als taffe Macherin in der Modewelt.

Goette: Ich erzähle kräftige Frauencharaktere, die jede für sich das Thema des Films verhandeln: Welchen Preis zahle ich für das Leben, das ich leben will? Die eine hat auf ihre Träume verzichtet und singt sich, wenn ihr alles zuviel wird, den ganzen Alltag auch mal alles vom Hals. Die andere liebt die Schönheit, geht in ihrer Kreativität auf und zahlt dafür einen anderen Preis. Dieses Thema zieht sich durch jede Figur und gilt auch für die Männer. Zum Beispiel der wunderbare Rudi, verkörpert von Sabin Tambrea, der – heute extrem modern – zwischen den Geschlechtern changiert. Wenn ich mir das „Vogue“-Cover anschaue, auf dem unlängst Harry Styles mit Kleid und Lederjacke zu sehen war, haben wir das schon in den 1980er-Jahren im Osten gemacht! Und wir hatten auch wunderschöne Frauen mit dunkler Haut in der „Sibylle“.

Sie haben Sabin Tambrea erwähnt. Seine Figur des Rudi scheint mit ihrer Extravaganz und Androgynität nicht so recht zur DDR zu passen.

Goette: Diese Figur ist – mit Ausnahme von Suzie, die mein Leben spiegelt – von Frank Schäfer inspiriert. Frank war unser Visagist, ist schon zu DDR-Zeiten mit roten Pumps, Netzstrumpfhosen und abgeschnittenen Jeans durch Berlin „geschwebt“ und wollte auch immer die Schönste sein! Ich erinnere mich, wie wir mal nachts durch Berlin gezogen sind und ihn irgendwelche Brutalos schlagen wollten. Wir sind gerannt wie der Teufel. Sie haben uns nicht eingeholt, und wir haben uns kaputtgelacht. Diese Frechheit, diese „Wir lassen uns nicht unterkriegen, und vorschreiben lassen wir uns schon gar nichts“-Attitüde, die möchten wir mit dem Film wieder ins Leben werfen. Heute bräuchten wir mehr davon.

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