Der US-Offizier Kirby Yorke (John Wayne) befehligt im Jahr 1879 ein texanisches Fort am Rio Grande, das die Siedler vor den Apachen beschützen soll. Diese ziehen sich nach wiederkehrenden Raubzügen schnell jeweils über den Grenzfluss zurück, weil die Soldaten den Fluss nicht überschreiten dürfen. Doch nicht nur mit Ureinwohnern hat Colonel Kirby seine Schwierigkeiten. Seitdem er im Bürgerkrieg vor 15 Jahren aus strategischen Gründen die Farm seiner Ehefrau Kathleen (Maureen O’Hara) niederbrennen musste, lebt diese von ihm getrennt.
Doch nun tritt ihr gemeinsamer Sohn Jeff (Claude Jarman jr.) als Rekrut der Einheit seines Vaters zugeteilt. Aus Angst um ihn taucht Kathleen in dem umkämpften Vorposten auf, um die Entlassung ihres Sohnes zu bewirken. Doch bevor sie ihr Ziel erreichen kann, kommt es zum Überfall durch die Apachen, die alle Kinder der Soldaten als Geiseln nehmen und sich über den Grenzfluss zurückziehen. Kirby bleibt keine andere Wahl, als mit seinen Truppen den Rio Grande zu überschreiten.
Mit der packend erzählten Geschichte über eine entzweite Familie beendete John Ford nach „Bis zum letzten Mann“ und „Der Teufelshauptmann“ seine legendäre Kavallerie-Trilogie. John Wayne spielte in allen drei Filmen einen pflichtbewussten Vorgesetzten mit undankbaren Aufgaben. Folkloristische Gesangseinlagen und humoristische Szenen lassen „Rio Grande“ allerdings weniger konsequent und homogen erscheinen. – Ab 14.