Der Dokumentarfilm von Loraine Blumenthal begleitet eine Amateurfußballmannschaft aus Vorpommern, in der Flüchtlinge und ihr Trainer Thomas „Eichi“ Eichstätt, ein geläuterter ehemaliger Rechtsextremist, gemeinsam um Orientierung und Zugehörigkeit ringen. Nüchterne Alltagsbeobachtungen zeigen, wie Integration, Frust und Hoffnung ineinandergreifen. Arbeitslosigkeit und Rassismus bestimmen das Bild in der Kleinstadt Torgelow, „Eichi“ wohnt mit Frau und Kindern in der „Platte“, eigentlich ist er arbeitslos; den Trainerjob führt er ehrenamtlich aus.
Blumenthal begleitet die Protagonisten bei deren Verrichtungen und Aktivitäten im Alltag. In Gesprächen geben sie auch direkt Auskunft über ihre Befindlichkeiten. Doch es geht auch um den Zusammenhalt durch den Sport, um Neuanfänge und das fragile Gefüge eines Teams, das sich immer wieder neu finden muss. Ein Film über Läuterung, Aufeinanderzugehen, Zusammenhalt, der die Komplexität von Migration aus einer sehr praxisnahen Perspektive beleuchtet, fern von Stammtischsprüchen oder markigen Politikerstatements. – Ab 14.