Szene aus "Robot Dreams" (© Plaion Pictures)

Robot Dreams

Animationsfilm über die Freundschaft eines Hundes mit einem Roboter - bis 17.1. in der ARD-Mediathek

Veröffentlicht am
19.12.2025 - 11:11:04
Diskussion

In den 1980er-Jahren findet der einsame Hund Dog in den Straßen von New York in einem Roboter einen guten Freund. Doch nach einigen Tagen am Strand kann der Roboter sich nicht mehr bewegen, und der Hund ist gezwungen, ihn dort zurückzulassen. Erst im Frühling des kommenden Jahres, wenn der Strand wieder geöffnet wird, kann er ihn wiedersehen.

Von diesem Moment an verfolgt der Film beide Figuren in parallelen Handlungssträngen und erzählt darüber, wie der Hund und der Roboter die kommenden Monate verbringen. Während Dog neue Bekanntschaften schließt, etwa in einem Traum mit einem Schneemann oder mit einer abenteuerlustigen, aber an einer festen Bindung nicht interessierten Ente, harrt der Roboter der Dinge. Er wird als Ersatzteillager missbraucht und ausgebeutet, findet aber ebenfalls neue Freunde.

Mit großer Sensibilität und überraschender Vielschichtigkeit erzählt der dialoglose, ästhetisch angenehm altmodische Zeichentrickfilm von Pablo Berger über eine sich verändernde Freundschaft, die vielleicht sogar Liebe ist. Es ist die pure Freude, in dieses mit so viel Liebe zum Detail und so viel Witz gestaltete und ausschließlich von anthropomorphen Tieren bewohnte New York einzutauchen. Dabei werden auch widersprüchliche und unangenehme Gefühle nicht ausgeklammert, ohne dass der Film darüber seine Leichtigkeit verlieren würde. - Sehenswert ab 10.

 

Zur Filmkritik Zum Streaming

Jetzt den FILMDIENST-Newsletter bestellen

Ja, ich möchte wöchentlich den FILMDIENST-Newsletter abonnieren. 
 
In jedem Newsletter befindet sich ein Link zum Abbestellen. 
 
Hinweise zum Widerruf und der Verarbeitung der Daten geben wir in unserer Datenschutzerklärung.
Kommentar verfassen

Kommentieren