Der amerikanische Filmemacher David Lynch (1946-2025) schuf als Regisseur einzigartige Werke, deren Bildwelten ebenso schwer entschlüsselbar sind, wie unwiderstehlich anziehen. Ein Dokumentarfilm von Stéphane Ghez sucht in seinem Leben und Werk nach versteckten Mustern und Motiven, lässt viele Weggefährten zu Wort kommen und zeichnet die Entwicklung aus der (malerischen) Avantgarde über ungute Hollywood-Erfahrungen bis zu den albtraumhaften surrealistischen Werken nach, die den eigenen Begriff „Lynchian“ prägten.
Teilweise etwas knapp in den Analysen, bietet der Film eine gute Vertiefung für Zuschauer, die mit Lynchs Œuvre einigermaßen vertraut sind. Vor der Kamera äußern sich unter anderem Laura Dern, Kyle MacLachlan und Isabella Rossellini. – Ab 16.