Der französische Zoologe Michel Ballot will unbedingt das Rätsel um das mythische Wesen Mokéle-Mbembé lösen, das in den Urwäldern Zentralafrikas entlang des Kongo-Flusses leben soll. Obwohl es unzählige Berichte über das Tier gibt, hat Ballot es noch nie zu Gesicht bekommen. Nach zahlreichen Expeditionen im Regenwald von Kamerun wagt er einen letzten Versuch. Dabei ist er bereit, das wissenschaftliche Terrain hinter sich zu lassen und sich dem Schamanen Dieudonné Médès anzuvertrauen, der Kontakte zu dem Geist Anamocot aufnehmen und darüber etwas über den Verbleib des geheimnisvollen Tieres erfahren will.
Als Ballot bei dieser Grenzüberschreitung ins Reich der Mystik aber auf zu viele Hindernisse stößt, sucht er Hilfe bei der Aktivistin Hermine Kamadia, die mit dem Beistand der Geist für konkrete politische Anliegen kämpft. Eine weitere Perspektive eröffnet ihm der Fährtenleser Blaise Mann, der auf die subtilen Zeichen hinweist, die es zu interpretieren gilt, auch wenn dadurch die „Objektivität“ der Wahrnehmung infrage gestellt wird.
Der dokumentarische Film von Maire Voignier wurde beim Dokfilmfestival Vision du réel in Nyon mit einem Preis ausgezeichnet. – Ab 14.