Die mehrmals im Jahr erscheinenden Dossiers der Reihe #ichsehewas beleuchten aktuelle Kinder- und Jugendfilme und loten zentrale Themen in Filmen für Jüngere aus. Im neuen Dossier "Religion" stehen Elemente aus Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum oder den Naturreligionen im Mittelpunkt, die in Kinder- und Jugendfilmen oft eine wichtige Rolle – meist als spielerische Aufforderungen, den Blick für unterschiedlichste Lebensweisen und Vorstellungswelten zu schärfen.
Religion kann vieles sein: eine Quelle existenzieller Sinnfragen, ein Geflecht aus kulturellen Traditionen und Ritualen, ein moralischer Orientierungsrahmen. In unzähligen Ausformungen prägen die Konfessionen und Glaubensrichtungen die Alltagserfahrung fast aller Menschen. Deshalb verwundert es nicht, dass sie auch im Kinder- und Jugendfilm ihren Platz haben. Und zwar meist keineswegs nur in problematisierender Funktion, sondern vielmehr spielerisch und leicht, als Teil des Lebens, als Handlungspraxis, als Moment der Gemeinschaft oder magisches Element. In dem Dossier #ichsehewas – Religion im Kinder- und Jugendfilm geht es um die Rolle religiöser Erzählungen in Filme für das jüngere Publikum und einen Blick auf bemerkenswerte Werke quer durch die unterschiedlichen Konfessionen.
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Gerade der christliche Glaube scheint für mache Filmemacher ein attraktives Fundament zu sein, um Geschichten über ganz besondere Freundschaften zu erzählen. Um die Jahrtausendwende war es fast en vogue, dass Heilige, Engel, Jesus, sogar Gott höchstpersönlich in Kinderfilmen erschienen. Das klingt witzig – und ist es in der Regel auch. Denn die religiösen Figuren sind darin keineswegs ein Selbstzweck, sondern werden von den Kindern mit Wünschen und Sehnsüchten aufgeladen. Christian Exner stellt in „Heilige Buddys“ vier Filme vor und analysiert die Funktion dieser imaginären Freund:innen und ihre unterstützende Hilfe, die als Verbündete Mutmacher, Ratgeber, Leidensgenossen oder einfach auch nur als Gefährten eine Brücke zurück in die Realität schlagen. Die unsichtbaren Helfer entstammen den Filmen „Millions“, „Karo und der liebe Gott“, „Zwei kleine Helden“ und „Mirakel – Ein Engel für Dennis P.“
Auch der zweite Hintergrundtext konzentriert sich auf christliche Religionen, allerdings in konkreteren Formen. Josef Lederle untersucht in „Wie in einem Spiegel“ anhand der Filme „Die Ministranten“, „Kommunion“ und „Die Konfirmation“, wie christliche Religionsformen untergründig das Denken und Handeln der jungen Hauptfiguren formen. Bei aller Formelhaftigkeit, die Religionen eigen ist, wird zugleich deutlich, wie ihre Muster und Verhaltensweisen zu einem wichtigen Baustein der Identitätsfindung werden.
Spuren des Religiösen finden sich auch in den Animes von Hayao Miyazaki. Und das fast in nahezu jeder Szene. Die fantastischen Filme von Miyazaki, etwa „Mein Nachbar Totoro“, „Ponyo“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ sind geradezu durchtränkt mit Spiritualität – allerdings sehr zurückhaltend und leise. Religion ist in diesen Filmen keine Lehre, sondern, so Denis Sasse in dem Artikel „Religiöse Alltäglichkeit als leise Präsenz “, eine unaufdringliche alltägliche Präsenz, die das Erzählen und Wahrnehmen durchzieht. Die Filme sind dabei nicht auf shintoistisches Vorwissen angewiesen. Ihre Motive erschließen sich unmittelbar; der Respekt vor der Natur oder der Umgang mit anderen Wesen ist nicht an ein bestimmtes Glaubenssystem gebunden, sondern laden dazu ein, die Welt als belebten, bedeutungsvollen Raum wahrzunehmen, in dessen universeller Lesbarkeit sich die leise Präsenz alltäglicher Spiritualität zeigt.
Diese überraschende Gegenwärtigkeit scheint ein verbindendes Element aller näher beleuchteten Filme mit Religionsbezug zu sein. Und dieses Muster setzt sich auch in den Filmempfehlungen des Dossiers fort, die den Bogen noch breiter spannen. Islam, Buddhismus, Judentum oder Naturreligionen prägen die Lebensphasen vieler junger Protagonisten. Mit religiöser Indoktrination haben all diese Filme in der Regel nichts zu tun; sie öffnen vielmehr den Blick in unterschiedlichste Lebensweisen und Vorstellungswelten und und erzählen davon, wie junge Menschen ihre Welt sehen und erklären – und mit Zuversicht ihren eigenen Weg gehen.
Ausgewählte Kinderfilme zum Thema Religion
Weiter als der Mond
Niederlande/Belgien 2003 | Regie: Stijn Coninx

Niederlande 1968: Ein neunjähriges Mädchen muss sich im Vorfeld seiner Erstkommunion mit seiner schwangeren Mutter und dem alkoholkranken Vater auseinandersetzen. Durch eine Wette wird der Familienfriede zwischenzeitlich gerettet, doch nach einem Rückfall des Vaters bricht das katholische Weltbild des Kindes auseinander. Der als Familiendrama entwickelte, einfühlsame und berührende Kinderfilm wagt sich couragiert an tabuisierte Themen, feiert trotz seiner kompromisslosen Art stets die Lust am Leben und ermutigt junge Zuschauer zu einem eigenen Weg. - Sehenswert ab 12.
Millions
Großbritannien 2004 | Regie: Danny Boyle

Einem neunjährigen Jungen, der eine intensive Beziehung zu einer Reihe von Heiligen unterhält, fällt aus heiterem Himmel eine Tasche voller Pfundnoten in den Schoß. Er beschließt, damit Gutes zu tun, was sich jedoch als gar nicht so leicht erweist, zumal sich auch der angebliche Eigentümer des Geldes meldet. Überzeugender Familienfilm mit satirischen Einlagen, der die humorvolle Geschichte vom Fluch des Reichtums und der Kraft von Glaube und Fantasie in eindrückliche Bilder verpackt. - Sehenswert ab 12.
Filmkritik | Streaming | DVD/BD
Das Geheimnis der Frösche
Frankreich 2003 | Regie: Jacques-Rémy Girerd

Nachdem eine Sintflut innerhalb von 40 Tagen nahezu alles Leben auf Erden fortgespült hat, treiben ein findiger Bauer, seine schwarze Lebensgefährtin sowie zwei Kinder mitsamt allen Tierpärchen auf den Fluten und müssen sich der Zwietracht, Missgunst und Intrigen unter den Tieren erwehren. Ein in farbenprächtigen, naiv-hintergründigen Bildern erzählter Zeichentrickfilm, der mit viel Poesie, ausgelassenem Witz und Spannung die biblische Geschichte der Arche Noah als ein Gleichnis neu erzählt, in dem Grundwerte des Miteinanders wie Mut und Verantwortungsgefühl, Liebe und Nächstenliebe für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen ansprechend vor Augen geführt werden. - Sehenswert ab 6.
Filmkritik | Streaming | DVD/BD
Mein Nachbar Totoro
Japan 1988 | Regie: Hayao Miyazaki

Zwei Mädchen ziehen mit ihrem Vater aufs Land, während die Mutter im Krankenhaus ist. Sie machen die Bekanntschaft des großen, gutmütigen katzengesichtigen Waldgeistes Totoro, der sich nur zu erkennen gibt, wenn er es selbst will. Als die kleinere Schwester spurlos verschwindet, macht sich die Ältere mit dem freundlichen Totoro auf die Suche. Ein wunderbar beschwingter Zeichentrickfilm, der seine muntere Geschichte kindgerecht erzählt und auch erwachsene Zuschauer einlädt, an dieser ungebrochenen Lebensfreude teilzuhaben. Auf sehr sympathische Art geht er zu Herzen, wobei er auf Schreckmomente gänzlich verzichtet. - Sehenswert ab 8.
Filmkritik | Streaming | DVD/BD
Der Sohn von Rambow
Großbritannien/Frankreich 2007 | Regie: Garth Jennings

Ein introvertierter Elfjähriger, erzogen nach den Richtlinien einer strenggläubigen Sekte, schlüpft, nachdem er eine Raubkopie des Actionfilms "Rambo" gesehen hat, als "Sohn von Rambow" in die Heldenrolle und übernimmt die Aufgabe, seinen Vater zu befreien. Dies geschieht als Hauptdarsteller eines Films, den ein Mitschüler drehen will. Ein Film voller überbordender Ideen, der die kindliche Einbildungskraft ebenso feiert wie die "Fantasie-Maschine" Kino. Liebevoll und detailgenau inszeniert und ausgestattet, bietet er vergnügliche, hintersinnig-respektlose (Familien-)Unterhaltung. - Ab 12.
Filmkritik | Streaming | DVD/BD
Die Götter von Molenbeek
Deutschland/Finnland 2019 | Regie: Reetta Huhtanen

Die Kinder Aatos und Amine sowie ihre Freundin Flo wachsen im Brüsseler Stadtteil Molenbeek auf, wo sie spielerisch mit dem Nebeneinander von Sprachen, Kulturen und Religionen umgehen. Die Unterschiede der religiösen Riten und Gottesbilder zwischen Islam, christlichen Konfessionen und nordischen Vorstellungen reizen insbesondere die beiden Jungen. Der Dokumentarfilm taucht schwerelos und stets auf Tuchfühlung in diese kindliche Fantasiewelt ein, in die durch die IS-Anschläge vom März 2016 auch verstörende Nachrichten von Gewalt und Tod dringen. Stärker inszenierte Momente dienen dazu, die Lebenswelt der Kinder plastisch erfahrbar zu machen. - Sehenswert ab 12.
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Whale Rider
Neuseeland/Deutschland 2002 | Regie: Niki Caro

Der traditionsbewusste Führer eines Maori-Stammes auf Neuseeland kann nicht akzeptieren, dass ihm seine Tochter nur eine Enkelin statt eines Nachfolgers schenkte. Das inzwischen zwölfjährige Mädchen versucht alles, ihn von seiner Haltung abzubringen. Als Wale, die heiligen Tiere der Maori, an den Strand gespült werden, sieht der Stamm großes Unheil kommen, das Mädchen aber seine Chance. Eine betörend schöne, in traumhaften Bildern eingefangene Geschichte, die sowohl die Lebendigkeit von Traditionen und Legenden als auch die zunehmend prägende aktuelle Lebenswirklichkeit sowie die emanzipatorischen Bestrebungen der nachwachsenden Maori- Generationen überzeugend darstellt. - Sehenswert ab 12.
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Shana
Schweiz/Kanada 2013 | Regie: Nino Jacusso

Ein zwölfjähriges Mädchen mit indianischen Wurzeln hat sich nach dem Tod seiner Mutter gänzlich in sich selbst zurückgezogen, schreibt Briefe an die geliebte Verstorbene und sucht Trost im Geigenspiel. Eine neue Klassenlehrerin erkennt das außerordentliche Talent des Kindes, scheitert in ihrem Bemühen, es zu fördern, jedoch an dessen verbittertem Vater. Das Mädchen flüchtet in einen Wald, wo es einem Wolf begegnet, der den Geist der Mutter in sich zu tragen scheint. Sorgfältig und weitgehend differenziert inszenierter, mitunter sanft esoterisch angehauchter Jugendfilm nach einem Roman von Federica de Cesco, der mit der fremden Kultur eines Indianer-Stammes vertraut machen möchte und dabei auf die emotionalen Gemeinsamkeiten mit westlichen Lebenszusammenhängen verweist. - Sehenswert ab 12.
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Coco
USA 2017 | Regie: Lee Unkrich

Kurz vor den Feierlichkeiten zum „Día de los Muertos“ gerät ein zwölfjähriger Mexikaner ins Land der Toten. Um zurückzukehren, muss er seinen verstorbenen Verwandten versprechen, nicht länger Musiker werden zu wollen, dabei bedeutet die Musik dem Jungen alles. In farbenprächtigen Bildern erzählt der mit viel Liebe zum Detail inszenierte Animationsfilm von einem Jungen, der seinen eigenen Weg geht, aber auch von der Kraft der Erinnerungen, die eine Familie erst zur Einheit formt. Die ernsten Untertöne werden sanft in die an Schauwerten reiche Geschichte eingebettet, die dank ihrer herzergreifenden Menschlichkeit und tiefer emotionaler Momente berührt. - Sehenswert ab 10.
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Max Minsky & ich
Deutschland 2007 | Regie: Anna Justice

Eine 13-jährige Berliner Schülerin und Hobby-Astronomin mit jüdischen Wurzeln lässt ihre wissenschaftlichen Ambitionen schleifen, um sich von einem Nachbarjungen im Basketball-Spiel trainieren zu lassen. Der Grund: Der Gewinn der Schulmeisterschaft ist mit einem Treffen mit dem von ihr angehimmelten Prinz von Luxemburg verbunden. Die Verfilmung eines preisgekrönten Jugendbuchs weist trotz ihrer Nähe zu Hollywood-Stoffen ein beachtliches Konfliktpotenzial auf, wobei sie feinfühlig auch Glaubens- und Sinnkrisen anspricht. Ebenfalls überzeugend entwickelt der klug inszenierte Jugendfilm die Annäherung zweier grundverschiedener Jugendlicher. - Ab 10.
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Goldenes Königreich
USA 2014 | Regie: Brian Perkins

Spiritueller Film über etwa zehnjährige Mönche aus Myanmar, dargestellt von jungen Laiendarstellern, die tatsächlich Mönche sind: Als der Abt eines Tages seine vier Schüler allein in dem kleinen abgelegenen Kloster zurücklässt, organisieren sie diszipliniert ihr Leben, das von Gebeten und Alltagsroutinen geprägt ist. Erst als auch der Bauer, der sie mit Essen versorgt, nicht mehr kommt, macht sich ein Junge auf den Weg und sucht den Abt. In dem vorzüglich fotografierten, zurückhaltend und sensibel inszenierten Film gehen Wahres und Fiktives eine harmonische Einheit ein, wobei der Blick nicht kühl dokumentarisch, sondern poetisch ist. Statt zu erklären, vermittelt er ein Gefühl für die Essenz des Buddhismus und öffnet ein Fenster in eine andere Kultur und Lebensweise. Einen harten Gegenpol zur friedlichen Welt der jungen Mönche stellt die politische Lage im Nordosten von Myanmar dar. So werden die Kinder in zwei Szenen mit dem Tod konfrontiert. Erfahrungen, die sich nicht ungerührt lassen, aber nicht ängstigen. - Sehenswert ab 10.
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Klaus
USA 2019 | Regie: Sergio Pablos

Weihnachtlicher Animationsfilm um ein emotional unterkühltes, vom Zwist zwischen zwei Clans geprägtes Städtchen auf einer nordischen Insel, in das zwei Außenseiter neue Wärme bringen: Ein junger, frisch auf die Insel strafversetzter Postbote entdeckt das Talent eines seltsamen Einsiedlers dafür, Kinderspielzeug zu bauen, und überredet ihn, damit die Kinder des Ortes zu beschenken. Dies wird zum Anstoß dafür, dass sich unter Kindern wie Erwachsenen einiges zum Besseren ändert. Der Film entwickelt humor- und gefühlsvoll eine eigene „Origin Story“ des Santa Claus und feiert den Glauben daran, dass Freundlichkeit und Güte ansteckend wirken. Dabei vereint er geschickt sardonisch-cartoonesken Humor und weihnachtliches Sentiment und trumpft visuell mit einer an klassisches Zeichentrickkino angelehnten Ästhetik auf. - Sehenswert ab 8.
Die Ministranten
Österreich/Deutschland 1990 | Regie: Wolfram Paulus

Die Geschichte einer Jungenfreundschaft in Tamsweg im Salzburger Land: Die Jungen, die im Jahr 1962 auch als Ministranten tätig sind, gründen eine "Bande", die sich die "Wölfe" nennt. Sie bereiten sich für einen Kampf mit den Rivalen aus dem Nachbardorf vor, müssen aber am Ostersonntag eine Niederlage einstecken. In eindringlicher, gelegentlich sperriger Filmsprache entwickelt, beschreibt der Film einfühlsam, wenn auch manchmal etwas bemüht den Abschied von der Kindheit. Mal vergnüglich, mal mit leiser Trauer entwickelt er seine Liebe fürs Detail, in dem Individualismus und Gruppendynamik miteinander konkurrieren. - Ab 14.
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Kommunion
Polen 2016 | Regie: Anna Zamecka

Eine 14-Jährige ist das Zentrum eines fragilen polnischen Familiengefüges, das ohne ihre disziplinierte Leitung schon längst auseinandergebrochen wäre. Während die Mutter abwesend ist und der Vater in seiner Alkoholsucht verwahrlost, besorgt das Mädchen den Haushalt und kümmert sich um seinen autistischen Bruder, dessen bevorstehende Kommunion den familiären Druck erhöht, der aber auch Anlass für Hoffnung ist: Von der Kommunionsfeier verspricht sich das Mädchen insgeheim die Zusammenführung der Familie. Im Direct-Cinema-Stil gedrehter Dokumentarfilm, der sich ganz auf die Beobachtung des Lebensalltags der Geschwister konzentriert und das bedrückende Bild eines Organismus zeichnet, der mit viel Anstrengung, aber auch mit Verbundenheit und Liebe am Leben gehalten wird. (O.m.d.U.) - Sehenswert ab 16.
Die Konfirmation
Deutschland 2019 | Regie: Stefan Krohmer

Ein Teenager lässt sich ohne Wissen seiner kirchenfernen Eltern taufen und meldet sich zur Konfirmation an. Als die Mutter und deren Partner Wind davon bekommen, sind sie von seinen religiösen Anwandlungen irritiert, lassen sich dann aber auf seine Entscheidung ein und ringen um Verständnis. Angenehm unaufgeregter (Fernseh-)Familienfilm um einen Generationen-Clash zwischen Erwachsenen ohne Beziehung zu Religion, die mit ihrem Alltagsmanagement beschäftigt sind und wenig Platz für existenzielle Fragen gelassen haben, und einem Heranwachsenden, der sich auf der Suche nach seinem Lebensweg die Sinnfrage stellt und Gott und Gemeinde für sich entdeckt. Regie und Drehbuch gewähren allen Beteiligten Raum, sich zu entfalten und sich in ihren Haltungen zu entwickeln. - Ab 14.
Hinweis
Die Reihe #ichsehewas ist eine Kooperation zwischen filmdienst und dem Kinder- und Jugenfilmportal. Mehrmals im Jahr erscheinen darin Artikel, Interviews, Dossiers und Filmlisten, die die Sparte des Kinder- und Jugendfilms nach neuen Themen und Trends durchforsten und die Bandbreite des weltweiten Filmschaffens für junge und junggebliebene Menschen von 5 bis 99 Jahren in all seiner Vielfalt abbilden.