Mit der fünften Staffel startet der finale Teil der Anti-Superhelden-Saga „The Boys“; außerdem gibt es eine chilenische Serienadaption des Isabel-Allende-Romans „Das Geisterhaus“. Und mit „Balls Up“ startet im WM-Jahr eine Peter-Farrelly-Komödie um einen missglückten Marketing-Coup im Rahmen einer fiktiven WM in Brasilien.
Der erste Pitch zur Serie „The Boys“ fand, wie Showrunner Eric Kripke in einem Interview berichtete, noch vor Donald Trumps erstem Amtsantritt als US-Präsident im Januar 2017 statt. Doch als die Comicverfilmung um einen narzisstischen Superhelden, der sich immer mehr zum faschistoiden Autokraten aufschwingt, und eine Gruppe von Menschen, die verzweifelt Widerstand dagegen leisten, dann 2019 schließlich an den Start ging, war sie schon im Begriff, von der Realität der Trump-Ära eingeholt zu werden. Seitdem bleibt die Serie eine Art bitterer Zerrspiegel, der die politischen Entwicklungen in den USA in makaber-grotesker Vergrößerung reflektiert.
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Die Drehbuchautoren um Kripke nahmen sich immer wieder die Freiheit, in ihre auf den „The Boys“-Comics von Garth Ennis und Darick Robertson fußende Adaption aktuelle Entwicklungen einfließen zu lassen, von der #MeToo-Debatte, die in Staffel 1 widerhallte, bis hin zum zweiten Amtsantritt Donald Trumps. Am 8. April geht nun die fünfte und finale Staffel von „The Boys“ an den Start: Der größenwahnsinnige Superheld Homelander (Antony Starr) scheint es geschafft zu haben, sich absolute Macht zu sichern, und strebt nun nach der „Gottwerdung“; seinen Gegenspielern rund um Billy Butcher (Karl Urban), die „The Boys“-Truppe und die liberal gesinnte Superheldin Starlight (Erin Moriarty) stellt sich nun die Frage, ob ihnen nur die Flucht bleibt oder es doch noch ein Weg geben könnte, Homelander aufzuhalten – und wenn ja, zu welchem Preis. Dabei sollten die Fans, wie Kripke vorab verlauten ließ, nicht mit einem großen Schlachten-Showdown à la „Avengers“ rechnen, sondern der Fokus dürfte einmal mehr auf den Figurenentwicklungen, dem Clash einzelner Charaktere und der Zuspitzung der politischen Dynamiken liegen.
Eine Familiensaga mit Rückkopplung an Chiles Geschichte
Auf Serienfans wartet bei Amazon Prime im April außerdem eine neue Literaturverfilmung aus Chile: „Das Geisterhaus“, zu sehen ab 29. April, ist eine Neuadaption des in den 1980er-Jahren erschienenen gleichnamigen Romans von Isabel Allende, der in den 1990er-Jahren bereits als Vorlage für einen Kinofilm von Bille August unter anderem mit Jeremy Irons, Meryl Streep und Glenn Close gedient hatte. Der Stoff entfaltet, teilweise autobiographisch inspiriert, eine mehrere Generationen umspannende Familiensaga, wobei sich die persönlichen Entwicklungen und Schicksalsschläge verknüpfen mit der Geschichte Chiles vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Zeit der Militärdiktatur nach dem Putsch 1973 gegen Salvador Allende, der ein entfernter Verwandter Isabel Allendes war.
Stoff zum Lachen
Außerdem hat Amazon Prime für seine Abonnentinnen eine neue Komödie von Peter Farrelly am Start, der in den 1990ern mit anarchischem Unter-der-Gürtellinie-Klamauk à la „Verrückt nach Mary“ und „Dumm & dümmer“ bekannt wurde. Passend zum Fußball-WM-Jahr 2026 greift seine neue Komödie „Balls Up“, zu sehen ab 15. April, das WM-Thema auf und erzählt von einem Produktentwickler und einem Marketingprofi, die eine fiktive WM in Brasilien als PR-Bühne für die Markteinführung eines neuen Kondoms nutzen wollen und sich dabei im Gastgeberland Brasilien deftig in die Nesseln setzen, sodass daraus allerlei Chaos erwächst. Als dynamisches Duo gehen dabei Mark Wahlberg und Paul Walter Hauser an den Start. Bleibt zu hoffen, dass Peter Farrellys Humor darin etwas inspirierter ausfällt als in seinen letzten, recht mittelprächtigen Komödien „Ricky Stanicky“ und „Dear Santa“.
Eine weitere Humor-Offensive gibt es bei Amazon Prime ab 20. April in der Animationsserie „Kevin“, für die Schauspielerin Aubrey Plaza, Dan Murphy und Joe Wengert als Showrunner fungieren. Sie kreist um einen Kater, der frustriert davon, dass sich „seine“ Menschen trennen und damit seine kleine Welt plötzlich Kopf steht, in einem Tierheim Zuflucht findet und mit Hilfe des bunt gemischten Haufens an tierischen Leidensgenossen, mit denen er nun zusammenlebt, eine neue Perspektive finden muss.
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