Der neunjährige Michele (Giuseppe Cristiano), seine kleinere Schwester und ein paar Freunde streifen im heißen süditalienischen Sommer des Jahres 1978 durch die Kornfelder und entdecken ein halb verfallenes Haus, das frische Spuren menschlicher Anwesenheit zeigt. Als Michele nach einem Nachmittag der Mutproben allein zurückbleibt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung. In einem tiefen Erdloch wird er mit einem völlig verstörten und verdreckten Jungen gleichen Alters konfrontiert, dem er von nun an seine Fürsorge zuteilwerden lässt – ohne Wissen der anderen, geschweige denn der Erwachsenen. Bis er bemerkt, dass seine Eltern und deren zwielichtige Freunde etwas mit dem Schicksal des Jungen zu tun haben.
Eine poetische Filmerzählung über eine kindliche Wahrnehmung zwischen Abenteuer, Einbildung und harter Wirklichkeit. In symbolhaften Bildern inszeniert und radikal aus der Sicht des Jungen erzählt, bietet der Film von Gabriele Salvatores auch für ältere Kinder spannende Unterhaltung. - Sehenswert ab 14.