Tatum O'Neal, Burt Reynolds in „Nickelodeon“
Tatum O'Neal, Burt Reynolds in „Nickelodeon“ (© 1976 Columbia Pictures)

Nickelodeon

Nostalgische Komödie über die Frühzeit der Filmindustrie - bis 4.8. in der arte-Mediathek

Aktualisiert am
07.07.2026 - 14:02:01
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1910 gerät der glücklose Anwalt Leo Harrigan (Ryan O’Neal) durch Zufall ins Filmgeschäft. Der großspurige Produzent H.H. Cobb (Brian Keith) stellt Harrigan ein, der schnell merkt, dass die Arbeit für eine kleine, unabhängige Firma kein Zuckerschlecken ist: Die großen Filmunternehmen haben einen Trust gegründet, der die kleine Konkurrenz praktisch arbeitsunfähig macht, und setzen ihre Vormachtstellung auch mit Gewalt durch. Fernab der Großstädte trifft Cobb jedoch auf einen Trupp unverdrossener Mitstreiter, lässt sich zum Regisseur machen und dreht – mit dem ebenso durch Zufall zum Heldendarsteller avancierten Buck Greenway (Burt Reynolds) – Filme wie am Fließband.

Nickelodeon hießen die Ladenkinos in den USA, die 5 Cents, also 1 Nickel Eintritt kosteten, was trefflich zu Peter Bogdanovichs nostalgischer Geschichte aus der Anfangszeit der Filmproduktion und Filmindustrie passt. Bei seiner zitatenreichen Huldigung an die Frühzeit des Kinos waren dem Regisseur allerdings Episoden wichtiger als eine konsistente Handlung, was bei der Premiere in den 1970er-Jahren als Grund für den Misserfolg bei der Kritik und an den Kinokassen aufgeführt wurde. Ein unterhaltsamer Spaß ist der Film jedoch in jedem Fall, dank Einfallsreichtum und guter darstellerischer Leistungen. - Ab 14.

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