Abfallprodukte der Liebe: Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter

Die Akademie der Künste beleuchtet in einer Ausstellung die Künstlerfreundschaft zwischen den Filmemachern Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter

Diskussion

Es sind drei ganz eigene und im guten Sinn eigenartige Lebenswerke, die da zusammentreffen: Das der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, des Filmemachers, Malers und Autors Rosa von Praunheim und des 2010 verstorbenen Film-, Theater- und Opern-Regisseurs Werner Schroeter. Die Akademie der Künste präsentiert ab 17. Mai die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe“ mit Fotografien, Filmen, bildkünstlerischen Werken, Klanginstallationen und Dokumenten, die Arbeiten der drei in Beziehung zueinander setzt, in Form von begehbaren Räumen, welche, so die Veranstalter, „ die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge untereinander auffächern. Es werden gemeinsame Wurzeln in der Westberliner Subkultur sichtbar, die künstlerische Freundschaft wird zu einem Motiv verdichtet, das die Räume biografisch miteinander verbindet. Entlang von fünf Dekaden wird eine Brücke bis in die Gegenwart geschlagen.“

Im Begleitprogramm der Ausstellung gibt es neben Performances, Talkshows und Diskussionen mit internationalen Gästen natürlich auch Filmvorführungen.


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 17. Mai 2018, 19 Uhr. Die Ausstellung in der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin läuft bis 12. August.


Foto: Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim, Werner Schroeter / © Collage von Markus Tiarks aus Fotos von Elfi Mikesch und Rosa von Praunheim

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