Ein Apokalyptiker – Der (Science-Fiction) Regisseur James Cameron

Düsteres Heulen liegt über der Szene, eine Müllhalde der Zivilisation, unübersichtlich, umgeben von einem tiefschwarzen Horizont. In Nahaufnahmen sehen wir, wie der eiserne Fuß eines riesenhaften metallglitzernden Roboters die Schädel von Menschen zertritt. In einer anscheinend ewigen Nacht bekämpfen selbständig gewordene Maschinen, riesige Kolosse, die über alles hinwegwalzen oder sich beweglich wie todbringende Kolibris in der Luft bewegen, wenige zerlumpte Menschen, die sich mit Feuerwaffen gegen die anscheinend übermächtigen Gegner zur Wehr setzen. Eine Variante zu dieser Szenerie: Undurchdringliche Wolken überziehen den neu besiedelten Planeten. Auf dieser "Erde" ist die Welt schwarzgrau, naß, wüst. Gestirne zeigen sich fahl am Himmel, die wie eine Sonne durch dichte Schleier hindurchscheinen, weder strahlendes Licht noch Wärme bringen. Ein ewiger Sturm tost über diesem Ort, an dem Menschen sich hinter dicke Betonmauern zurückziehen, um etwas Wärme und Häuslichkeit zu erfahren, so weit dies in Laboratorien und militärischen Unterkünften überhaupt denkbar ist. So sieht die Zukunft auf einem fernen Stern in "Aliens - Die Rückkehr" aus.

Eine weitere Variante: Meeresgrund, dunkel. Der Druck des Wassers scheint spürbar zu sein, das lebensbedrohlich die wenigen Menschen umgibt, die sich in kleinen Tauchmaschinen oder Taucheranzügen in dieses gefährlich menschenfeindliche Element hineinbegeben. Unter Wasser eröffnet sich gleichsam eine Hochgebirgslandschaft, die umgestülpt scheint, in die Tiefe reicht. Unendliche Schächte, aus denen kein Entkommen möglich ist. Gleichzeitig wird dieser O

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