Gegen die Fluten

Damian John Harper drehte in New Mexico „In the Middle of the River“. Nach „Los Ángeles“ fördert das Kuratorium nun auch den zweiten langen Spielfilm von Damian John Harper. Ein Gespräch mit den Produzenten Jakob D. und Jonas Weydemann über Entwicklung, Produktion und Finanzierung des Projekts. Vor zwei Jahren zeigte der US-Amerikaner Damian John Harper, der seit 2002 in Deutschland lebt, sein Langfilmdebüt „Los Ángeles“ auf der Berlinale und gewann dafür später den First Steps Award. Das Drama über junge Mexikaner, die illegal in die USA ausreisen wollen, entstand nicht zuletzt dank der Förderung durch das Kuratorium junger deutscher Film. Jetzt hat der 1978 in Boulder in Colorado geborene Filmemacher, der an der Hochschule für Film und Fernsehen München Filmregie studierte, in den USA seinen zweiten Langfilm gedreht. „In der Mitte des Flusses“ handelt vom 26-jährigen Irak-Kriegsveteranen Gabriel, der nach dem Tod seiner Schwester ins ländliche New Mexico heimkehrt. Weil er glaubt, dass der gewalttätige Großvater für ihren Tod verantwortlich ist, will er ihn töten. Doch im Moment der Wahrheit wird das Vorhaben durch einen Passanten vereitelt. Aufgrund besonderer Umstände müssen Gabriel und der Großvater, der ebenfalls Kriegsveteran ist, den Tag gemeinsam verbringen und beginnen, sich über ihre traumatischen Erfahrungen auszutauschen. Dabei reift in Gabriel allmählich eine Erkenntnis. Wie Harpers Regiedebüt wurde auch sein zweites Werk von der jungen Firma Weydemann Bros. mit Sitz in Köln, Berlin und Hamburg produziert. ARTE und ZDF/Das kleine Fernsehspiel wirken als Koproduzenten mit. Förderungen gewährten die Film- und Medienstiftung NRW, Mitteldeutsche Medienförderung, Kuratori

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto