Cosima Lutz

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Die Raumfrau: Maren Eggert

Für ihre Rolle als Wissenschaftlerin, die in „Ich bin dein Mensch“ die Liebe mit einem männlichen Androiden austestet, nimmt Maren Eggert bei der „Sommer-Berlinale“ einen „Silbernen Bären“ entgegen. Die Bandbreite der 1974 geborenen Darstellerin reicht von der „Tatort“-Psychologin bis zu den minimalistischen Filmen von Angela Schanelec. Dabei versteht sie sich selbst als Schauspielerin, die sich für die Rollen vollumfänglich zur Verfügung stellt. Ein Porträt.

Von Cosima Lutz

Mann mit Eigenschaften - Der Schauspieler Albrecht Schuch

Vor einem Jahr begeisterte der 1985 geborene Schauspieler auf der „Berlinale“ als diabolische Reinhold-Figur in „Berlin Alexanderplatz“; nun glänzt er in Dominik Grafs „Fabian“ erneut im „Berlinale“-Wettbewerb und zählt obendrein zu den jungen Schauspieltalenten, die als „European Shooting Stars“ präsentiert werden. Ein Gesicht, das man sich merken sollte – was aber gar nicht so leicht ist angesichts der Tatsache, dass Schuch in seinen Rollen geradezu verschwindet.

Von Cosima Lutz

Gaukler im Fieber - Thorsten Merten

Unter den deutschen Darstellern ist kaum jemand in Kino und Fernsehen so omnipräsent wie der 1963 geborene Thorsten Merten. Am Montag, 8. Februar, ist er als Ermittler im ZDF-„Spreewaldkrimi“ zu sehen. Er ist Teil des Weimarer „Tatort“-Teams, er spielt in Serien von „Babylon Berlin“ bis „Das letzte Wort“ mit, er brilliert als Stammschauspieler bei Andreas Dresen oder glänzt in Kinofilmen wie „Curveball“ in denkwürdigen Nebenrollen. Über einen Meister der verlässlichen und doch immer wieder überraschenden Auftritte.

Von Cosima Lutz

Der Mann, der schon immer da war: Hans Löw

Hans Löw verkörperte schon den letzten Kerl auf Erden, in seinen Rollen erlegt er aber auch Plüschtiere oder zwingt auf einem Klassentreffen eine Frau zum Sex. Im Geschwisterdrama „All My Loving“ spielt er nun einen braven Hausmann, der sich um seinen alten Vater kümmert. Annäherung an einen scheinbar Geheimnislosen.

Von Cosima Lutz