Irene Genhart

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54. Solothurner Filmtage

Zwei Dokumentarfilme dominierten die 54. Solothurner Filmtage: „Immer und ewig“ von Fanny Bräuning sowie „Gateways to New York“ von Martin Wirtz. In den Diskussionen und Debatte ums Schweizer Filmschaffen ging es viel um aktuelle Befindlichkeiten und ambitionierte Projekte wie die Online-Plattform „Swissflix“.

Von Irene Genhart


Ein Interview mit Christian Frei

In „Genesis 2.0“ spürt der Schweizer Filmregisseur Christian Frei („War Photographer“) auf den Fersen von Genforschern und sogenannten Mammutjägern dem Code des Lebens nach. Er erzählt dabei von einer Zukunft, in der die synthetische Biologie sich anschickt, den Mensch zum Schöpfer von Tier- und Pflanzenklonen zu machen. Ein Gespräch über einen Film, der eine faszinierende, aber auch zwiespältige Entwicklung behandelt.

Von Irene Genhart

So konkret wie möglich

Der schweizerische Regisseur Stefan Haupt gehört zu den angesehensten Filmemachern seines Landes, der sich in seinen sorgfältig recherchierten Arbeiten zwischen Dokumentar- und Spielfilmen bewegt. Mit „Finsteres Glück“ hat er erstmals einen Roman adaptiert. Das Drama erzählt von der Annäherung einer Psychologin an einen traumatisierten Jungen, der als einziger seiner Familie einen Autounfall überlebt hat. Ein Gespräch mit dem Filmemacher.

Von Irene Genhart

Goodbye Locarno!

Die letzten Tage in Locarno standen weitgehend im Zeichen der 808 Minuten von Mariano Llinás’ Film „La Flor“. Es ist ein Werk, das noch einmal die Qualitäten und den Wagemut der Ära von Carlo Chatrian vor Augen führte, der als künstlerischer Leiter zur „Berlinale“ wechselt. Auch der diesjährige Jahrgang von stilistisch außergewöhnlichen Werken geprägt, die im Gedächtnis haften bleiben.

Locarno-Blog: So einfach, so schwierig

Das Versprechen der Liebe und die schwierigen Wege zu einem gemeinsamen Glück schälen sich als markante Themen im diesjährigen Wettbewerb von Locarno (1.8-11.8.) heraus. Irene Genhart zieht eine erste Zwischenbilanz.

Locarno Filmfestival

Der Wechsel von Festivaldirektor Carlo Chatrian zur Berlinale war in den ersten Tagen des Filmfestivals von Locarno das große Thema unter den Besuchern. Ein komisches Gegengewicht gegen Abschiedsschmerz setzten die Eröffnungsfilme auf der Piazza Grande. Außerdem gab es im Wettbewerb mit einem Film von Liang Ying schon einen ersten würdigen Anwärter auf die „Leoparden“, die Preise des Festivals.

Markus Imhoof

Der 1941 im schweizerischen Winterthur geborene Filmemacher befasst sich in seinen dokumentarischen Arbeiten seit den 1960er-Jahren immer wieder mit gesellschaftlich brisanten Themen. Sein jüngster Film „Eldorado“ schlägt eine Brücke zwischen den Zeiten. Er verknüpft Imhoofs biografische Erinnerungen an ein italienisches Mädchen, das seine Familie 1945 aufgenommen hatte, mit der Geschichte gegenwärtiger Flüchtlinge, die in Europa Schutz suchen.

Das Interview führte Irene Genhart