Margret Köhler

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Der König und der Hampelmann - Franz Rogowski

Franz Rogowski ist in den letzten Jahren zu einem der meistbegehrten deutschen Darsteller geworden. Für Sebastian Meises Drama „Große Freiheit“ (ab 18.11. im Kino) wurde er für den „Europäischen Filmpreis“ nominiert. Darin spielt er einen Homosexuellen, der wegen des berüchtigten Strafrechtsparagraphen 175 immer wieder ins Gefängnis kommt. Ein Gespräch über Freiheitsvorstellungen und einen ungewöhnlichen Werdegang.

Das Gespräch führte Margret Köhler

Vulkan der Erinnerung

Der Schriftsteller Thomas Brasch (1945-2001) war ein Mensch zwischen zwei Welten. Für die DDR war er zu unangepasst, doch auch im Westen ließ er sich nicht vereinnahmen, obwohl seine Bücher wie „Vor den Vätern sterben die Söhne“ Erfolge feierten. Regisseur Andreas Kleinert widmet ihm mit „Lieber Thomas“ ein Porträt als einem Mix aus Essay, Fiktion und Wirklichkeit.

Das Gespräch führte Margret Köhler

Verzerrte Zeit

Von Margret Köhler

Komödie ist ein Überlebenselixier - Anders Thomas Jensen

Als Drehbuchautor verbindet der Däne Anders Thomas Jensen gern existenzielle Grenzsituationen mit schwarzem Humor. In dem von ihm auch selbst inszenierten Film „Helden der Wahrscheinlichkeit“ erzählt er von einem U-Bahn-Unglück, das die Familie eines Soldaten auseinanderreißt und einen exzentrischen Mathematiker und dessen Hacker-Freunde mit einer Verschwörungstheorie auf den Plan ruft. Ein Gespräch über Wahrscheinlichkeiten, Spiele mit Genre-Grenzen und den Wert von Humor.

Von Margret Köhler

Stefan Eberlein & "Der Fall el Masri"

Arte zeigt heute, 31. August, im Rahmen eines Schwerpunktes über 20 Jahre „9/11“ den Dokumentarfilm „Der Fall el-Masri“ (22.10-23.45), in dem die Geschichte des Deutsch-Libanesen nachgezeichnet wird, der von der CIA von Mazedonien aus in ein Foltergefängnis nach Kabul entführt wurde. Regisseur Stefan Eberlein zeichnet darin akribisch das Schicksal eines Mannes nach, der unter die Räder geopolitischer Interessen geriet und nach dem Erweis seiner Unschuld um seine Würde kämpft.

Das Gespräch führte Margret Köhler

Gift in den Herzen - Jasmila Žbanić

In „Quo Vadis, Aida?“ erzählt die bosnische Filmemacherin Jasmila Žbanić von den Tagen vor dem Massaker in Srebrenica im Juli 1995, bei dem 8000 Zivilisten von der bosnisch-serbischen Armee unter Ratko Mladić ermordet und in Massengräbern verscharrt wurden. Ein Thema, das in ihrer Heimat noch heute tiefe Gräben aufreißt.

Das Gespräch führte Margret Köhler

Der Star von nebenan: Daniel Brühl

Daniel Brühl, einer der wenigen international renommierten deutschen Schauspieler, legt mit „Nebenan“ aktuell sein Regiedebüt vor: Eine schwarze Komödie, in der Peter Kurth und Brühl selbst als ungleiche Nachbarn aus zwei sozialen Welten im Berliner Viertel Prenzlauer Berg aufeinandertreffen. Für Brühl eine in vieler Hinsicht lehrreiche erste Regie-Erfahrung, wie er im Interview berichtet.

Von Margret Köhler