Esther Buss

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Eine Lichtgestalt mit Untiefen - Die Schauspielerin Elle Fanning

„She has that ... thing“, heißt es in „The Neon Demon“ über die Figur der US-amerikanischen Schauspielerin Elle Fanning. Trotz ihrer erst 24 Jahre hat sie sich mit diesem gewissen Etwas längst als feste Größe des Arthouse-Kinos etabliert; aktuell ist sie in „Wege des Lebens – The Roads Not Taken“ in den Kinos zu sehen. Ein Porträt des Jungstars, hinter dessen ätherisch-blonder Lichtgestalt sich spannende Doppelbödigkeiten verbergen.

Von Esther Buss

Schwebeteilchen: Elfi Mikesch zum 80. Geburtstag

Rosa von Praunheim hat seiner langjährigen Mitstreiterin Elfi Mikesch zum 80. Geburtstag ein materialreiches Buch gewidmet, das mit großer Hingabe und Leidenschaft deren „schwebenden“ Werken nachspürt. Begleitend dazu zeigt die Berliner Galerie Gustav von Hirschheydt aktuell eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Elfi Mikesch und Lilly Grote.

Von Esther Buss

Distanzen brechen: Woche der Kritik bei der Berlinale 2020

Die „Woche der Kritik“, die parallel zur „Berlinale“ bereits zum sechsten Mal stattfand, braucht sich um ihre Zukunft nicht zu sorgen. Auch im Umfeld der neu aufgestellten „Berlinale“ büßt die Alternativ-Veranstaltung nichts an Attraktivität ein. Das zeigte zur Eröffnung schon die „Cinema plural“-Konferenz, aber auch die verblüffenden Filmprogramme und die angeregten Podiumsdiskussionen.

Von Esther Buss

Berlinale 2020 & 50 Jahre "Forum": Erika & Ulrich Gregor im Gespräch

Vor 50 Jahren stand die „Berlinale“ knapp vor dem Aus: Der Abbruch des Festivals 1970 infolge des Skandals um Michael Verhoevens Vietnamkriegsfilm „o.k.“ drängte Politik wie Veranstalter zu massiven Änderungen. Ein Ausweg war die Gründung des „Internationalen Forums des Jungen Films“ als einer Art Gegenveranstaltung. Erika und Ulrich Gregor, die damals mit Gero Gandert, Heiner Ross und Manfred Salzgeber das "Forum" aus der Taufe hoben, erinnern sich an die Anfänge.

Das Gespräch führte Esther Buss

Wenn Frauen schauen

In den letzten Jahren scheint im Kino, aber auch im Serienfernsehen eine bisher marginalisierte „Sehweise“ eine immer größere Rolle zu spielen. Die Rede ist vom „female gaze“,  dem „weiblichen Blick“, wie er jüngst beispielhaft in „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ von Céline Sciamma inszeniert wurde. Höchste Zeit für eine Begriffsklärung.

Von Esther Buss

„Mit Erinnerung ist es komisch“

Die eigene Familiengeschichte in Filmen zu erfassen, ist für viele Dokumentaristen eine reizvolle Herausforderung. Die fiktionale Seite von Erinnerungen denken Filmemacher dabei immer öfter mit, was zu Filmen jenseits klassischer Erzählweisen führt: Inszenierte Szenen, Reenactments und stilisierte Tableaus erschaffen hybride, spannungsvolle Formen. Ein Essay über die Neuerfindung des autobiografischen Erzählens im Dokumentarfilm.

Von Esther Buss

Leben um jeden Preis: Der Filmemacher Bo Widerberg

Bo Widerberg (1930-1997) gehörte in den 1960er-Jahren zu den Initiatoren einer schwedischen Nouvelle Vague. Eine Würdigung des Filmemachers, dessen Schaffen vom 12. bis 28. April 2019 im Rahmen einer Retrospektive im Berliner Kino Arsenal wieder entdeckt werden kann.

Von Esther Buss