Esther Buss

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„Mit Erinnerung ist es komisch“

Die eigene Familiengeschichte in Filmen zu erfassen, ist für viele Dokumentaristen eine reizvolle Herausforderung. Die fiktionale Seite von Erinnerungen denken Filmemacher dabei immer öfter mit, was zu Filmen jenseits klassischer Erzählweisen führt: Inszenierte Szenen, Reenactments und stilisierte Tableaus erschaffen hybride, spannungsvolle Formen. Ein Essay über die Neuerfindung des autobiografischen Erzählens im Dokumentarfilm.

Von Esther Buss

Leben um jeden Preis: Der Filmemacher Bo Widerberg

Bo Widerberg (1930-1997) gehörte in den 1960er-Jahren zu den Initiatoren einer schwedischen Nouvelle Vague. Eine Würdigung des Filmemachers, dessen Schaffen vom 12. bis 28. April 2019 im Rahmen einer Retrospektive im Berliner Kino Arsenal wieder entdeckt werden kann.

Von Esther Buss

Der Aufmischer

Seit gut vier Jahrzehnten arbeitet sich der 1957 in Atlanta, Georgia geborene US-Filmemacher Spike Lee an der „color line“ ab, am historischen und aktuellen Rassismus in den USA. Darum dreht sich auch sein aktueller Film „BlacKkKlansman“. Ein Werkporträt über den Filmemacher, dessen Blick auf schwarze Identität und ihr Verhältnis zu US-Mehrheitsgesellschaft immer wieder für Diskussionen sorgt.

Von Esther Buss

Design-Diven: Filme über Modemacher

In den Kinos startet aktuell „Westwood“, ein Porträt der britischen Modedesignerin Vivienne Westwood. Der Film folgt zahlreichen anderen Porträts namhafter Modemacher, die in den letzten Jahren erschienen sind: die Design-Stars der Fashionszene sind längst auch Filmstars geworden. Eine Erkundung eines Genres mit glamourösem „Erzählstoff“.

Von Esther Buss

Im Porträt: Mia Goth

Sie erscheine ihr immer, als wäre sie erst vor einer Minute geboren worden: So charakterisierte Regisseurin Claire Denis Mia Goth, die in ihrem Film „High Life“ mitspielt. Die 1993 geborene Britin gehört zu den Jungdarstellern, die 2018 von sich reden machten – auch dank ihres Auftritts im Remake von „Suspiria“. Dem Typus der Kindfrau gewinnt sie überraschend abgründige Seiten ab.

Anna May Wong

Ihre Leinwandpräsenz war immer größer als das Exoten-Stereotyp: Die 1905 geborene US-Schauspielerin war der erste Hollywoodstar mit asiatischen Wurzeln. Obwohl ihre Rollen immer wieder exotistische Projektionen spiegelten und von rassistischen Klischees geprägt waren, faszinieren ihre Auftritte auch heute noch.

Ein Spitzen-Team

Die Filme von Regisseur Paul Thomas Anderson wären ohne den Kostümdesigner Mark Bridges nicht das, was sie sind. Von „Boogie Nights“ (1997) über „Magnolia“ (1999) bis zu „The Master“ (2012) und „Inherent Vice“ (2014) hat Bridges die Figuren in Andersons Filmen in Kostüme gekleidet, die stets mehr sind als nur Teil des Zeitkolorits. Andersons aktuelles Werk „Der seidene Faden“ über einen Modedesigner stellte Mark Bridges vor besondere Herausforderungen.

Von Esther Buss