Ralf Schenk

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Bildungs-Utopie

In ihrem Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ taucht die Regisseurin Maria Speth in den Unterricht der multikulturell zusammengesetzten 6b in der hessischen Kleinstadt Stadtallendorf ein. Über die dreieinhalb Stunden werden die Entwicklungen der Schüler und die sanften Methoden des Lehrers Dieter Bachmann beobachtet. Ein Gespräch über das außergewöhnliche Projekt, das auf der „Berlinale“ 2021 den „Preis der Jury“ gewann.

Von Ralf Schenk

Zum Tode des Filmhistorikers und -archivars Rudolf Freund

Der Filmhistoriker Rudolf Freund, Mitarbeiter des Staatlichen Filmarchivs der DDR, gestaltete fast dreißig Jahre lang das Programm des legendären Ost-Berliner Archivfilmtheaters „Studio Camera“. Zugleich offerierte er den Filmclubs der DDR ein anspruchsvolles Verleihangebot an klassischen Filmen aus aller Welt. In Artikeln und Büchern gab er sein enzyklopädisches Wissen zur Geschichte des Kinos weiter. Jetzt ist er 83-jährig in Berlin verstorben.

Von Ralf Schenk

Die Rettung der Zukunft vor der Gegenwart

Nach dem Ausfall der „Diagonale“ 2020 konnte die diesjährige Ausgabe der österreichischen Jahresfilmschau in Graz aus dem Vollen schöpfen: Aus den Werken der beiden Jahrgänge 2020 und 2021 stachen neue Dokumentarfilme heraus, deren Themen von der direkten Abbildung der Gesellschaft unter Corona-Bedingungen bis zur wissenschaftlichen Suche nach einer Verlängerung des Lebens reichten.

Von Ralf Schenk

Einmal Prinzessin – immer Prinzessin - Libuše Šafránková

Mit der Titelrolle in der liebevoll-ironischen Märchenadaption „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielte sich die tschechische Schauspielerin Libuše Šafránková schon als 19-Jährige für ewig in die Filmgeschichte ein, was sie zur verehrten Aktrice, aber ein wenig auch zur Gefangenen der Prinzessinnenrolle machte, die sie fortan kaum mehr loswurde. Im Alter von 68 Jahren ist sie am 9. Juni in Prag gestorben.

Von Ralf Schenk

Wie „Fräulein Schmetterling“ doch noch fliegen lernte

Von Ralf Schenk

Filmliteratur: "Film Still s"

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 nahmen die Bildhauern Danit und der Fotograf Beat Presser Bilder von den geschlossenen Berliner Kinos auf. Das daraus entstandene Buch „Film Still s“ ist ein Dokument der Sehnsucht nach Kinoerlebnissen, in dem die abgelichteten Lichtspielhäuser von Hoffnungen, aber auch von bangenden Erwartungen künden.

Von Ralf Schenk