Ralf Schenk

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Heinz Brinkmann (24.6.1948-4.4.2019)

Der Dokumentarfilmer Heinz Brinkmann war ein aufmerksamer, poetisch-humorvoller Beobachter des Alltags und griff in seinen Filmen oft gesellschaftliche Einschnitte und Umbrüche auf. Neben Werken über die ostdeutsche Wendezeit wurde er so auch zum subtilen Chronisten der Veränderungen auf seiner Heimatinsel Usedom.

Ein Nachruf von Ralf Schenk

Das menschliche Drama

Die „Diagonale ’19“ in Graz macht Front gegen den rechten Populismus. Beim „Festival des österreichischen Films“ blickten vor allem Dokumentarfilme auf demagogische Umtriebe, mit denen Ängste geschürt und Wahlen gewonnen werden. Unliebsame Sender wie Ö1 müssen hingegen um ihre Existenz fürchten, weil die öffentlich-rechtliche Finanzierung in Frage gestellt wird.

Von Ralf Schenk

Nachruf auf Václav Vorlícek

Der große tschechische Märchenfilmer, dessen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ Jahr für Jahr die Weihnachtstage versüßt, ist tot. In Erinnerung bleibt Václav Vorlícek aber nicht nur mit seinen charmanten Kinderfilmen, sondern auch mit skurrilen Komödien für Erwachsene, die mit leisem Spott den Alltag für Possen und Satiren plünderten.

Von Ralf Schenk

Berlinale 2019: "Berlinale-Kamera" für Herrmann Zschoche

Mit dem DEFA-Regisseur Herrmann Zschoche ehrt die "Berlinale" einen Filmemacher, der sich lange vor dem Mauerfall für Zivilcourage und Meinungsfreiheit engagierte. In " Karla" (1966), seinem wohl schönsten Film, skizziert er die Geschichte einer jungen Lehrerin, die nach dem Studium ihre Ideale lebt: Aufrichtig sein. Keine faulen Kompromisse machen. Die Schüler zu Offenheit und Ehrlichkeit erziehen.

In memoriam Waltraut Pathenheimer

Die Filmfotografin machte mit ihren hohen Ansprüchen aus den Standfotos zu DEFA-Filmen eine eigene Kunst. Als Begleiterin fast der gesamten DDR-Filmgeschichte prägten ihre Aufnahmen die Rezeption etlicher herausragender Werke und erwarben selbst Klassikerstatus. Ein Nachruf auf die verstorbene Foto-Künstlerin.

Von Ralf Schenk

Konrad Wolf. Alle Spielfilme 1955–1980

Das Werk des großen DEFA-Regisseurs, von dem Klassiker wie „Solo Sunny“ und „Ich war neunzehn“ stammen, liegt nun als Gesamtedition mit 14 digital restaurierten Spielfilmen und zahlreichem Bonusmaterial vor.

Nachruf auf Rolf Hoppe

Das Lebenswerk des Schauspielers Rolf Hoppe zählt weit mehr als 200 Kino- und Fernsehrollen, die Theateraufgaben gar nicht mitgezählt. In Erinnerung bleiben wird der Mime nicht zuletzt durch die zahlreichen charismatischen Schurken-Figuren, die er im Lauf seiner Karriere verkörpert hat - und als guter König im Weihnachtsmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".