Marius Nobach

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Zum Tod von Dean Stockwell

Der US-amerikanische Schauspieler Dean Stockwell durchlebte eine Karriere mit mehreren Erfolgsphasen, die von langen Durststrecken unterbrochen wurden. In den 1940er-Jahren zeigte er schon als Kind herausragendes Talent, als junger Erwachsener glänzte er mit sensiblen Porträts, doch dauerhaft konnte er sich erst ab Mitte der 1980er-Jahre als vielseitiger Charakterdarsteller in Filmen wie „Paris, Texas“ und „Blue Velvet“ etablieren.

Von Marius Nobach

Wir sind eure Menschen

Die Deutsche Filmakademie hat bei der Vergabe der Deutschen Filmpreise 2021 Mut und Weitsicht bewiesen und einen überraschend starken Jahrgang durch differenzierte Entscheidungen gewürdigt. In die Herzlichkeit der Gala mischte sich gleichermaßen die Erinnerung an die Corona-Krise wie die Hoffnung, bald wieder unter „normalen“ Umständen miteinander umgehen zu können.

Von Marius Nobach

James Bond von A bis Z

Mit den neuen "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ verabschiedet sich Daniel Craig von der Rolle des britischen Geheimagenten, dem er seit „Casino Royale“ (2006) eine enorme körperliche Ausstrahlung, aber auch ein überraschend sensibles Innenleben verliehen hat. Den Spagat zwischen dem traditionellen Markenkern und seiner allfälligen Erneuerung wird auch sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin zu meistern haben. Eine kleine Vergegenwärtigung des Bond-Universums in 17 Vignetten.

Von Marius Nobach & Felicitas Kleiner

Le Magnifique: Zum Tode von Jean-Paul Belmondo

Sein breites Lächeln und ein ungebrochener Tatendrang kennzeichneten den französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo bis ins hohe Alter, auch eine sympathische Herzlichkeit und der kleine Schalk in den Augenwinkeln. Der Draufgänger verzauberte mit seiner locker-dreisten Art Filmkunst- wie Unterhaltungsregisseure und spielte sich in die Herzen des Publikums. Am Montag, 6. September 2021, ist er im Alter von 88 Jahren in Paris gestorben.

Von Marius Nobach

Reines Kino: Das 38. Filmfests München

Das 38. Filmfest München (1.7.-10.7.2021) hatte mit dem regnerischen Wetter zu kämpfen, bewies sich aber ansonsten als attraktive Feier der Filmkultur pünktlich zur Wiedereröffnung der deutschen Kinos. Trotz vieler Einschränkungen und Kompromisse zeigte sich das Festival in gelungener Form, auch wenn die Frage nach der zukünftigen Ausrichtung auf die Nach-Corona-Zeit verschoben wurde.

Von Marius Nobach

Fritz-Gerlich-Preis 2021: Ganz unten in New York

Im Rahmen des 38. Filmfests München ist der Fritz-Gerlich-Preis vergeben worden. Gewinner des Filmpreises, der an den katholischen Journalisten und Nazi-Gegner Fritz Gerlich (1883-1934) erinnert, ist das US-amerikanische Drama „Topside“. Der Film handelt vom Leben einer Frau und ihrer Tochter in stillgelegten U-Bahnschächten in New York.

Von Marius Nobach

Die Überlebenden: Die ersten Tage beim 38. Filmfest München

Das 38. Filmfest München ist in eine Corona-gemäß reduzierte, aber dennoch durchaus ambitionierte Ausgabe gestartet. In der Reihe „Neues Deutsches Kino“ finden sich ungewöhnlich viele künstlerische Auseinandersetzungen mit der DDR und ihrem Erbe. Doch auch Filme aus den anderen Sektionen kreisen um die Last des Überlebens und Übrigbleibens.

Von Marius Nobach