Wilfried Reichart

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Agnès Varda (30.5.1928-29.3.2019)

Die französische Filmemacherin Agnès Varda (1928-2019) stand der Nouvelle Vague nahe, ließ sich mit ihren eigenwilligen Werken zwischen Fiktion und Dokumentarischem und ihrer Arbeit als Fotokünstlerin aber keiner Schule zuordnen. Bis ins hohe Alter bewahrte sie sich jedoch einen neugierigen und vorurteilsfreien Blick. Ein Nachruf auf die Regisseurin.

Von Wilfried Reichart

Berlinale 2019: Heinz Emigholz &"Years of Construction"

Der Filmemacher Heinz Emigholz, der in seinen Arbeiten immer wieder Architekturen rund um den Erdball erkundet hat, präsentierte im Forum der 69. Berlinale „Baujahre – Years of Construction“: Von 2013 bis 2018 hat Emigholz im Auftrag der Kunsthalle Mannheim schrittweise die Entwicklung des Museumneubaus filmisch begleitet.

Zum Tode von Jonas Mekas (24.12.1922-23.01.2019)

Der litauisch-amerikanische Filmemacher Jonas Mekas etablierte mit dem New American Cinema ein radikales und zugleich poetisches Avantgarde-Kino. Nun ist er im Alter von 96 Jahren in New York gestorben. Ein Nachruf auf den „Godfather“ des amerikanischen Underground-Films, der in seinen Werken die Poesie des Alltäglichen beschrieb.

Von Wilfried Reichart

Jean-Luc Godards „Le Livre d’image“

Neue Filme von Jean-Luc Godard sind kaum noch im Kino zu sehen, die seltenen Vorführungen deshalb umso begehrter. Nach der Premiere seines jüngsten Werks „Le Livre d’image“ in Cannes lief das Werk bei der „Französischen Filmwoche“ in Berlin. Eine Reflexion über die Arbeit eines Regisseurs, der auch mit 88 Jahren noch grenzensprengendes Kino macht.

Von Wilfried Reichart

Geschichten vom Kübelkind

Aus Frust über die Schwierigkeiten des Neuen deutschen Films schlossen sich Edgar Reitz und Ula Stöckl 1969 zusammen, um mit anstößigen Kurzfilmen das Establishment zu provozieren. 47 Jahre nach der Uraufführung touren die „Geschichten vom Kübelkind“ digital restauriert jetzt wieder durch Kunstvereine und Kleinkunst-Bühnen. Den Auftakt macht das Arsenal „Kneipenkino“ im silent green Kulturquartier in Berlin.

Von Wilfried Reichart

Berlinale: Geschichten vom Kübelkind

Aus Frust über die Schwierigkeiten des Neuen deutschen Films schlossen sich Edgar Reitz und Ula Stöckl 1969 zusammen, um mit anstößigen Kurzfilmen das Establishment zu provozieren. 47 Jahre nach der Urauführung der „Geschichten vom Kübelkind“ erlebte die (restaurierte) Serie bei der „Berlinale“ ihre Wiederaufführung.

Von Wilfried Reichart

Ein Moment von Wahrheit

Wie die in die Kamera blicken! Oder an ihr vorbei? Filmstars und Pressefotografen sind einander in einer Art Hassliebe zugetan. Eine Ausstellung im Filmhaus in Berlin blättert Schnappschüsse aus sechs „Berlinale"-Jahrzehnten durch und enthüllt manchen Fauxpas, aber auch ganz viel Humor. Überdies beschwört sie die Vielfalt und den Reichtum vergangener Festivaljahre herauf.


Von Wilfried Reichart