Julia Teichmann

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„Die Zeit ist zu kostbar“

Der junge Regisseur Anatol Schuster gehört zu den Senkrechtstartern unter den deutschen Filmemachern. In seinem zweiten Spielfilm „Frau Stern“ (Start am 29.8.) mischt er dokumentarische und fiktionale Mittel zum humorvollen Porträt einer 90-jährigen Berliner Jüdin mit Todessehnsucht, die über ihre Enkeltochter neue Lebenslust gewinnt. Ein Gespräch über den Film, der zugleich eine Hommage an die Hauptdarstellerin Ahuva Sommerfeld ist, die zum ersten Mal vor der Kamera stand.

Das Gespräch führte Julia Teichmann

Eva Trobisch über ihren Film „Alles ist gut“

Die HFF-Absolventin Eva Trobisch hat sich in ihrem Debütfilm, der in Locarno und auf dem Münchner Filmfest mit Preisen bedacht wurde, an ein heikles Thema herangewagt: In „Alles ist gut“ erzählt sie davon, wie eine junge Frau mit ihrer Vergewaltigung umgeht, und wirft dabei einen außergewöhnlich vielschichtigen Blick auf Opfer- und Täterrollen.

Ein Interview von Julia Teichmann

El mar la mar

2017 gewann der experimentelle Dokumentarfilm von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki den "Caligari"-Filmpreis. Nun geht der außergewöhnliche Dokumentarfilm auf Kinotour durch mehrere Kommunale Kinos. Er porträtiert die Sonora-Wüste, jenen kargen Landstrich zwischen den USA und Mexiko, den Flüchtlinge überwinden müssen, um ins „Gelobte Land“ zu gelangen.