Stefan Stiletto

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Rettet die Filmbildung! Aber vergesst „Spider-Man“ nicht!

Die Nachbesetzung des Leitungspostens bei „Vision Kino“ hat sechs Verbände auf den Plan gerufen, die eine grundlegende Revision der Institution fordern und konkrete Änderungen vorschlagen. Manches davon ist gar nicht so neu, andere Ideen vielleicht sogar kontraproduktiv. Ein Zwischenruf aus der Sicht eines Filmpädagogen.

Von Stefan Stiletto

AniMagisch!

Japanische Zeichentrickfilme, so genannte Animes, wurden hierzulande lange ignoriert oder nur sehr selektiv als „Kinderkram“ wahrgenommen. Seit den 2000er-Jahren - spätestens seit dem „Berlinale“-Erfolg von „Chihiros Reise ins Zauberland“ - hat sich das verändert. Mittlerweile haben sich Animes in Deutschland eine treue Fangemeinde und künstlerische Anerkennung erarbeitet. Eine Würdigung anlässlich des Kinostarts von Makoto Shinkais „Your Name“ und ein Überblick über Entwicklungen des Anime-Genres in den letzten zwanzig Jahren: Tendenzen, Meilensteine, Filmemacher.

Isao Takahata (1935-2018)

Mit der „Heidi“-Serie, die der japanische Filmkünstler Isao Takahata zusammen mit Hayao Miyazaki realisierte, wurde hierzulande eine ganze Generation groß. Während sich Takahata in seiner Heimat mit Serien und Spielfilmen Kultstatus erarbeitete, blieb er außerhalb Japans lange weitgehend unbekannt. Am 5. April 2018 ist Isao Takahata im Alter von 82 Jahren gestorben. 2014 würdigte ihn FILMDIENST-Autor Stefan Stiletto in einem Porträt, das hier noch einmal zu lesen ist.

Starke Mädchen, kleine Gesten