Stefan Stiletto

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Die Möglichkeit vieler Filme

Nachdem Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herbert Science-Fiction-Romanklassiker in die Kinos gekommen ist, erlebt nun David Lynchs umstrittene „Dune“-Verfilmung aus den 1980ern ein Revival – als Heimkinoedition im Media- und im Steelbook (ab 14.10.2021) sowie als üppig ausgestattete „Ultimate Edition“ (im Februar 2022). Ein Film, der einst weder das Publikum noch den Regisseur selbst zufriedenstellte und der doch heute gerade in seinem fragmentarischen Charakter seinen Reiz hat.

Von Stefan Stiletto

Ins Auge, in den Bauch, ins Gehirn - Denis Villeneuve

Spätestens seit seinen Science-Fiction-Erfolgen „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ ist der Kanadier Denis Villeneuve zu einer eigenen Marke im aktuellen Blockbusterkino geworden; ähnlich wie Ridley Scott oder Christopher Nolan ist er ein „auteur“ im Mainstream. Sein Epos „Dune“ ließ Anfang des Monats beim Filmfestival Venedig den Lido beben und ist nun gerade in den Kinos gestartet. Anlass für ein Werkporträt.

Von Stefan Stiletto

Der Mensch in der Maschine

Unter dem Namen Daft Punk wurden Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo zu Pionieren der elektronischen Tanzmusik. Mit einem selbst inszenierten Spielfilm, bemerkenswerten Musikvideos und Kompositionen für Filme haben sie aber auch markante Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen und sich dabei immer wieder mit der Gegenüberstellung von Mensch und Maschine beschäftigt.

Von Stefan Stiletto

Die perfekte Oberfläche: Mark Romanek

Mit Musikvideos und Werbeclips hat sich Mark Romanek in den 1990er-Jahren während der Hochphase von Sendern wie MTV einen Namen gemacht und die Karrieren berühmter Musiker befördert. Nach der Jahrtausendwende aber wandte er sich der Inszenierung von Spielfilmen zu. Seine jüngste Regiearbeit ist der Pilotfilm zur ersten Staffel der Serie „Tales from the Loop“.

Von Stefan Stiletto

Rettet die Filmbildung! Aber vergesst „Spider-Man“ nicht!

Die Nachbesetzung des Leitungspostens bei „Vision Kino“ hat sechs Verbände auf den Plan gerufen, die eine grundlegende Revision der Institution fordern und konkrete Änderungen vorschlagen. Manches davon ist gar nicht so neu, andere Ideen vielleicht sogar kontraproduktiv. Ein Zwischenruf aus der Sicht eines Filmpädagogen.

Von Stefan Stiletto

AniMagisch!

Japanische Zeichentrickfilme, so genannte Animes, wurden hierzulande lange ignoriert oder nur sehr selektiv als „Kinderkram“ wahrgenommen. Seit den 2000er-Jahren - spätestens seit dem „Berlinale“-Erfolg von „Chihiros Reise ins Zauberland“ - hat sich das verändert. Mittlerweile haben sich Animes in Deutschland eine treue Fangemeinde und künstlerische Anerkennung erarbeitet. Eine Würdigung anlässlich des Kinostarts von Makoto Shinkais „Your Name“ und ein Überblick über Entwicklungen des Anime-Genres in den letzten zwanzig Jahren: Tendenzen, Meilensteine, Filmemacher.

Isao Takahata (1935-2018)

Mit der „Heidi“-Serie, die der japanische Filmkünstler Isao Takahata zusammen mit Hayao Miyazaki realisierte, wurde hierzulande eine ganze Generation groß. Während sich Takahata in seiner Heimat mit Serien und Spielfilmen Kultstatus erarbeitete, blieb er außerhalb Japans lange weitgehend unbekannt. Am 5. April 2018 ist Isao Takahata im Alter von 82 Jahren gestorben. 2014 würdigte ihn FILMDIENST-Autor Stefan Stiletto in einem Porträt, das hier noch einmal zu lesen ist.