Josef Nagel

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Der Ochsenkrieg

Arte zeigt heute um 00.30 den rekonstruierten Stummfilm von 1920, in dem ein rechtschaffender Bauer im Mittelalter mit einem Amtmann in einen erbitterten Konflikt gerät, der sich zu einem blutigen Aufstand hochschaukelt. Zur Wiederaufführung des rekonstruierten, digital restaurierten Films anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bavaria komponierte Hans Jürgen Buchner (Haindling) eine neue Musik.

Von Josef Nagel

Marilyn Monroe – Die Unbekannte

Die Schauspielerin Marilyn Monroe gehört bis heute zu den ikonischsten Stars Hollywoods. Ihr Schicksal und vor allem ihr früher Tod stehen aber auch für die Schattenseiten des Glamours und die Tragik einer Frau, deren Traumfrau-Image für sie zum Gefängnis wurde. Eine Ausstellung im Historischen Museum Speyer beleuchtet das Privatleben der Monroe, festgemacht an 400 Objekten des Sammlers Ted Stampfer.

Von Josef Nagel

Die Kostümbilderin Barbara Baum

Wie man mit Kleidern Leute macht: Die Kostümbildnerin Barbara Baum hat mit ihren Arbeiten, unter anderem für Rainer Werner Fassbinder, deutsche Filmgeschichte geschrieben. Eine Ausstellung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt würdigt ihr Schaffen und gibt sinnliche Einblicke in ihr Werk.

Von Josef Nagel

Das Filmmuseum in Turin

Seit 27. September 1958 gibt es das Filmmuseum Turin. Die mittlerweile in der Mole Antoniella angesiedelte Institution ist eines der schönsten Filmmuseen weltweit. Als eine Kathedrale der Träume bildet das Museum den Mythos des Kinos perfekt ab und dekonstruiert ihn gleichzeitig. Eine Hommage zum 60. Geburtstag.

Von Josef Nagel

Artur Brauner zum 100. Geburtstag

Artur Brauner, der größte deutsche Filmproduzent, feiert am 1. August 2018 seinen 100. Geburtstag. Mit seiner Firma Central Cinema Company machte er sich in den 1950er- und 1960er-Jahren mit starbesetztem, publikumswirksamem Unterhaltungskino einen Namen. Daneben produzierte er jedoch immer wieder auch Filme, die an die Nazi-Verbrechen erinnerten.

Ein Porträt von Josef Nagel.

"Marx ist Marx und wir sind wir"

Mit ihrem Film „Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr“ wurden die Brüder Vittorio und Paolo Taviani 1977 international bekannt. Aus ihren Wurzeln im italienischen Neorealismus entwickelten die beiden Filmemacher, die stets als Team arbeiteten, eine ganz eigene Filmsprache. Am 15. April ist nun der ältere der Taviani-Brüder, Vittorio, 88-jährig in Rom verstorben.

Leid-Bilder

Die Erzählung vom Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth zählt in der europäischen Kulturgeschichte zu den zentralen „Narrativen“, die medienübergreifend und variantenreich immer wieder ausfabuliert, (um-)gedeutet und in die vielfältigsten Kontexte integriert wurde. Ein Reader zeichnet die filmische Aneignung der Passionsgeschichte nach und fragt nach den dadurch eröffneten Perspektiven.

Von Josef Nagel