Johannes Wolters

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Nachruf auf Gene Deitch

„Don’t conform! Do it your way!“ war das Motto des Animationsfilmers Gene Deitch. Der gebürtige US-Amerikaner wechselte um 1960 in die Tschechoslowakei, wo er der günstigeren Produktionsbedingungen und der Liebe wegen blieb, seinen „Oscar“-geehrten Film „Munro“ schuf und an einer ersten „Hobbit“-Adaption arbeitete. Erinnerungen an einen Mann, dessen Arbeit zahlreiche andere Trickfilmer inspirierte.

Von Johannes Wolters

Niemals jung, niemals alt: Nachruf auf Max von Sydow

Mit seinen asketischen Gesichtszügen war der schwedische Schauspieler Max von Sydow für tiefgründige Figuren wie geschaffen. Zunächst für Ingmar Bergman, später aber auch für viele andere Regisseure wurde er zum vielgefragten Charakterdarsteller, dessen einzigartiges Charisma auch Bösewichter adelte. Ein Nachruf auf einen Giganten der Filmgeschichte.

Im Krieg offenbart sich die menschliche Natur - Interview mit Sam Mendes

Mit zehn Nominierungen geht „1917“ als einer der Favoriten ins Rennen um die „Oscars“ 2020. Nach zwei Bond-Filmen hat der britische Regisseur Sam Mendes damit einen Film über den Ersten Weltkrieg inszeniert, der die „menschliche Erfahrung des Krieges“ vermitteln soll. Im Gespräch berichtet er u.a. darüber, was das Ganze mit seiner Familiengeschichte zu tun hat und warum er den Film als „One-Shot-Movie“ umsetzte.

Das Gespräch führte Johannes Wolters

Der digitale Zwilling: Interview mit Stuart Adcock zu „Gemini Man“

In Ang Lees „Gemini Man“ (Kinostart: 3.10.) wird Will Smith als Auftragskiller im Ruhestand von seinem jüngeren Klon gejagt. Im Werkstattgespräch berichtet Stuart Adcock, Leiter des „Facial Motion Department“ bei der Effekte-Schmiede Weta Digital, wie er und sein Team der Herausforderung begegneten, zusammen mit dem Hauptdarsteller dessen verjüngte Version glaubwürdig digital zum Leben zu erwecken – und das mit 120 Bildern pro Sekunde.

Von Johannes Wolters

Alarm in Tabaluga-Land

Deutschlands Animationskünstler sind international geschätzte Kreative; um die Strukturen der deutschen Animationsfilmbranche ist es dagegen schlecht bestellt – das machte ein Positionspapier deutlich, das im Juni erschienen ist. Dabei zeigt sich: In Deutschland wird jede Menge künstlerisches und wirtschaftliches Potenzial verspielt.

Französische Fantasmagorien

In Europa macht den Franzosen beim Animationsfilm so schnell keiner was vor. Doch auch der mächtigen US-Konkurrenz hat die „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe das Fürchten gelehrt. Ein Rundblick von Georges Méliès’ „Die Reise zum Mond“ (1902) bis zu „Zombillenium“ (2017) von Arthur de Pins über einen quicklebendigen Kontinent.

Von Johannes Wolters