Das Mädchen Rosemarie (1958)

Komödie | BR Deutschland 1958 | 101 Minuten

Regie: Rolf Thiele

1957 wurde in Frankfurt am Main die stadtbekannte "Lebedame" Rosemarie Nitribitt ermordet. Zu ihren Kunden hatten angeblich auch prominente Industrielle gehört. Die Fall schlug hohe Wellen, blieb aber ungeklärt. Der Journalist Erich Kuby verarbeitete den Stoff zu einem Drehbuchentwurf, der einen der umstrittensten und erfolgreichsten Filme der 50er Jahre inspirierte. Sorgfältig inszeniert, von satirischen Songs über Wirtschaftswunder und Remilitarisierung begleitet, glossiert der Film in einer Mischung aus Persiflage, Kabarett und Moritat die Doppelmoral der bundesdeutschen Gesellschaft der Wiederaufbauzeit, ohne freilich zu den tieferen Wurzeln der attackierten Mißstände vorzudringen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
BR Deutschland
Produktionsjahr
1958
Regie
Rolf Thiele
Buch
Erich Kuby · Jo Herbst · Rolf Thiele · Rolf Ulrich
Kamera
Klaus von Rautenfeld
Musik
Norbert Schultze
Schnitt
Elisabeth Kleinert-Neumann
Darsteller
Nadja Tiller (Rosemarie Nitribitt) · Peter van Eyck (Fribert) · Carl Raddatz (Hartog) · Gert Fröbe (Bruster) · Horst Frank (Student Michael Runge)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f (fr.18; nf)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt/Arthaus (FF, Mono dt.)
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