Gier (1924)

Drama | USA 1924 | 145 Minuten

Regie: Erich von Stroheim

Eine junge Frau treibt ihren etwas grobschlächtigen, aber gutmütigen Mann durch Frigidität und krankhafte Geldgier, die auch durch seinen beruflichen Ruin nicht erschüttert wird, zum Mord. Bei ihrer Erstaufführung sowohl in den USA als auch in Europa heftig umstrittene Verfilmung eines Romans von Frank Norris, mit elektronischer Orgelmusik untermalt. Heute wird der Film zu den filmgeschichtlich bedeutenden Werken gezählt. Er ist jedoch nur noch in einer verstümmelten Fassung vorhanden; von Stroheims Produzenten kürzten den Film von ursprünglich neun auf zwei Stunden zusammen. 1991 stellte das Fernsehen eine 145minütige Rekonstruktion mit der Originalmusik her. Arte zeigt nun erstmals eine knapp vierstündige Fassung, die anhand von Szenenfotos rekonstruiert werden konnte und sich der originalen Inszenierung von Stroheims annähert. (DDR-Titel: "Gier nach Geld - Greed".) - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
GREED
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1924
Regie
Erich von Stroheim
Buch
Erich von Stroheim · June Mathis
Kamera
William H. Daniels · Ben Reynolds · Ernest B. Schoedsack
Musik
James Brennan · Jack Brennan
Schnitt
Frank E. Hull · Farnham
Darsteller
Gibson Gowland (McTeague) · Tempe Pigott (Mutter McTeague) · ZaSu Pitts (Trina) · Jean Hersholt (Marcus Schouler) · Chester Conklin (Mr. Sieppe)
Länge
145 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
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