Karla (1966)

Drama | DDR 1965-66 | 128 Minuten

Regie: Herrmann Zschoche

Karla Blum, eine engagierte junge Lehrerin, versucht an einem mittelständischen Gymnasium ihre Schüler zu selbständigem Denken anzuhalten, indem sie die Lehrinhalte hinterfragt. Nach einer Stunde über Theodor Fontane, der nach offizieller Version der DDR als "linker Flügelmann" zu gelten hat, gerät sie in Konflikt mit dem dogmatischen Direktor, einem "alten Kämpfer". Als psychologisches Kammerspiel inszenierte Studie, die in der DDR nach verstümmelnden Schnitten verboten wurde. Sie beschreibt das Ringen junger Menschen nach Wahrheit und den sehnlichen Wunsch, diese Wahrheit auch sagen und leben zu können. Die Zensoren bestätigten, daß der Film zwar gut gemeint sei, aber "objektiv" schade. Glaubwürdig auch durch den Charme der Hauptdarsteller. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
DDR
Produktionsjahr
1965-66
Regie
Herrmann Zschoche
Buch
Ulrich Plenzdorf · Herrmann Zschoche
Kamera
Günter Ost
Musik
Karl-Ernst Sasse
Schnitt
Brigitte Krex
Darsteller
Jutta Hoffmann (Karla) · Jürgen Hentsch (Kaspar) · Hans Hardt-Hardtloff (Direktor) · Inge Keller (Frau Janson) · Jörg Knoche (Rudi)
Länge
128 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama
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