Walkabout

Drama | Australien 1971 | 100 (BD: 104) Minuten

Regie: Nicolas Roeg

Zwei Geschwister irren in der australischen Wüste umher, nachdem ihr Vater ums Leben gekommen ist. Dabei stoßen sie auf einen jungen Aborigine, der sich auf seinem dreimonatigen "Walkabout", einem Initiationsritus, befindet. Nicolas Roegs erste Regiearbeit ist eine empfindsame, aus heutiger Sicht leicht holzschnittartige Zivilisationskritik, zugleich eine suggestive Komposition aus expressiven Bildern und originellen Klängen, angesiedelt in einem quasi-mythischen Raum von Faszination und Bedrohung menschlichen Lebens. (O.m.d.U.; Titel auch: "Der Traum vom Leben") - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WALKABOUT
Produktionsland
Australien
Produktionsjahr
1971
Regie
Nicolas Roeg
Buch
Edward Bond
Kamera
Nicolas Roeg
Musik
John Barry · Karlheinz Stockhausen · Rod Stewart · Billy Mitchell · Warren Marley
Schnitt
Anthony Gibbs · Alan Pattillo
Darsteller
Jenny Agutter (das Mädchen) · Lucien John (der Bruder) · John Meillon (der Vater) · Peter Carver (No Hoper) · David Gulpilil (der Eingeborene)
Länge
100 (BD: 104) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD (zusammen mit einer DVD in einer Verpackung) enthält den Film im "Director's Cut". Die Extras umfassen die Dokumentation "One Red Blood" über David Gulpilil (56 Min.), ein Interview mit Jenny Agutter (20 Min.) sowie eine Diskussion mit Jessica de Largy-Healy (Ethnologin) und Bernard Bories (Filmwissenschaftler) über den ersten Aborigine-Film (22 Min.). Die BD ist mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
McOne (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Pierrot Le Fou (16:9, 1.78:1, PCM Mono, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Sydney, Ende der 60er Jahre. Ein Paar bewohnt zusammen mit seinen beiden Kindern ein schickes Appartment in einem Hochhaus am Rande der Stadt. Man sieht die 14jährige Tochter und ihren fünf Jahre jüngeren Bruder in der Schule, den Vater bei der Arbeit, die Mutter daheim bei der Vorbereitung des Abendessens. Am nächsten Tag fährt der Vater mit den beiden Kindern hinaus in die Wüste. Während der Junge in der Gegend herumtollt, bereitet das Mädchen ein Picknick vor. Urplötzlich zieht der Vater einen Revolver und beginnt, auf seine Kinder zu schießen. Sie können sich zwar hinter einen Felsen flüchten, müssen von da jedoch mit ansehen, wie ihr Vater das Auto in Brand setzt und sich anschließend selbst erschießt. So stehen die beiden unvermittelt allein in der unwirtlichen Landschaft. Um ihren kleinen Bruder zu beruhigen, gibt das Mädchen vor, genau zu wissen, in welcher Richtung Sy

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