Die Nacht des Schleusenwärters

Tragikomödie | Schweiz/Frankreich/BR Deutschland 1989 | 95 Minuten

Regie: Franz Rickenbach

Als statt der erhofften Beförderung eine Rückversetzung ins Archiv erfolgt, bricht für einen wenige Jahre vor der Pensionierung stehenden biederen Schweizer Beamten die Welt zusammen. Zunächst versucht er, mit kleineren Sabotageakten und anonymer Verweigerung zu rebellieren, doch den Mut zur tatsächlichen Befreiung faßt er erst, als ihm nach seiner Tochter auch seine Frau fortläuft. Eines Nachts setzt er das städtische Archiv unter Wasser, und wenig später findet er, zusammen mit seinem Vorgänger, eine sinnvolle Verwendung für die verstaubten Akten der braven Bürger. Mit skurrilem Humor inszenierte Darstellung einer Existenzkrise, die sich nebenbei über die Biederkeit des Beamtentums und die starren Fesseln der Realität lustig macht. Ein emotional fesselndes, die Sinne ansprechendes Schauspiel, das in seinen dichtesten Momenten poetische Dimensionen erreicht. (Schweizer TV-Titel: "Die Nacht des Schleusenwarts") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA NUIT DE L'ECLUSIER
Produktionsland
Schweiz/Frankreich/BR Deutschland
Produktionsjahr
1989
Regie
Franz Rickenbach
Buch
Franz Rickenbach · Michel Viala
Kamera
Pio Corradi
Musik
Mario Beretta
Schnitt
Elisabeth Waelchli
Darsteller
Michel Robin (Charles Belloz, der Vater) · Magali Noël (Hélène Belloz, die Mutter) · Stephanie Noël (Claire Belloz, die Tochter) · Mathias Gnädinger (Koebi, der Hausfreund) · Sigfrit Steiner (Charles Belloz' Vater)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie
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