Death Watch - Der gekaufte Tod

Science-Fiction | BR Deutschland/Frankreich 1979 | 115 Minuten

Regie: Bertrand Tavernier

In einer Stadt der Zukunft, wo der Tod durch Krankheit kaum mehr vorkommt, sind die TV-Gewaltigen auf eine zynische Idee gekommen: Sie bieten ihren Zuschauern die Möglichkeit, einen wirklichen Tod absolut lebensecht mitzuerleben. Ein Reporter, an dessen Sehnerven eine Miniaturkamera angeschlossen ist, verfolgt eine todgeweihte Person bei jedem ihrer letzten Schritte, bis zum Ende. Die Ängste und Verzweiflung der Kandidatin, welche die Kamera aufzeichnet und allabendlich über die Fernsehgeräte verbreitet, läßt die Einschaltquoten in der Tat steigen. Doch der Mensch Roddy verliebt sich in sein Objekt und wehrt sich gegen seine Funktion, bis schließlich die Kamera in seinem Kopf zerstört ist und er selbst erblindet. Ein origineller, zudem realitätsnaher Thriller, der allerdings einige interessante Aspekte verschenkt. Insgesamt nicht ohne tiefgehende Ansätze und unterhaltende Qualitäten, aber keine große kritische Vision. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LA MORT EN DIRECT | DEATH WATCH
Produktionsland
BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr
1979
Regie
Bertrand Tavernier
Buch
David Rayfiel · Bertrand Tavernier
Kamera
Pierre-William Glenn
Musik
Antoine Duhamel
Schnitt
Armand Psenny · Michael Ellis
Darsteller
Romy Schneider (Katherine Mortenhoe) · Harvey Keitel (Roddy) · Harry Dean Stanton (Vincent Ferriman) · Thérèse Liotard (Tracy) · Max von Sydow (Gerald Mortenhoe)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Thriller | Literaturverfilmung
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